Car-2-X Communication: Autos sprechen per WLAN miteinander
DaimlerChrysler hatte die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation vor sechs Jahren zum ersten Mal erprobt. Die Fahrzeuge bauen ein Ad-hoc-Netz auf und schicken die Warnmeldungen an alle Fahrzeuge im Umkreis von etwa 500 Metern, so die Ingenieure von DaimlerChrysler.
Die Kooperationsprojekte "NOW" (Network On Wheels) und "WILLWARN" haben bzw. hatten zum Ziel, dass die Technik standardisiert sowie die dafür notwendigen Frequenzen erteilt wurden. Ein funktionierendes System kann nur mit anderen Automobilherstellern und den zuständigen Behörden aufgebaut werden, teilte das Konsortium mit.
So lange es nicht eine Vielzahl von entsprechend ausgerüsteten Autos gibt, sollen Funk-Baken am Straßenrand genutzt werden, die außerdem Verkehrsmanagementzentralen mit zusätzlichen Informationen versorgen sollen. Darüber könnten die Fahrzeuge auch zum Internet Kontakt aufnehmen. Vorstellbar wäre auch, den Verkehrsfluss zu optimieren, so dass kommunizierende Autos an Staus vorbeigelotst werden – im besten Fall sogar, um Staus gar nicht erst entstehen zu lassen.
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