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Interview: Der Herr der Navis

SiRF-Gründer Kanwar Chadha über die Zukunft der Navigationssysteme

Die Mehrzahl der mobilen Navigationsgeräte, also PDAs, Smartphones oder mobile Navigationssysteme (PNA), bauen auf den GPS-Chipsatz einer einzigen Firma: SiRF. Jörg Langer sprach für Golem.de mit Kanwar Chadha, dem Gründer der SiRF Technologies Holding.

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SiRF-Gründer Kanwar Chadha
SiRF-Gründer Kanwar Chadha
Golem.de: Herr Chadha, Sie haben hier sehr viele Navigeräte auf den Tisch gelegt. Wollen Sie damit demonstrieren, wie erfolgreich Ihr SiRFStarIII ist?

Inhalt:
  1. Interview: Der Herr der Navis
  2. Interview: Der Herr der Navis
  3. Interview: Der Herr der Navis

Kanwar Chadha: Nein, denn es ist ja keine Frage, dass wir Marktführer sind - unser Anteil bei Konsumenten-Navigeräten ist größer als der aller Mitbewerber zusammen. Ich möchte Ihnen vielmehr demonstrieren, wie sich der GPS-Markt seit unserer Gründung 1995 entwickelt hat und weiter entwickelt. 1995 gab es praktisch keinen Konsumentenmarkt für Navigeräte. Die damaligen Firmen haben Profigeräte hergestellt, für das Militär, für Flugzeuge und Schiffe oder für Landvermesser. Unser Konzept war ein anderes: Wir glaubten daran, dass Positionsbestimmung zentral wichtig für mobile Geräte werden würde. Aus dieser Zeit stammen auch die Konzeptzeichnungen, die ich Ihnen gerade gezeigt habe. Etwa der Child Locator - so etwas können Sie heute in Toys'R Us kaufen, auch wenn es anders aussieht als in meinem Ideenbuch von damals.

Golem.de: Also ein Handy, dass die Position des Kindes verrät.

Kanwar Chadha: Ich habe diesen Child Locator meiner zehn Jahre alten Tochter gezeigt, und sie mag ihn. Aber mein Zwölfjähriger sagt bereits, das ist ja nur was für Kinder, er meint damit das Design. Wir sprachen 1995 aber auch über eine andere Sache: portable Navigation für jedermann und zum Überall-hin-Mitnehmen. Denn so was gab es damals nicht, nur riesige Kästen in Flugzeugen oder Schiffen. Dieser Traum ist wahr geworden, schauen Sie sich nur mal das N100 von Fujitsu-Siemens an.

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Golem.de: Dessen Formfaktor scheint den nächsten Schritt anzukündigen: Geräte, die so klein sind, dass man sie einfach immer dabei haben kann, und sie so auch beim Radfahren oder zu Fuß benutzt.

Konzeptzeichnung 1: So stellte sich Chadha 1995 einen PDA vor - mit einer Teleskopantenne wie bei einem Transistorradio
Konzeptzeichnung 1: So stellte sich Chadha 1995 einen PDA vor - mit einer Teleskopantenne wie bei einem Transistorradio
Kanwar Chadha: Genau, wir sprechen vom Companion Device, vom Begleitgerät. 1995 gab es noch keine MP3-Player, aber es gab Walkmans. Also haben wir - sehen Sie, hier - ein Konzept für eine Art GPS-Walkman gemacht. Das N100, das ja auch MP3s abspielt, ist die moderne Fassung dieser Idee, nur kleiner, weil die Musikkassette durch Flash-Speicher ersetzt ist. Ein weiterer wichtiger aktueller Trend sind Smartphones mit GPS, weil wir mit ihnen Echtzeit-Informationen nutzen und darstellen können. Viele dieser Dinge waren 1995 noch Konzeptzeichnungen - und heute sind sie Wirklichkeit.

Interview: Der Herr der Navis 
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Basenentzündung 22. Dez 2006

Selbstbläser? Wie geht das?

@ 21. Dez 2006

"Wissen Sie, da gibt es einmal die PR und dann die Rechtsabteilung..." - sorry und nichts...


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