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Innovation & Forschung

Brennstoffzelle für unterbrechungsfreie Stromversorgung

Brennstoffzellen-Hersteller P 21 kooperiert mit AEG SVS. AEG SVS testet zusammen mit dem P 21, wie sich Brennstoffzellen als Energiespeicher für unterbrechungsfreie Stromversorgungssysteme einsetzen lassen. Ihre Technik stellen die beiden Unternehmen auf der Hannover Messe vom 11. bis 15. April 2005 vor.

Softwarepatent-Umfrage: Unternehmen gegen Softwarepatente

Kurzgutachten fordert Änderungen an der geplanten Richtlinie. Die im Juli 2004 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) in Auftrag gegebene Umfrage zu Softwarepatenten, durchgeführt durch Prof. Dr. Norbert Pohlmann und Prof. Dr. iur Andreas Müglich von der Fachhochschule Gelsenkirchen, wurde wider vieler Erwartungen nun doch ausgewertet und die Ergebnisse wurden veröffentlicht. Ganz offenbar stoßen Softwarepatente bei den an der Umfrage beteiligten Unternehmen auf wenig Gegenliebe.

Kleidung lädt Handy

Satin-Jacke mit flacher Solarzelle. Japanische Forscher der Gifu-Universität und der Firma Gunze haben einem Bericht der Seite "Nikkei Net" zu Folge in Kleidung integrierte Solarzellen vorgestellt. Die besonders flachen Solarzellen sollen ausreichend Strom liefern, um ein Handy dauerhaft zu betreiben.

BMWA zu Softwarepatenten: Die Kirche im Dorf lassen

Ministerium hält Aufregung für übertrieben und hat keine formalen Bedenken. Die Folgen der Software-Patentrichtlinie werden gemeinhin überschätzt, diese Ansicht vertritt zumindest das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) in einem vom FFII veröffentlichten Schreiben. Kritik am Verfahren im Europäischen Rat weist das Ministerium ausdrücklich zurück.

CERN und IBM: Schreib-Leserate auf Platte von über 1 GB/s

Speichervirtualisierungssoftware für den Large Hadron Collider. CERN, die europäische Organisation für Teilchenforschung und IBM haben mit der IBM Speichervirtualisierungssoftware in einem internen Leistungstest bei CERN extrem hohe Leistungswerte erreicht. Der Datenübertragungstest war Teil von Vorbereitungen, die derzeit im CERN stattfinden, um die Anforderungsprofile des Large Hadron Collider (LHC) Computing Grids auszuloten, des derzeit weltweit größten wissenschaftlichen Computing Grids.

FFII übernimmt NoSoftwarePatents.com

Website der Kampagne wird zu einer Plattform des FFII e.V. Im Vorfeld der zweiten Lesung des Europaparlaments zur Softwarepatent-Richtlinie formiert sich die europäische Widerstandsbewegung gegen Softwarepatente neu. Der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII e.V.) übernimmt dabei die Kampagne NoSoftwarePatents.com.
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Toshiba: Neuer Akku lädt in einer Minute auf

Nano-Partikel versprechen langlebige und robuste Akkus. Toshiba hat einen neuen Lithium-Ionen-Akku entwickelt, der sich in sehr kurzer Zeit aufladen lassen soll. Der Akku soll innerhalb einer Minute auf rund 80 Prozent seiner Kapazität aufgeladen werden können, was etwa 60 Mal schneller als bei aktuellen Lithium-Ionen-Akkus ist. Der neue Akku soll aber noch mehr zu bieten haben.

US-Gericht untersagt Sony Verkauf der PlayStation 2

Immersion werden 90 Millionen US-Dollar wegen Patentverletzung zugesprochen. Ein US-Bezirksgericht hat Sony die Herstellung, den Verkauf und den Import seiner Spielekonsole Playstation in die USA untersagt. Nach Ansicht des Gericht verstößt Sony gegen Patente von Immersion, denen zugleich Schadenersatz zugesprochen wurde, berichten diverse US-Medien. Allerdings wurde das Urteil bis zum Abschluss der Berufung ausgesetzt, so dass Sony die Konsole, Controller und auch Spiele weiterverkaufen kann.

