Software-Update: Tesla Model S soll in drei Monaten automatisiert fahren

Tesla hat ein Update des Navigationssystems im Tesla S angekündigt, das Fahrern die Sorge vor leergefahrenen Akkus nehmen und sie rechtzeitig zu Stromtankstellen führen soll. Zudem können die Autos laut Tesla in drei Monaten auf dem Highway automatisiert fahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Autopilot im Tesla S
Autopilot im Tesla S (Bild: Tesla)

Tesla Motors plant ein Softwareupdate für den Tesla S, der dann selbststeuernd auf US-Highways fahren kann. Tesla-Chef Elon Musk nennt diese Funktion Autopilot. Sie soll es ihm zufolge erlauben, "praktisch zwischen San Francisco und Seattle zu fahren, ohne dass der Fahrer etwas machen muss". Seit Ende September baut Tesla Autos mit der erforderlichen Autopilottechnik.

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Die Funktion zeigte Tesla schon anlässlich der Präsentation des P85D mit zwei Motoren. Ende 2014 stellte Tesla Motors das bislang schnellste Model S vor. Der P85D ist mit Allradantrieb ausgestattet und die teuerste Version dieser Fahrzeugreihe.

  • Model S mit Assistenzsystem (Bild: Tesla)
  • Model S mit Allrad (Bild: Tesla)
  • Model S mit Allrad (Bild: Tesla)
Model S mit Assistenzsystem (Bild: Tesla)

Mit den Autopilotfunktionen ist Tesla an die Grenze des momentan Erlaubten gegangen und hat einige Automatikfunktionen eingebaut, die die Sicherheit und den Komfort erhöhen sollen.

Theoretisch könnte das Fahrzeug auch in der Stadt selbstständig fahren, doch das ist Tesla zu riskant, weshalb die Funktion nur auf Highways nutzbar sein wird. Allerdings sei es derzeit noch fast nirgends erlaubt, wirklich autonom zu fahren, sagte Musk. Der Fahrer müsse stets aufmerksam sein und notfalls eingreifen können.

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Außerdem erkennt die Fahrzeugelektronik mit Hilfe einer Kamera Verkehrszeichen mit Geschwindigkeitsbeschränkungen. Daraufhin passt das Auto sein Tempo an.

Nur auf Privatgelände erlaubt sind die Funktionen, mit denen das Auto selbstständig zu seinem Besitzer fährt, wenn dieser es herbeiruft. Auf diese Weise kann das Auto auch allein in die Garage fahren und parken.

Die Tesla S des neuen Modelljahrgangs können zudem warnen, wenn der Fahrer die Spur verlässt. Spurhalteassistenten gibt es schon lange bei anderen Herstellern. Das Auto ist mit zwölf Sensoren ausgerüstet, die auf Ultraschall und Radar basieren. Das Radar in der Front kann Nebel, Schnee, Sand und Regen durchdringen und soll eine große Reichweite aufweisen. Es warnt den Fahrer vor Hindernissen vor ihm.

Navigationssystem behält Ladestationen im Blick

Außerdem zeigte Musk, was mit der angekündigten Funktion zur Bekämpfung der Reichweitenangst gemeint ist. Dabei handelt es sich um ein Software-Update für den Tesla S und dessen eingebautes Navigationssystem. Die sogenannte Range-Assurance-Anwendung läuft auch dann im Hintergrund, wenn kein Ziel ins Navi einprogrammiert wurde. Sie warnt den Fahrer, wenn er sich mit Blick auf den Akkuladezustand zu weit von der nächsten Ladestation entfernt. Außerdem wird online überprüft, welche Stromtankstellen überlastet sind, damit der Fahrer nicht lange warten muss, bis er an der Reihe ist. Software-Updates werden bei Tesla wie bei Mobiltelefonen und Tablets over-the-air eingespielt und erfordern keinen Werkstattbesuch.

Die von Musk zitierte Reichweitenangst ist, wie aufmerksame Leser schon bemerkten, hauptsächlich bei Interessenten, aber nicht bei Fahrern von Elektroautos vorhanden. Bei Tesla werden leistungsfähige und sehr große Akkus eingesetzt, die für die Fahrt weiter Strecken geeignet sind. Das Laden an den Superchargern von Tesla, die auch in Deutschland aufgestellt wurden, ist kostenlos. Mit einer Akkuladung soll der P85D als bestmotorisierter Tesla S rund 480 km (NEFZ) weit kommen, während die schwächer motorisierten Modelle 85D und 85 jeweils etwa 502 km (NEFZ) weit fahren sollen.

Eingeschränkter Fahrmodus für verliehene Teslas

Der durch das Update ebenfalls dazukommende Valet Mode erlaubt es, das Model S in einen Modus zu versetzen, in dem es nicht schnell gefahren werden kann und das Handschuhfach und der Kofferraum verschlossen bleiben. Außerdem werden keine persönlichen Daten auf dem Display gezeigt. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn das Auto verliehen oder vom Personal im Parkhaus untergestellt wird, was in den USA durchaus üblich ist.

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Flasher 22. Mär 2015

Eh ja...wenn jemand auf der linken Spur ist und an einem vorbei will, ist ihm...

shakawacka 22. Mär 2015

Die Rechnung musst Du mir mal erklären. Benziner: Gängiges Fahrzeug 8L/100km, 1,35 EUR...

undercover 21. Mär 2015

Bullsh** der 911 turbo braucht 3,1 sec von 0 auf 100 und der P85D 3,2. Klar wird man da...

Anonymer Nutzer 21. Mär 2015

Na, der Teil hier: Liest sich so, als ob das Update dazu da wäre, die Reichweite zu...



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