In Deutschland soll auf der A9 eine Teststrecke für selbstfahrende Autos gebaut werden. Das reicht dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, nicht. Er sieht für die deutsche Automobilindustrie große Chancen durch autonome Fahrzeuge. Auch andere Bundesländer wollen Versuchsstrecken.
Hannover Messe 2015 Dieses Jahr sind es Insekten: Das schwäbische Unternehmen Festo wird auf der Hannover Messe wieder zwei Roboter nach einem natürlichen Vorbild präsentieren. Beide Roboterarten sollen auf ihre Art und Weise koordiniert agieren.
Manchen Anwendern wird es in First-Person-Shootern und Simulationen schlecht. Auch Benutzer von VR-Brillen kennen die sogenannte Simulator Sickness. US-Forscher suchen nach Methoden, das Problem zu mildern. Eine virtuelle Nase scheint Erfolg versprechend zu sein.
Stickstoff ist ein wichtiger Grundbaustein für das Leben. Der Roboter Curiosity hat das Element auf dem Mars erstmals in einer Form nachgewiesen, die biologisch verwertbar ist. Dennoch halten die Entdecker das für keinen Hinweis auf marsianisches Leben.
Eine bislang wenig beachtete Schwäche von RC4 nutzt der Kryptograph Itsik Mantin für seine neue Angriffsmethode. Ein weiterer kürzlich vorgestellter Angriff betrifft IMAP-Verbindungen.
Eine südkoreanische Wirtschaftszeitung hat erfahren, dass Samsung Electronics Interesse am Kauf von AMD hat. Es soll um die Bereiche CPU, GPU und die Patente des US-Unternehmens gehen.
Dieses Jahr soll es wieder ein aktuelles iPhone mit 4 Zoll kleinem Display geben. Apple will damit künftigen iPhone-Käufern mehr Auswahl bieten. Dann gäbe es das Smartphone in drei Displaygrößen.
Google will Dart für das gesamte Web bereitstellen. Dazu sollen der Compiler zu Javascript und die Integration der beiden Sprachen vorangetrieben werden. Native Unterstützung im Chrome-Browser durch eine virtuelle Maschine soll es nicht geben.
Opel will dem Autofahrer künftig ermöglichen, das Licht dorthin zu lenken, wohin er blickt. Umgesetzt wird das durch eine Eye-Tracking-Technik, die die Augen mit einer Kamera ständig beobachtet, und ein bewegliches Projektionssystem für die Scheinwerfer.
Das ist mal eine praktische Anwendung: Forscher aus Wien wollen einen Roboter dazu bringen, im Kinderzimmer für Ordnung zu sorgen. Die Kinder selbst sollen dabei helfen, es ihm beizubringen.
Unsichere und veraltete Verschlüsselungen aus einer Linux-Distribution zu entfernen, sei wesentlich schwieriger als gedacht, berichtet ein Intel-Entwickler. Sein Team will die Probleme mit OpenSSL und anderer Software aber beheben.
Hannover Messe 2015 Warum etwas neu erfinden, was sich seit Jahrmillionen bewährt hat? Forscher aus Saarbrücken haben eine Roboterhand gebaut, die funktioniert wie eine menschliche. Drähte mit Formgedächtnis machen das möglich.
Mit Airbags an der Außenseite des Fahrzeugs will Google seine autonomen Autos und vor allem die Umgebung bei leichten Berührungen schützen. Ein passendes Patent hat Google bereits eingereicht.
Bei Zug am Kabel rutschen Kopfhörer oft von den Ohren oder das Abspielgerät fällt zu Boden. Stattdessen könnte sich auch das Kabel vom Musikspieler trennen, wie es Apple bei seinem Stromstecker Magsafe macht. Magzet will die passende Lösung entwickeln.
Der neue Ford S-Max wird mit dem Intelligent Speed Limiter ausgestattet, der über eine Kamera Verkehrsschilder erkennen und sich auch danach richten kann. Der Fahrer kann dann nicht mehr schneller fahren als erlaubt. Auch Fußgänger erkennt das Auto und bremst zur Not.
Oppo will offenbar mit Hilfe einer neuen Technik quasi randlose Smartphones bauen: Durch einen speziell geschliffenen Bildschirmrand soll das Display-Panel bis an den Rand des Smartphones reichen, Inhalte werden praktisch von innen auf die Rundung geworfen.