Sendo beschwert sich wegen Ericsson bei der EU

Unzureichende Förderung des freien Wettbewerbs von Sendo bemängelt. Nachdem der britische Mobiltelefonhersteller Sendo von Ericsson in dieser Woche wegen Patentrechtsverletzung angeklagt wurde, hat Sendo darauf reagiert, indem eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht wurde. Darin wirft Sendo dem schwedischen Telekommunikationsausrüster Ericsson vor, sich wettbewerbswidrig zu verhalten und Lizenzierungsregeln zu missbrauchen.
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Kritik an IPv6-Patent von Microsoft

Microsoft soll Prior-Art verschwiegen haben. Die Public Patent Foundation (PUBPAT) und das Software Freedom Law Center kritisieren Microsoft wegen eines Patents, das nach Ansicht der beiden Organisationen IPv6 beschreibe. Microsoft habe bei der Anmeldung des Patents versäumt, Informationen zu Prior-Art anzuführen, hieß es in verschiedenen Berichten von US-Medien.

EU fördert Spintronic-Projekt der Uni Duisburg-Essen

Millionenförderung für Nanotechnologieprojekt. Mit 1,34 Millionen Euro fördert die Europäische Gemeinschaft in den kommenden vier Jahren ein Forschungsprojekt an der Universität Duisburg-Essen zur Entwicklung neuartiger magnetischer Materialien. Es geht dabei um die weitere Miniaturisierung mikroelektronischer Bauelemente und Schaltungen mittels "Spintronic" auf Basis oxidischer und halbleitender Materialien.

Intel investiert in E Ink

E Ink entwickelt Technologien für elektronisches Papier. Das auf elektronisches Papier spezialisierte Unternehmen E Ink hat jetzt eine Finanzspritze von Intel Capital, dem Venture-Capital-Arm des Chip-Herstellers, erhalten. Über die Höhe von Intels Engagement bei E Ink wurde nichts verraten.

IBM zahlt 400 Millionen US-Dollar an Compuware

Rechtsstreit beigelegt. Compuware und IBM haben ihren Rechtsstreit um eine unerlaubte Nutzung von Compuwares geistigem Eigentum durch IBM beigelegt. IBM erklärt zwar, nichts falsch gemacht zu haben, verpflichtet sich aber im Rahmen der Einigung, Lizenzen und Dienstleistungen im Wert von 400 Millionen US-Dollar von Compuware zu erwerben.

Infineon zahlt Millionen an Rambus

Alle Rechtsstreitigkeiten per Lizenzvereinbarung beigelegt. Der letzte standhafte Gegenkläger des Patent-Feldzuges von Rambus gibt auf. Wie Infineon mitteilte, will das Unternehmen ab November 2005 vierteljährlich 5,85 Millionen Dollar an Rambus zahlen. Beide Unternehmen wollen die laufenden Rechsstreitigkeiten umgehend beilegen.
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"Wohlfühl-LCD" von Samsung

SyncMaster 721SA mit Ionisierer bisher nur für Asien geplant. Auf der CeBIT 2005 hat Samsung nicht nur den größten LCD-Fernseher, ein LED-beleuchtetes LCD, ein Farbblinden-LCD und ein 4-ms-LCD gezeigt, sondern auch den SyncMaster 721SA. Dieser soll dem Anwender während der Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes Wohlbefinden zufächern.

Softwarepatente schüren Existenzangst

NoSoftwarePatentents.com veröffentlicht Teilauswertung der BMWA-Umfrage. Die Initiative NoSoftwarePatents.com hat jetzt erste Ergebnisse ihrer Teilauswertung einer Umfrage des Bundeswirtschaftsministeriums veröffentlicht. Demnach fürchten über 60 Prozent der befragten IT-Unternehmen, dass Softwarepatente ihre Existenz gefährden würden.

