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Projekt Volksverschlüsselung: Fraunhofer Institut vereinfacht S/MIME-Einrichtung

Das Projekt Volksverschlüsselung des Fraunhofer Instituts will die Einrichtung der E-Mail-Verschlüsselung auch für Laien verständlich gestalten. Es setzt aber auf S/MIME statt PGP.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Projekt Volksverschlüsselung verspricht eine einfache Einrichtung von S/MIME auch für Laien.
Das Projekt Volksverschlüsselung verspricht eine einfache Einrichtung von S/MIME auch für Laien. (Bild: Fraunhofer Institut)

Die Erzeugung eines ausreichend sicheren Schlüssels, die Schlüsselverwaltung und das Einrichten des E-Mail-Programms - das alles soll auch für Laien möglich gemacht werden. Das verspricht das Projekt Volksverschlüsselung des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie. Statt auf PGP zu setzen, wie zuletzt De-Mail, verwendet das Projekt S/MIME. S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions) ist - wie auch PGP (Pretty Good Privacy) - ein Standard zur E-Mail-Verschlüsselung.

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Das Projekt Volksverschlüsselung besteht aus mehreren Komponenten. Eine Software soll etwa die Schlüssel und Zertifikate erzeugen und anschließend E-Mail-Anwendungen und Browser konfigurieren. Zunächst erfolgt die Verifizierung der E-Mail-Adresse, dann eine weitere der Identität. Dies kann über den elektronischen Ausweis, Micropayment oder über das Postident-Verfahren geschehen. Eine Verifizierung über Online-Banking wie bei De-Mail sei bislang nicht vorgesehen, denn nicht alle Geldinstitute unterstützten dies, sagte Marco Reintgen vom Fraunhofer Institut auf der Cebit 2015.

LDAP-Server für öffentliche Schlüssel

Nachdem ein Zertifikat sowie das private und öffentliche Schlüsselpaar generiert wurden, wird der öffentliche Schlüssel auf einem PKI-Server des Fraunhofer Instituts abgelegt. Es handelt sich dabei um einen LDAP-Server. Das Institut sucht nach Partnern, die künftig ebenfalls PKI-Server bereitstellen wollen.

Schließlich richtet die Software des Projekts Volksverschlüsselung auf dem System entdeckte Anwendungen automatisch für die Verwendung des Schlüssels ein. Unterstützt werden aktuell Outlook und Thunderbird sowie die Browser Internet Explorer, Chrome und Firefox. Aktuell befinde sich die Anwendung in einer frühen Alpha-Phase, sagte Reintgen. Es gibt sie bislang nur für Windows, später soll sie auch auf Linux, Mac OS X, iOS oder Android portiert werden. Die Variante für Windows soll Mitte 2015 erscheinen. Das Fraunhofer Institut will den Quellcode der Applikation zur Begutachtung veröffentlichen.

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Bachsau 22. Nov 2016

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Bachsau 22. Nov 2016

S/MIME ist Industriestandard. Ich beobachte sie zunehmende Verbreitung von GPG und die...

/mecki78 18. Mär 2015

Aber bei unverschlüsselter Kommunikation musst du sowieso davon ausgehen, dass das auch...

AllAgainstAds 18. Mär 2015

Nun ja, vielleicht nimmt man dieses Projekt zum Anlass und schafft mit verschiedenen...

AllAgainstAds 18. Mär 2015

Muss man das seinen Entleert erklären? Als guter Sohn/Tochter macht man das für seine...


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