Jeremy Allison verlässt Novell wegen Microsoft
Er halte das Patentabkommen zwischen Microsoft und Novell für einen Fehler, erklärt Jeremy Allison in einem bei Groklaw veröffentlichten Brief(öffnet im neuen Fenster) . Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Novell und Microsoft gewährt Microsoft Novells-Kunden eine Lizenz zur Nutzung der eigenen Patente. Novell hält dies zwar nicht für notwendig, da die eigene Software keine Patente verletze, willigte aber ein. Dabei wurden die Verträge so gestaltet, dass die GPL v2 nicht verletzt wird, was die FSF zum Anlass nimmt, die GPL v3 so zu gestalten, dass entsprechende Vereinbarungen klar untersagt werden.
Jeremy Allison argumentiert, auch wenn die GPL v2 technisch nicht verletzt werde, so stehe die Patentlizenz von Microsoft den Ideen der Lizenz entgegen. Nicht länger würden alle Nutzer gleich behandelt. Dennoch sei er stolz, ein kleiner Teil des Teams gewesen zu sein, Suse Linux sei technisch eine der besten Linux-Distributionen.
Allison, der vor seiner Zeit bei Novell für HP tätig war, wechselt zu Google, um dort weiter an Samba zu arbeiten.
Derweil kehrte mit Hubert Mantel einer der Suse-Gründer zu Novell zurück, wie er im Interview mit der italienischen Website Data Manager Online ankündigt(öffnet im neuen Fenster) . Er hält die Zusammenarbeit zwischen Novell und Microsoft aus Nutzersicht für gut.