Softwarepatente: Alles nur ein Missverständnis?

BMWA: Keine Gefahr durch Softwarepatente, insbesondere für kleine Unternehmen. Mit einem einheitlichen Antwortschreiben wenden sich derzeit verschiedene Mitarbeiter des Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) an Software-Entwickler, die sich angesichts der Verabschiedung der Softwarepatent-Richtlinie im Europäischen Rat an das Ministerium gewandt hatten. Die Befürchtungen der Gegner der Richtlinie beruhen demnach nur auf einem "Missverständnis".

Lenovo schon ab 1. Mai 2005 in Deutschland am Markt?

IBM/Lenovo will mit Privatkunden deutlich wachsen. Noch ist die Übernahme der PC- und Notebook-Sparte von IBM durch Lenovo in vollem Gange, aber schon zum 1. Mai 2005 will der chinesische PC-Hersteller Lenovo hier zu Lande starten. Dabei hat Lenovo einiges vor, will man doch über das Consumer-Geschäft die eigenen Marktanteile deutlich ausweiten.

Digitale Signatur ohne Verfallsdatum

ArchiSoft verlängert Signaturen effizient auch für große Datenbestände. Mit ArchiSoft zeigt das Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) auf der CeBIT eine Lösung, mit der sich elektronisch signierte Dokumente langfristig archivieren lassen. Patientenakten, Grundbücher, Personaldaten oder Versicherungsverträge müssen schließlich über Jahrzehnte archiviert werden.

Übersetzungs-Software setzt auf neuronale Netze

Neue Version von Linguatecs Übersetzungs-Software Personal Translator. Auf der CeBIT 2005 stellt Linguatec eine neue Version der Übersetzungs-Software Personal Translator vor, welche die Denkprozesse des menschlichen Gehirns simuliert und so zu genaueren Übersetzungen kommen will. Dafür erhielt das Windows-Übersetzungssystem zudem eine automatische Sachgebiets- sowie Namenserkennung, damit Übersetzungen automatisch nach Analyse des Kontexts korrekt übersetzt werden.

Foxconn, der stille Gigant aus Taiwan

ODM will sich selbst neu erfinden. Die Foxconn Enterprise Group will mit ihrem CeBIT-Debüt das Bild des "Original Device Manufacturers" (ODM) neu definieren. Das in Europa bislang weitgehend unbekannte Unternehmen aus Taiwan zählt mit seinen 160.000 Mitarbeitern und 16,1 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz zu den größten IT-Unternehmen der Welt.
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Mit IBMs Millipede zur SD-Card mit 100 GByte?

Millipede-Team zeigt "Nano-Lochkarte" auf der CeBIT 2005. Mit der Ankündigung einer auf Nanomechanik basierenden Speichertechnik mit Codenamen Millipede machten IBMs Forscher im Juni 2002 auf sich aufmerksam. Nun schicken sie sich an, mit ihrer wiederbeschreibbaren Lochkartentechnik den Flashspeicher aus SD-Cards zu vertreiben und zeigen auf der CeBIT 2005 einen Prototypen.

Ensonido: Surround-Sound für unterwegs

Fraunhofer IIS und Medion bieten Musik im MP3-Surround-Format. Mit Ensonido will das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) das kürzlich entwickelte MP3-Surround-Format überall nutzbar machen. In Verbindung mit der "Ensonido-Technik" soll der 5.1-Multikanal-Klang dabei mit herkömmlichen Stereo-Kopfhörern erlebt werden können.
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Neues 3D-Projektionsdisplay für vier Benutzer

Bauhaus-Universität Weimar verspricht perspektivisch richtige Darstellung. Mit ihrem neu entwickelten hochauflösenden 3D-Display wollen die Bauhaus-Universität Weimar und das Fraunhofer IAO Stuttgart für bis zu vier Personen gleichzeitig die interaktive und perspektivisch korrekte Darstellung von 3D-Computermodellen ermöglichen. Bisher verwendete Systeme stellen laut den Forschern nur für eine Person eines Teams die perspektivisch korrekte Ansicht dar, welche aus dem Blickwinkel der anderen Nutzer stark verzerrt wirkt.