Mit dem Galaxy S6 setzt Samsung seinen Paradigmenwechsel fort: Das neue Topsmartphone verzichtet auf Kunststoff und besteht stattdessen aus deutlich höherwertig wirkenden Materialien. Einige Änderungen dürften aber nicht allen gefallen.
Ein Zwischenzertifikat eines ägyptischen Telekommunikationsanbieters hat für Google und diverse andere Domains unberechtigt Zertifikate ausgestellt. Signiert wurde das Zwischenzertifikat von der chinesischen CNNIC-Zertifizierungsstelle.
Die Integrated Smart Parking Solution von Siemens kann von der Straßenlaterne aus mit Radarsensoren Parkplätze überwachen und feststellen, wie groß die freien Parklücken sind. Auch beim Erkennen von Falschparkern hilft das System, das jetzt probeweise in Berlin entstehen soll.
Die Deutsche Telekom fordert einen Umsatzanteil für die Nutzung ihrer Netzinfrastruktur von Internetunternehmen. Auch kleinere Firmen könnten sich das leisten, schreibt der Konzern-Sprecher in einem Beitrag gegen die Netzneutralität und ein "staatlich diktiertes Einheitsnetz".
Eierkuchen oder Pfannkuchen: Egal wie die Mehlspeise lokal genannt wird, der Pancakebot druckt sie auf eine heiße Platte in der gewünschten Form aus. Möglich macht das ein Mechanismus, der an einen 3D-Drucker erinnert und per SD-Karte gesteuert werden kann. Wer will, kann die Entwicklung mitfinanzieren.
Daimler will seine Autos mit Android Auto unterstützen. Apples Gegenstück Carplay wird für künftige Mercedes-Fahrzeuge bereits angeboten. Damit ist der Autokäufer nicht mehr an eines der beiden Smartphone-Betriebssysteme gebunden. Andere Hersteller dürften bald nachziehen.
Ein Mitarbeiter der taz steht unter dem Verdacht, mittels eines Keyloggers seine Kollegen ausspioniert zu haben. Die Zeitung reagiert jetzt mit Schulungen und der Verschlüsselung interner Kommunikation. Gegen Keylogger dürfte das aber wenig helfen.
Der neue Chevrolet Malibu kann jugendliche Fahrer überwachen und zeichnet auf, wie oft die Geschwindigkeit überschritten wurde, das ESP angesprungen ist oder eine Notbremsung eingeleitet wurde. Aktiviert wird das Teen Driver System des Fahrzeugs über den Autoschlüssel.
Egal ob Deskop-PC, Notebook, Tablet oder Smartphone: Microsoft bietet mit Windows 10 für all diese Plattformen eine Treiber-Unterstützung für USB 3.1 und den neuen Stecker Typ C an.
Tesla hat ein Update des Navigationssystems im Tesla S angekündigt, das Fahrern die Sorge vor leergefahrenen Akkus nehmen und sie rechtzeitig zu Stromtankstellen führen soll. Zudem können die Autos laut Tesla in drei Monaten auf dem Highway automatisiert fahren.
Amazon hat von der US-Flugsicherheitssbehörde FAA die Erlaubnis zum Test von Lieferdrohnen erhalten. Das Unternehmen hatte zuvor gedroht, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auszulagern. Die auferlegten Einschränkungen eignen sich jedoch kaum für den kommerziellen Betrieb.
Die Entwickler von OpenSSL haben ein Update veröffentlicht, das zahlreiche Sicherheitslücken behebt. Anders als von manchen befürchtet, ist allerdings keine gravierende Lücke wie Heartbleed dabei.
Forscher wollen außerirdisches Leben an der Farbe des Lichts erkennen, das von seinem Heimatplaneten abgestrahlt wird. Sie sammeln fleißig Lebensformen auf der Erde, um festzustellen, wie sie das Licht beeinflussen.
Dieser Schuh zeigt etwas: Muster etwa oder eine monochrome Fläche. Ganz wie die Trägerin es möchte. Ein Tippen auf dem Smartphone reicht, um das Design zu ändern. Ein Display macht es möglich.
Nach Mannheim und Braunschweig bekommt die Hauptstadt Induktionsbusse mit Bombardiers Primove-Technik. Ab Sommer 2015 werden die Berliner Verkehrsbetriebe eine E-Bus-Linie mit sehr speziellen Haltestellen betreiben. Die erste ist schon im Bau.
