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OSDL entlassen Mitarbeiter

Linus Torvalds weiterhin angestellt. Die Open Source Development Labs (OSDL) haben sich offenbar von ihrem CEO getrennt und neun weitere Mitarbeiter entlassen. Linux-Chef-Entwickler Linus Torvalds soll davon nicht betroffen sein, auch in Zukunft wollen die OSDL den Hauptentwicklern einen Arbeitsplatz bieten. Ferner möchten sich die OSDL auf Rechtsfragen konzentrieren.
/ Julius Stiebert
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Wie Linux.com(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf eine noch nicht veröffentlichte Stellungnahme der OSDL berichtet, haben die Open Source Development Labs (OSDL) eine Restrukturierung begonnen. In deren Rahmen trennten sich die OSDL von ihrem CEO Stuart Cohen und entließen neun weitere Mitarbeiter. Der derzeitige Finanzchef Mike Temple soll offenbar künftig die Position des Chief Operating Officers einnehmen.

Der bei den OSDL angestellte Linux-Erfinder Linus Torvalds sei von den Entlassungen nicht betroffen, so Linux.com. Insgesamt verbleiben 19 festangestellte Mitarbeiter. Auch in Zukunft wollen die OSDL Kernentwicklern einen sicheren Arbeitsplatz bieten, zitiert Linux.com die Stellungnahme. Ferner sollen sich die Labs vermehrt Rechtsfragen in Bezug auf Lizenzierung und Patente widmen und beispielsweise die Patent-Commons-Initiative weiter ausbauen.

Die Open Source Development Labs sind eine Organisation, die den Linux-Einsatz in unterschiedlichen Bereichen fördert. Hierfür laufen verschiedene Initiativen, unter anderem Carrier Grade Linux für den Telekommunikations- und die Mobile-Linux-Initiative für den Mobilfunkbereich. Zu den Mitgliedern der OSDL zählen Firmen wie EMC, Google, IBM, Novell und Red Hat.


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