Patentprobleme für Apples iTunes?

Unternehmen aus Hongkong verlangt Umsatzbeteiligung von 12 Prozent. Das in Hongkong sitzende Unternehmen Pat-rights konnte Mitte Februar rund 2 Millionen US-Dollar Risikokapital einsammeln und verfügt nach eigenen Angaben über Patente, die unter anderem für die Identifikation von Internetnutzern und für Mobile-Commerce grundlegend sind. Diese will das Unternehmen nun zu Geld machen und verlangt Lizenzgebühren von Apple, die nach Ansicht von Pat-rights eines der eigenen US-Patente verletzen.

Softwarepatente: Rat segnet Richtlinie ab

Parlament benötigt qualifizierte Mehrheit für Änderungen. Der Rat der Europäischen Union hat jetzt nach zahlreichen Anläufen die umstrittene Richtline zu "Computerimplementierten Erfindungen" auf Basis einer Entscheidung vom Mai 2004 abgesegnet.

Softwarepatente: Dänemark will Richtlinie stoppen

Parlament verpflichtet Minister zur Neuverhandlung. Der EU-Ausschuss des dänischen Parlaments nimmt den dänischen Minister für Wirtschaft und Industrie Bent Bentsen in die Pflicht. Er soll am kommenden Montag dafür sorgen, dass im EU-Ministerrat die Richtlinie zu Computer-implementierten Erfindungen nicht als "A-Punkt", d.h. ohne Neuauszählung der Stimmen bzw. ohne erneute Diskussion angenommen wird.

Vorerst keine Nokia-Handys mit Brennstoffzelle

Nokia will aber weiter an Brennstoffzellen forschen. Nokia wird vorerst keine Mobiltelefone mit Brennstoffzelle auf den Markt bringen, sondern stattdessen weiter auf herkömmliche Akkutechnik setzen. Zumindest für die nächsten Jahre seien keine Entwicklungen in Richtung Brennstoffzellen-Handys geplant, gab ein Nokia-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AP an.

Patentklage von Eolas gegen Microsoft wird neu verhandelt

Microsoft darf Beweise für "Prior Art" vorlegen. Im Patentstreit zwischen Microsoft und Eolas hat das Berufungsgericht den Fall jetzt wieder zurück an das zuständige Bezirksgericht verwiesen, das Eolas zunächst Schadensersatz in Höhe von rund 520 Millionen US-Dollar zugesprochen hatte.
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PV-QML5 - Rollbares 5-Zoll-Display von Philips

Hoher Kontrast, geringer Stromverbrauch und 320 x 240 Pixel Auflösung. In zwei Jahren will Philips Polymer Vision ein rollbares Display für mobile Endgeräte auf den Markt bringen und stellte jetzt ein entsprechendes 5-Zoll-Modell vor. Dieses soll robuster sein, sich enger zusammenrollen lassen und dabei einen Kontrast fast wie Tinte auf Papier bieten, verspricht das Unternehmen.

Altnet: Tauschbörsen sollen Einnahmen mit Indy-Labels teilen

Werbe-Fond soll neue Geschäftsmodelle für P2P hervorbringen. Der Peer-to-Peer-Spezialist Altnet hat Pläne für ein neues Geschäftsmodell für Tauschbörsen vorgestellt. P2P-Anbieter sollen dabei Einnahmen, die über Werbeeinblendungen in der Client-Software erzielt werden, mit Independent-Labels teilen.
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Mini-Türme für effizientere Solarzellen

Türme aus Nanoröhren sollen Energieausbeute von Solarzellen erhöhen. Wird der Platz in Städten knapp, baut man in die Höhe. Dieses Prinzip wollen nun Forscher des Georgia Tech Research Institute (GTRI) auf Solarzellen übertragen. Ihnen gelang es, kleine "Türme" aus Kohlenstoff-Nanoröhren auf Silizium-Wafern zu züchten.

