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Linux-Conf-Au: Torvalds findet sich selbst nicht nett

Auf der Linux-Conference in Auckland erklärt der Linux-Gründer und -Chefentwickler Linus Torvalds erneut seine harschen Umgangsformen. Einsicht gegenüber der Kritik an ihm zeigt er dabei aber nicht. Diversität scheint ihm ebenso nicht wichtig.

Artikel veröffentlicht am ,
Linus Torvalds auf der Linuxcon Europe 2014 in Düsseldorf
Linus Torvalds auf der Linuxcon Europe 2014 in Düsseldorf (Bild: Wikimedia: Krd/CC-BY-SA 3.0)

Bei einer Keynote auf der bereits beendeten Linux Conference in Auckland, Neuseeland, stellte sich der Linux-Gründer und Chef des Projekts, Linus Torvalds, nach seinem Vortrag einer offenen Fragerunde. Wie das US-Magazin Ars Technica berichtet, ist er dabei auch auf den immer wieder kritisierten Führungsstil sowie seinen teil sehr harschen Umgangston eingegangen.

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Diese Kritik bekräftigte erneut etwa der bei Nebula angestellte Entwickler Matthew Garrett. Die Replik darauf durch Torvalds wird von einem Sysadmin oder auch dem Open-Source-Chef bei HP und anderen zitiert: "Einige Menschen glauben, ich bin nett und sind schockiert, wenn sie etwas anderes herausfinden. Ich bin keine nette Person und ihr seid mir egal. Nicht egal ist mir die Technik und der Kernel, das ist mir wichtig".

Darüber hinaus scheint die vergleichsweise sehr geringe Diversität im Team der Linux-Kernel-Entwickler Torvalds nicht zu stören. "All der Kram sind nur Details und mir nicht besonders wichtig", heißt es. Schließlich sei der wichtigste Teil von Open Source, dass Leute das machen dürfen, worin sie gut seien, wird er weiter wiedergegeben. Auch zeigt er wenig Interesse an derartigen nichttechnischen Diskussionen.

Mehrmals hat Torvalds diese Einstellungen damit versucht zu rechtfertigen, dass sich seine Methoden zumindest für den Linux-Kernel, dessen Entwicklung er hauptverantwortlich betreut, als produktiv erwiesen hätten. Dem ist in der Vergangenheit aber ebenfalls mehrfach widersprochen worden. Zudem versuchen verschiedene Initiativen wie das von Gnome begonnene Outreach-Programm, an dem auch die Linux Foundation häufig teilnimmt, bisher nicht oder nur wenig vertretene Gruppen aktiv für die Open-Source-Community zu gewinnen.

Üblicherweise werden Videoaufzeichnungen der Vorträge erstellt. Das zu Torvalds' Keynote steht zurzeit aber noch nicht bereit.



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berritorre 03. Feb 2015

Hahahahaha, so kann man das natürlich sehen. Bei mir wird man nicht gleich zum Arschloch...

jungundsorglos 22. Jan 2015

Soziale Kompetenz ist so ein Modewort. Es geht schlicht um Respekt und Achtung der...

jungundsorglos 22. Jan 2015

Das Argument kann man immer liefern. Es gibt auch Gründe Leuten zu schaden, das macht es...

jungundsorglos 22. Jan 2015

Können und Wollen sind verschieden. Die Umgebung und der Kontext bestimmen sehr wohl die...

jungundsorglos 22. Jan 2015

Es war doch vorher schon beleidigend mit den Zähnen und den Augen.


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