Die aktuelle Version 16 von Nextcloud soll die Sicherheit und das Teilen von Dateien mit Hilfe von Machine Learning verbessern. Das Projekt führt außerdem eine kleine Projektverwaltung ein und ACLs, um alte Fileserver zu ersetzen.
Es muss nicht immer Slack sein. Das Startup Parity nutzt seit zwei Jahren den freien, offenen und verschlüsselten Team-Messenger Matrix - und zieht eine positive Bilanz. Auch wenn nicht immer alles rundläuft.
Die NSA empfiehlt dem Weißen Haus das Programm zur Sammlung von US-Telefondaten einzustellen. Die Nachteile würden überwiegen. Zuvor hatte der Geheimdienst immer wieder betont, wie wichtig das Programm zur Verhinderung von Terroranschlägen sei.
Die aktuelle Version 6.5 des Betriebssystems OpenBSD nutzt den neuen Stack-Protector Retguard. Die Entwickler liefern außerdem einen eigenen lokalen DNS-Resolver aus und arbeiten an einer Eigenentwicklung für Rsync, die nun getestet werden kann.
Ohne große Mühe haben Amazon-Mitarbeiter persönliche Daten eines Kunden einsehen können, wenn dieser ein Alexa-Gerät nutzt. Der Datenzugriff ist zwar limitiert worden, Alexa-Mitarbeiter können aber weiterhin die bei einem Alexa-Gerät hinterlegte Anschrift einsehen.
Neben Asus sind sechs weitere Firmen aus dem asiatischen Raum von Angriffen der Shadowhammer-Gruppe betroffen. Auch hier wurde die Schadsoftware mit den echten Zertifikaten der Softwarehersteller signiert. Der Trojaner wird nur unter bestimmten Bedingungen aktiv.
Viele Webseiten stellen unbeabsichtigt Backup-Dateien zum Download bereit. Sie lassen sich durch einfaches Erraten von Dateinamen wie backup.zip finden. Bei einer Datingbörse waren beispielsweise Hunderttausende von Profilen abrufbar.
Eine ungeschützte Datenbank einer Android-App verrät die Zugangsdaten von zwei Millionen WLANs. Eigentlich sollten sich Nutzer der App nur unkompliziert mit öffentlichen Hotspots verbinden können, doch die Datenbank enthält auch die Zugangsdaten zu vielen privaten Wi-Fis.
Microsoft hat die CPU-Kompatibilitätsliste für das kommende Mai-Update für Windows 10 ergänzt. Computer, auf denen Version 1809 läuft, werden damit sicherlich kompatibel sein. AMDs kommende Ryzen-Generation fehlt aber bisher.
Kurz nach dem Start ist es einem Sicherheitsforscher gelungen, sich unberechtigt bei der Whatsapp-Alternative der französischen Regierung anzumelden. Der Forscher fand weitere vermeintliche Fehler, die laut den Entwicklern der Matrix-Software aber keine sind.
Die US-Regierung legt im Handelsstreit mit China nach: Der US-Geheimdienst CIA wirft dem Netzausrüster Huawei vor, Finanzhilfen von der chinesischen Armee und dem Geheimdienst erhalten zu haben.
Und wieder ein Datenskandal bei Facebook: Diesmal ist herausgekommen, dass das Unternehmen seit Mai 2016 die Kontaktdaten von 1,5 Millionen neuen Mitgliedern ohne deren Erlaubnis auf seine Server kopiert hat.
Zum 14. September 2019 wird ein wichtiger Teil der Zahlungsdiensterichtlinie 2 (PSD2) für die meisten Girokonto-Kunden mit Online-Zugang umgesetzt. Die meist als indizierte TAN-Liste ausgegebenen Transaktionsnummern können dann nicht mehr genutzt werden.
Update Mit einem Service von Microsoft konnten Webseiten Neuigkeiten auf Windows-Kacheln als sogenannte Windows Live Tiles darstellen. Den Service gibt es nicht mehr, die zugehörige Subdomain konnten wir übernehmen und eigene Kachelinhalte anzeigen.
Update A service from Microsoft used to allow web page owners to deliver news on Windows Tiles as so-called Windows Live Tiles. After the service has been disabled, we were able to take over the corresponding subdomain and display our own Tile contents.
Verbraucherschützer haben erfolgreich gegen Datenschutzerklärungen und Nutzungsbedingungen bei Google geklagt. Dem Urteil zufolge reicht ein pauschales Anklicken einer Datenschutzerklärung nicht aus.
Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Eigentlich sollte WPA3 vor Angriffen wie Krack schützen, doch Forscher konnten gleich mehrere Schwachstellen im neuen WLAN-Verschlüsselungsprotokoll finden. Über diese konnten sie das Verschlüsselungspasswort erraten.
Der Hack auf Konten von Outlook.com ist folgenreicher, als Microsoft zunächst zugeben wollte. Microsoft bestätigt, dass Unbefugte Zugriff auf die Inhalte von E-Mails hatten - und zwar vermutlich viel länger, als zunächst eingeräumt wurde.
Windows-Nutzer sollten lieber keine MHT-Dateien öffnen: Mit diesen lässt sich eine Sicherheitslücke im Internet Explorer ausnutzen, mit welcher Angreifer beliebige Dateien auslesen können. Microsoft möchte die Lücke vorerst nicht schließen.
Microsofts E-Mail-Dienst Outlook.com wurde teilweise gehackt. Für drei Monate hatten Unbefugte Zugriff auf Kundendaten. Wie viele Nutzer davon betroffen sind, sagt der Anbieter nicht. Kunden werden zum Zurücksetzen des Passworts aufgefordert.