CDU/CSU: Bundesregierung soll Softwarepatente kippen

Günter Krings bezeichnet Entscheidung der Kommission als Affront. Nachdem sich die EU-Kommission gegen einen Neustart der umstrittenen Richtlinien zur "Patentierbarkeit von computerimplementierten Erfindungen" ausgesprochen und damit den Willen des Europäischen Parlaments ignoriert hat, rückt nun wieder die anstehende Entscheidung im Europäischen Rat in den Fokus. Hier zu Lande versucht nun die Opposition im Deutschen Bundestag, den Druck auf die Regierung zu erhöhen. Zudem übt man harsche Kritik am Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso.

Softwarepatent: EU-Kommission gegen Neustart

Gegner der Richtlinie zeigen sich erzürnt. Die Europäische Kommission will dem Wunsch des Europäischen Parlaments nach einem Neustart des Verfahrens zur umstrittenen Softwarepatent-Richtlinie offenbar nicht nachkommen. Einen entsprechenden Hinweis erhielt die Initiative NoSoftwarePatents.com am vergangenen Freitag aus dem Büro eines Vizepräsidenten der Kommission.

Softwarepatente: Bananenrepublik Europa

Softwarepatent-Richtlinie soll Montag verabschiedet werden, oder auch nicht. Der Rat der Europäischen Union wird am Montag, dem 28. Februar 2005, die umstrittene Richtlinie zu computerimplementierten Erfindungen in einer Sitzung der Agrarminister als A-Punkt, d.h. ohne weitere Diskussion beschließen, das zumindest geht aus einem Schreiben des Bundesverbraucherministeriums an Florian Müller von der Kampagne NoSoftwarePatents.com hervor. Andererseits ist zu hören, ein Sprecher der luxemburgischen Ratspräsidentschaft habe entsprechende Informationen dementiert.

Philips entwickelt Plastik-Speicher für RFIDs

Kunststoff-Transistor überlebt auch tiefe Temperaturen. In der Entwicklung von Datenspeichern auf Kunststoffbasis ist Philips einen großen Schritt vorangekommen. Das Unternehmen kann jetzt Plastik-Speicher herstellen, die sich auch durch Gießen oder Drucken auf einen Untergrund aufbringen lassen.

Nanotech-Unternehmen verspricht Akku-Revolution

Dreifache Laufzeit, Ladevorgang in wenigen Minuten. Schon seit Jahren forscht das US-Unternehmen Altair an neuen Lithium-Akkus, die auf Nanotechnologie basieren. Die Entwicklung geht jetzt in die zweite Runde, zwei Patente wurden bereits erteilt. Wenn die Technologie marktreif gemacht werden kann, sollen Akkus dreimal länger durchhalten als bisher.
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Stiftung Warentest: Jede zweite Internet-Apotheke mangelhaft

Versandapotheken im Vergleich. Die Stiftung Warentest hat 20 Versandapotheken im In- und Ausland mit "mangelhaft" bewertet, darunter auch prominente Anbieter wie DocMorris. Die Untersuchung der Warentester beinhaltete den Bestell- und Lieferservice, die Nutzerfreundlichkeit der Internetpräsentation und vor allem die Beratungsqualität der Patientenanfragen.

Auch OpenOffice.org gegen Patentregelung der OASIS

OpenDocument-Format von umstrittener Patentregelung nicht betroffen. Auch das Projekt OpenOffice.org hat sich gegen die Patentregelung des Standardisierungsgremiums OASIS ausgesprochen, nachdem Lawrence Rosen, Justiziar der Open-Source-Initiative, zusammen mit zahlreichen Open-Source-Vertretern entsprechende Änderungen angemahnt hatte. OpenOffice.org kommt dabei besondere Bedeutung zu, da das Dokumenten-Format der freien Office-Suite unter dem Dach der OASIS entwickelt wurde.

