AMD sponsert Entwicklung von Co-Prozessor-Mainboards

Breite Akzeptanz der Torrenza-Plattform erhofft

Im Rahmen der derzeit in Tampa im US-Bundesstaat Florida stattfindenden Supercomputer-Konferenz "SC06" hat AMD die Gründung des Konsortiums "OpenFPGA" bekannt gegeben. Mehrere US-Forschungseinrichtungen sowie der Hardwarehersteller Cray sind OpenFPGA bereits beigetreten.

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Mit der Initiative will AMD seine für technisch-wissenschaftliches Computing gedachte Plattform "Torrenza" fördern. Dabei werden für den jeweiligen Einsatzbereich spezifische Co-Prozessoren, auch FPGAs genannt, über einen HyperTransport-Bus an ein Mainboard mit AMD-CPUs angebunden. Mit dem nicht kommerziell ausgerichteten Konsortium OpenFPGA sollen die Entwickler der Spezial-Chips Informationen über die Designs austauschen. Die Entwicklung ist verglichen mit anderen Prozessoren relativ einfach, da die FPGAs auch auf einer HTX-Steckkarte sitzen können, die über HyperTransport angebunden ist. AMD bezeichnet sich als "Gründungssponsor" von OpenFPGA, gab aber nicht bekannt, wie viel Geld man dem Konsortium zur Verfügung stellt.

Auch in Deutschland findet Entwicklung rund um Torrenza statt: So ist die Universität Mannheim laut AMD der bisher einzige akademische Lizenznehmer für kohärentes HyperTransport. Die Wissenschaftler haben dort bereits Prototypen eines HTX-Mainboards für den Forschungseinsatz an Universitäten entwickelt.

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