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Net-a-Porter: Amazon soll vor 2-Milliarden-Dollar-Übernahme stehen

Amazon ist in Gesprächen zur Übernahme des Luxusanbieters Net-a-Porter. Das wäre der bisher größte Zukauf in der Firmengeschichte.

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Amazon machte im vierten Quartal 214 Millionen US-Dollar Gewinn.
Amazon machte im vierten Quartal 214 Millionen US-Dollar Gewinn. (Bild: Amazon.com)

Amazon soll einen Kauf von Net-a-Porter verhandeln. Das berichten das Modemagazin Women's Wear Daily und das Wirtschaftsmagazin Forbes unter Berufung auf einen Insider. Der Anbieter von Luxuskleidung hat einen Wert von über 2 Milliarden Euro. Das wäre die bisher größte Übernahme in der Geschichte des weltgrößten Onlinehändlers.

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Die Gespräche zwischen den beiden Onlinehändlern seien aber noch in einem frühen Stadium und könnten auch noch ergebnislos angebrochen werden.

Übernahme trotz Geschäftsstrategie ohne Gewinn

Net-a-Porter mit Sitz in London wurde im Jahr 2000 von der Modejournalistin Natalie Massenet gegründet. Die Webseite hat nach Unternehmensangaben monatlich 2,5 Millionen Visits. Besitzer von Net-a-Porter ist die Schweizer Compagnie Financire Richemont.

Ob die Übernahme bei den Investoren auf Begeisterung stößt, ist fraglich. Amazon steckt bereits beinahe seine gesamten Einnahmen in das operative Geschäft und die Produktentwicklung. Für sein gescheitertes Fire Phone hatte Amazon 170 Millionen US-Dollar abgeschrieben.

Amazon kaufte das Streaming-Portal Twitch für 970 Millionen US-Dollar und den israelischen Chiphersteller Annapurna Labs für 350 bis 375 Millionen US-Dollar. Annapurna Labs entwickelt unter Geheimhaltung ARM-basierte Prozessoren, die in NAS-Systemen und Storage-Servern eingesetzt werden. Das Startup wurde vor vier Jahren gegründet.

Amazon verheimlicht die Absatzzahlen seiner Hardware. Nach dem Misserfolg des Fire Phone gewinnt der Konzern aber Marktanteile bei Tablets und ist mit seiner Fire-TV-Set-Top-Box offenbar sehr erfolgreich.



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