Zum fälschlicherweise ausgestellten Zertifikat für die Microsoft-Domain live.fi sind weitere Details bekannt. Demnach hatte sich Microsoft Wochen Zeit gelassen, um zu reagieren. In einem ähnlichen Fall ließ Microsoft sogar vier Jahre verstreichen.
Cebit 2015 Vor Fehlhaltungen soll ein Anzug schützen, den das DFKI entwickelt hat: Er erfasst die Position der Gliedmaßen und warnt bei falschen Bewegungen.
Nvidia will für die Forschung an tiefen neuronalen Netze einen Rechner zum Preis von 15.000 US-Dollar anbieten. Dafür sollen Forscher die größtmögliche GPU-Leistung bekommen, die mit einer Steckdose möglich ist - und viel vorinstallierte Software.
Der Filterhersteller Novo will eine Reihe von Objektivvorsätzen aus Materialien vorstellen, die bislang vornehmlich in der Smartphone- und Uhrenindustrie eingesetzt wurden. Sie sollen extrem dünn, aber dennoch widerstandsfähig sein.
In den USA gibt es Pläne, alle Webseiten von Bundesbehörden nur noch über HTTPS auszuliefern. Die Webseite des Weißen Hauses ist bereits ausschließlich verschlüsselt abrufbar.
Cebit 2015 Einen 3D-Scanner zum Selbstbauen stellen zwei Wissenschaftler aus Kaiserslautern vor: Sie haben eine Software entwickelt, die zwei Kameras und einen Beamer steuert, um 3D-Scans zu erstellen.
Cebit 2015 Das Projekt Volksverschlüsselung des Fraunhofer Instituts will die Einrichtung der E-Mail-Verschlüsselung auch für Laien verständlich gestalten. Es setzt aber auf S/MIME statt PGP.
Update Für die Domain live.fi, die Microsoft für die finnische Version seiner Live-Services nutzt, ist ein unberechtigtes Zertifikat von Comodo ausgestellt worden. Dabei wird eine Reihe von Schwächen des Zertifikatssystems deutlich.
Cebit 2015 Auf dem Tablet wird der Zuschauer zum Regisseur: Mit einer App des Fraunhofer HHI kann der Nutzer selbst entscheiden, wann er Mario Götze sehen will und wann Manuel Neuer. Oder welchen Ausschnitt eines Konzerts.
Mit der Batterybox will Gbatteries Energy einen externen Akku für Macbooks mit Magsafe-2-Anschluss anbieten. Durch einen Trick wird das von Apple patentierte, magnetische Anschlusskabel umgangen. Mit dem Akku soll die Laufzeit von Macbooks deutlich erhöht werden.
Das slowakische Flugauto Flying Roadster von Aeromobil soll 2017 erhältlich sein. Das zweisitzige Aeromobil verwandelt sich dank ausklappbarer Tragflächen in ein leichtes Sportflugzeug, das eine Flugreichweite von 700 Kilometern haben soll.
Cebit 2015 Die TU Darmstadt lässt auf der Cebit 2015 einen Roboter tanzen. Der kann allerdings nicht nur tanzen, sondern auch alles, um am Roboterwettbewerb der Darpa teilzunehmen.
Der Zugriff auf localhost und andere interne Netzwerkadressen über Chrome soll eingeschränkt werden. Das betrifft weniger lokale Webserver, sondern vielmehr Webanwendungen, die wohl umgeschrieben werden müssen.
Auf der Brücke dieses Schiffes steht kein Steuermann - es hat gar keinen. Revolt soll der Frachter der Zukunft sein: ein Schiff ohne Besatzung, das sich selbst steuert. Auch das europäische Forschungsprojekt Munin entwickelt Konzepte für die modernen Geisterschiffe.
Elektroautofahrer fürchten angeblich oft, unterwegs mit leerem Akku fernab jeder Steckdose zu stranden. Diesem als Range Anxiety bekannte Phänomen will Tesla nach Angaben seines Chefs am Donnerstag mit einem Software-Update entgegenwirken.
IBM soll einem Medienbericht zufolge eine eigene Kryptowährung mit der auch bei Bitcoin verwendeten Blockchain-Technik samt eigenem Zahlungssystem planen. IBMCoin soll es dem Anwender ermöglichen, Geld weltweit fast ohne Gebühren zu überweisen.