Patente: Open Source gegen OASIS

Lawrence Rosen fordert OASIS zur Änderung ihrer Patentregeln auf. Lawrence Rosen, Justiziar der Open-Source-Initiative, greift zusammen mit zahlreichen Open-Source-Vertretern die neue Patentregelung der OASIS an, eines Gremiums, das sich der Standardisierung von E-Business- und Web-Service-Standards widmet. Die neue "Patent-Policy" der OASIS, unter anderem verantwortlich für das offene Office-Dateiformat von OpenOffice.org und KOffice, stelle eine Gefahr für Open Source und freie Software dar.

Bundestag gegen Softwarepatente

Bundesregierung soll sich für Änderungen der geplanten Richtlinie einsetzen. Wie erwartet hat sich der Deutsche Bundestag gegen die Einführung von Softwarepatenten in Europa augesprochen. Ein entsprechender interfraktioneller Antrag, der die im Mai 2004 im Europäischen Rat verabschiedete Richtlinie kritisiert und die Bundesregierung auffordert, auf entsprechende Änderungen hinzuwirken, wurde jetzt vom Parlament beschlossen.

Software-Patente: Parlament fordert Neustart

"Konferenz der Präsidenten" übernimmt Position des Rechtsausschusses. Das Europäische Parlament verlangt eine Neuvorlage der Software-Patentrichtlinie von der Europäischen Kommission und damit einen Neustart des legislativen Prozesses rund um die Richtlinie zu "computerimplementierten Erfindungen". Die so genannte "Konferenz der Präsidenten" hat eine entsprechende Position des Rechtsausschusses (JURI) vom 2. Februar 2005 angenommen.

Nano-Batterie mit extremer Lagerzeit

Lucent und mPhase entwickeln Primärzelle mit Nanotechnologie. Bereits in anderthalb Jahren soll sie einsatzreif sein: die erste Batterie auf Basis von Nanotechnologie. Die Entwickler versprechen sich vor allem eine Lagerdauer von mehreren Jahrzehnten.

Mehr Handys mit weniger Sendeleistung erreichen

Fraunhofer IIS zeigt eigenes Smart-Antenna-System auf der Embedded World 2005. Auf der Embedded World 2005 will das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS ein neues adaptives Antennensystem zeigen. Während gewöhnliche Antennen aus allen Richtungen Signale empfangen und nicht erfassen, woher diese kommen, sollen so genannte "Smart Antennas" - mit IEEE 802.11n auch für den WLAN-Bereich geplant - sich elektronisch der Richtung der besten Empfangsqualität anpassen.

Klagen wegen patentierter Fahrzeug-Freisprecheinrichtung

Cellport wirft Porsche USA Patentrechtsverletzung vor. In den USA hat das Unternehmen Cellport den Autohersteller Porsche USA wegen angeblicher Patentrechtsverletzung verklagt, weil dieser Handy-Freisprecheinrichtungen in Fahrzeugen verbaut hat, die nach Cellport-Angaben durch Patente geschützt sind. Die von Porsche verbaute Freisprechanlage stammt von dem deutschen Unternehmen THB Bury GmbH, das schon vor einiger Zeit von Cellport wegen Patentrechtsverletzung angeklagt wurde.

Softwarepatente: Niederlande wollen Durchwinken verhindern

Parlament der Niederlande erhöht Druck auf Regierung und EU. Das Parlament der Niederlande will keine diskussionslose Verabschiedung der Softwarepatent-Richtlinie als so genannten A-Punkt im Europäischen Rat. Die Tweede Kamer der Niederlande hat eine Resolution verabschiedet, in der die holländische Regierung aufgefordert wird, die Frage der Softwarepatente solange von der Tagesordnung des Rats fernzuhalten, bis die Kommission eine Entscheidung über den Neustart des gesamten Verfahrens getroffen hat.