• IT-Karriere:
  • Services:

Verschlüsselung: OpenSSL veröffentlicht zahlreiche Sicherheitsfixes

Die Entwickler von OpenSSL haben ein Update veröffentlicht, das zahlreiche Sicherheitslücken behebt. Anders als von manchen befürchtet, ist allerdings keine gravierende Lücke wie Heartbleed dabei.

Artikel veröffentlicht am , Hanno Böck
Verschlüsselung: OpenSSL veröffentlicht zahlreiche Sicherheitsfixes
(Bild: OpenSSL)

Vor zwei Tagen hat eine Ankündigung von OpenSSL viele in Aufregung versetzt. Darin kündigten die Entwickler an, am heutigen Donnerstag neue Versionen zu veröffentlichen, die mehrere Sicherheitslücken beheben. Eine der Lücken sei als hoch riskant einzustufen. Allerdings schickte OpenSSL-Entwickler Mark J. Cox auf Twitter gleich eine Entwarnung hinterher: Die Sicherheitslücke mit hohem Schweregrad betrifft nur den jüngsten Versionszweig 1.0.2 - und der wird bislang nur wenig eingesetzt.

Server zum Absturz bringen

Stellenmarkt
  1. Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
  2. SCHOTT AG, Mainz

Heute wurden nun Details zu den Lücken veröffentlicht. Die Lücke in Version 1.0.2 ist nicht mit früheren schweren OpenSSL-Lücken wie Heartbleed oder der CCS-Injection-Lücke vergleichbar. Es handelt sich lediglich um einen Denial-of-Service-Angriff. Ein Client kann durch eine ungültige Angabe beim Signaturalgorithmus die Auflösung eines Null-Pointers auf dem Server auslösen. Serverapplikationen können dadurch zum Absturz gebracht werden. Die Lücke hat die ID CVE-2015-0291 erhalten.

Eine ältere Lücke, die bereits im Januar behoben wurde, hat eine neue Einstufung erhalten. Es handelt sich um das Problem, das letztendlich der FREAK-Attacke zugrunde lag und mit der ID CVE-2015-0204 geführt wird. Ursprünglich hatten die OpenSSL-Entwickler diese Lücke nur als mittelschwer bezeichnet, im neuen Advisory wird sie als hoch riskant eingestuft.

Fehler bei PSS-Signaturverarbeitung und im ASN.1-Parser

Verschiedene weitere Lücken sind geeignet, Client-Applikationen zum Absturz zu bringen, etwa Fehler bei der Verarbeitung von Parametern bei RSA-PSS-Signaturen und Fehler beim Decodieren von ASN.1-Strukturen. Auch in selten genutzten Features wie DTLS und SSLv2 wurden Fehler gefunden. Insgesamt erwähnt das Advisory 14 Sicherheitslücken.

Für etwas Unmut hat gesorgt, dass das OpenSSL-Team die neuen Versionen zwar vorab angekündigt hatte, der genaue Zeitpunkt der Veröffentlichung allerdings nicht bekanntgegeben wurde. Lediglich ein vierstündiges Zeitfenster war vorab bekannt.

Neue Versionen verfügbar

Für alle unterstützten Versionszweige von OpenSSL wurden neue Versionen veröffentlicht. 1.0.2a, 1.0.1m, 1.0.0r und 0.9.8zf beheben alle bekannten Sicherheitsprobleme und stehen ab sofort auf der OpenSSL-Webseite zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. Tom Clancy's Rainbow Six Siege für 7,99€, Assassin's Creed Odyssey für 17,99€, Far Cry 5 für...
  2. 19€
  3. (-55%) 26,99€

Proctrap 21. Mär 2015

Yep, Debian ist nicht besonders schnell im integrieren von neuem, auf einem aktuellen...

bstea 20. Mär 2015

Naja die API ist unterschiedlich. Und anstatt ein Großreinemachen zu erzwingen wird die...

RipClaw 19. Mär 2015

<> Ich weiß nicht ob auf der Mailingliste solche Vorankündigungen normal sind aber z.B...


Folgen Sie uns
       


Asus-Gaming-Monitor mit 43 Zoll Diagonale - Test

Zwar ist der PG43UQ mit seinen 43 Zoll noch immer ziemlich riesig, er passt aber zumindest noch gut auf den Schreibtisch. Und dort überrascht der Asus-Monitor mit einer guten Farbdarstellung und hoher Helligkeit.

Asus-Gaming-Monitor mit 43 Zoll Diagonale - Test Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Minecraft Dungeons im Test: Diablo im Quadrat
Minecraft Dungeons im Test
Diablo im Quadrat

Minecraft Dungeons sieht aus wie ein Re-Skin von Diablo, ist viel einfacher aufgebaut - und fesselt uns trotzdem an den Bildschirm.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Mojang Studios Mehr als 200 Millionen Einheiten von Minecraft verkauft
  2. Minecraft RTX im Test Klötzchen klotzen mit Pathtracing
  3. Raytracing Beta von Minecraft RTX startet am 16. April

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

    •  /