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Google: Chrome soll Localhost-Zugriffe einschränken

Der Zugriff auf localhost und andere interne Netzwerkadressen über Chrome soll eingeschränkt werden. Das betrifft weniger lokale Webserver, sondern vielmehr Webanwendungen, die wohl umgeschrieben werden müssen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eingeschränkter Zugriff auf localhost und das interne Netzwerk sollen Chrome absichern.
Eingeschränkter Zugriff auf localhost und das interne Netzwerk sollen Chrome absichern. (Bild: Google)

Die Chrome-Entwickler erarbeiten eine Funktion, die das Laden sogenannter Subressourcen aus dem Web auf 127.0.0.1 alias localhost verhindern soll. Von den Veränderungen ebenfalls betroffen sein sollen bestimmte IP-Adressen, die von der Iana für den internen Netzwerkgebrauch bestimmt sind.

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Von dieser Änderung nicht betroffen sind wohl Zugriffe aus dem internen Netzwerk auf einen lokal laufenden Webserver, der zum Beispiel als Entwicklungsumgebung dient oder die Schnittstelle zur Routerkonfiguration bereithält. Verhindert werden sollen aber Zugriffe von öffentlichen Webseiten oder Web-Apps auf eben diese Adressräume. Entwickler derartiger Apps müssen diese also anpassen.

Web-Apps betroffen

In dem Bugreport, der den Fortschritt der Arbeiten dokumentiert, wird etwa auf die Funktionsweise von Dropbox eingegangen. So nutze der Dienst einen Websocket-Server auf localhost mit einem TLS-Zertifikat für www.dropboxlocalhost.com. Diese Domain wird nach 127.0.0.1 aufgelöst. Die Web-App verwende demnach den sicheren Websocket zur Verbindung mit dem lokal laufenden Dienst. Darüber wird etwa die Möglichkeit umgesetzt, die lokal gespeicherten Dateien aus der Web-App heraus im nativen Dateimanager zu öffnen. Derartiges Verhalten würde Chrome künftig unterbinden.

Für eine Übergangszeit sollen eine Kommandozeilenoption sowie eine Enterprise-Richtlinie erhalten bleiben, die das alte Verhalten weiter ermöglicht. Diese soll aber mittelfristig zugunsten der neuen Funktion abgeschafft werden. Immerhin verspricht sich Google davon eine höhere Sicherheit gegenüber bestimmten Brute-Force- und XSRF-Angriffen.

Als Alternative, um weiterhin von einer Web-App mit lokalen Anwendungen zu kommunizieren, empfiehlt Google das Chrome Message Passing. Diese Funktion ist aber nicht browserübergreifend verfügbar. Betroffene Entwickler stehen damit vor der Frage, wie Chrome und andere Browser weiter unterstützt werden können.

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Kaffeetasse 20. Mär 2015

Kann dann auch am Hoster liegen. Dieser Ratgeber über http://www.besterwebhoster.net...

Felix_Keyway 18. Mär 2015

Das habe ich sogar so eingerichtet: Requests werden ausschließ akzeptiert, wenn sie von...

Kernel der Frosch 17. Mär 2015

Cooles Teil :-)

christian.wengel 17. Mär 2015

Im Gegenteil, das Chromium-Projekt denkt sogar viel darüber nach. Du kannst dich sogar...

christian.wengel 17. Mär 2015

Meine 7490 löst das auf. Und das ist auch keine Alternative zu dem Vorhaben aus dem...


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