PHAROS - Multimedia-Suchplattform erhält EU-Fördergelder

Projekt mit 13 europäischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen

Das von Fast Search & Transfer (FAST) geleitete Forschungsprojekt PHAROS wird nun offiziell durch Gelder der EU-Kommission gefördert. Ziel der beteiligten Wirtschaftsunternehmen und Forschungseinrichtungen ist die Entwicklung einer Suchplattform für Audio- und Video-Inhalte.

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Die "Platform for Search of Audiovisual Resources across Online Spaces", kurz PHAROS, soll auf aktuelle und zukünftige technologische Anforderungen und Bedürfnisse der Suchenden zugeschnitten werden, die mit einer wachsenden Menge an Bild- und Ton-Daten und der schnellen Entwicklung neuer Technologien und Dateiformate zu kämpfen haben.

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Detailsuche

Die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Initiativen sowie großen Medien- und Telekommunikationskonzernen soll gewährleisten, dass die Plattform industrieweit eingesetzt werden kann. Entsprechend hoch sind die Anforderungen für die Suche und Analyse der Daten.

An PHAROS sind 13 Partner aus den neun europäischen Staaten Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, Schweiz und Spanien beteiligt.

Mit dabei sind Engineering Ingegneria Informatica, France Télécom, das "L3S"-Forschungszentrum der Universität Hannover, das Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie, die École Polytechnique Fédérale de Lausanne, das Knowledge Media Institute of The Open University, Fundació Barcelona Media Universitat Pompeu Fabra, das Technical Research Centre of Finnland, Circom Regional, Metaware, Web Model, Sail Labs Technology und FAST.

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Laut FAST rechnen die Beteiligten mit weit reichenden Auswirkungen von PHAROS. Die Plattform soll eine nahtlose Interaktion mit Multimedia-Inhalten ermöglichen, werde individuell anpassbar an persönliche Vorlieben und Anforderungen der Suchenden und unterstütze viele Sprachen und Kulturen.

"Diese uneingeschränkte Ausweitung der Suchmöglichkeiten wird eine ganze Reihe von Branchen und Organisationen beeinflussen und nach und nach die interkulturelle Kommunikation in der Geschäftswelt, der Fachwelt und im öffentlichen Leben verändern", zeigt sich das mit der Projektleitung betraute Suchmaschinen-Unternehmen FAST überzeugt.

Zwei weitere und bis vor kurzem noch unter dem Namen "Quaero" bekannte europäische Projekte widmen sich anders als PHAROS der Suche in Texten. In Deutschland wird mit dem Projekt Theseus an einer semantischen Suchmaschinentechnik gearbeitet, während Frankreich mit Quaero Texte auf statistischer Basis - ähnlich wie Google - auswerten will. Auch hier stehen jeweils wirtschaftliche Anwendungsgebiete im Vordergrund - offizielle Zusagen zu Fördermitteln aus Brüssel gab es soweit Golem.de informiert ist, noch nicht.

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