Update Das Abhören von Alexa-Eingaben durch Amazon-Mitarbeiter stößt weiter auf scharfe Kritik. Das Bundesinnenministerium schiebt die Verantwortung jedoch den Nutzern zu und fordert einen Ausschaltknopf.
Update Mit Matrix.org ist einer der am meisten genutzten Server des Messengers Matrix gehackt worden. Betroffene sollten umgehend ihr Passwort ändern. Auch der mutmaßliche Angreifer gibt Sicherheitstipps auf Github.
Mit Googles Gmail unterstützt nun auch einer der weltweit größten E-Mail-Provider den Standard MTA-STS und damit die Transportverschlüsselung zwischen Mailservern. Auch andere Provider unterstützen die Technik bereits.
Der jahrelange Streit über die Weitergabe von Nutzerdaten an Drittanbieter Facebook verzögert sich weiter. Möglicherweise durften die Verbraucherschützer nach altem Recht nicht gegen Facebook klagen.
Warum an alte Zeiten erinnern, wenn man sie noch einmal erleben kann? Der Bastler RedsPL konnte Windows 3.1 auf seinem Thinkpad installieren - inklusive Visual Basic 3.0 und Tetris.
Amazon-Mitarbeiter lauschen aufgenommenen Alexa-Sprachbefehlen - und erhalten dazu das passende Amazon-Konto samt Vorname des Kunden. Damit können Menschen die Sprachbefehle in Grenzen bestimmten Personen zuordnen. Apple und Google versprechen einen besseren Schutz der Privatsphäre.
Ein neuer Vergleich für die Yahoo-Datenlecks sieht eine Zahlung von 117,5 Millionen US-Dollar an Yahoo-Nutzer aus Israel und den USA vor. Ein Richter muss noch zustimmen.
Für viele Anbieter dürfte es schwierig werden, ihre Nutzer wie bisher zu tracken. In monatelangen Beratungen haben die deutschen Datenschützer eine 25-seitige Orientierungshilfe zum DSGVO-konformen Tracking ausgearbeitet.
/87Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Zum April-Patchday hat Microsoft einen weiteren Patch für die Umstellung der Update-Systeme von SHA-1 auf SHA-2 zwecks Signierung veröffentlicht. Microsoft plant, die Updates bald nur noch per SHA-2 zu signieren. Für den Windows Server 2008 R2 gibt es eine vorbereitende Aktualisierung.
Die Schadsoftware Triton hat es auf die Sicherheitsprozesse in Kraftwerken und anderer kritischer Infrastruktur abgesehen. Über diese lassen sich Ventile steuern oder eine Notabschaltung auslösen. Schlimme Unfälle könnten die Folge sein.
Adobe muss wieder patchen. Zahlreiche Sicherheitslücken werden in Photoshop, PDF-Werkzeugen und dem Flash Player beseitigt. Ein letztes Mal gibt es zudem ein Update für den Shockwave Player.
Teslas umstrittenes Assistenzsystem Autopilot kommt im firmeneigenen Sicherheitsbericht nicht gut weg. Bei eingeschaltetem System werden die Fahrzeuge in mehr Unfälle als früher verwickelt - aber immer noch seltener als ein menschlicher Fahrer.
Nach den Niederlanden will nun auch die EU beim Datenschutz von Microsoft-Diensten genauer hinschauen. Dazu ist sie nach einer neuen Verordnung verpflichtet.
Schlechte Passwörter und schlechte E-Mail-Transportverschlüsselung: Eine Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft stellt Ärzten, Apotheken und Kliniken kein gutes Zeugnis aus, wenn es um IT-Sicherheit geht.
Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Ein Hacker-Team der Organisation Jisc konnte in die Systeme von 50 britischen Universitäten gelangen - in jeweils weniger als zwei Stunden. Das sei eine alarmierende Nachricht. Dabei ist das schwächste Glied wieder einmal der Mensch selbst.
Der auf Hardware mit vorinstalliertem Linux bekannte Hersteller Purism wird künftig mit dem VPN-Anbieter Private Internet Access kooperieren. Der VPN-Dienst soll standardmäßig in dem Smartphone Librem 5 genutzt werden.
Der Pharma-Riese Bayer ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Im internen Firmennetzwerk wurde die Schadsoftware Winnti entdeckt. Die gleichnamige Hackergruppe soll auch andere Unternehmen angegriffen haben.
Um eine mögliche Beeinflussung von Nutzern durch Werbung zu verhindern, insbesondere vor den kommenden EU-Parlamentswahlen, fordert Mozilla klarere Regeln für Facebook, Google und Twitter. Gemeinsam mit kooperierenden Forschern sollen sehr viele Daten langfristig verfügbar sein.
Wenn Facebook-Mitglieder Apps auf der Plattform des Online-Netzwerks nutzen, landen Daten bei den Entwicklern der Anwendungen. Die Nutzerdaten zwei solcher Apps lagen öffentlich zugänglich auf AWS-Servern.
Das BSI soll in IT-Systeme eindringen dürfen, um Sicherheitslücken zu beseitigen: Der Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 sieht viele neue Befugnisse für die Sicherheitsbehörden vor. Darunter auch das Übernehmen von virtuellen Identitäten.
Die Single-Sign-on-Lösung NetID ist bereits auf einigen Dutzend Internetseiten verfügbar. Künftige Partnerdienste können nun die Integration auf einem eigenen Entwicklerportal vorbereiten.
In einer Vorankündigung verweist Google auf ein neues Security Patch Level. Das April-Update schließt viele Lücken und sollte für einige, aber nicht alle aktuellen Android-Geräte erscheinen. Es gibt auch viele Sicherheitslücken, die Qualcomm-basierte Smartphones betreffen.
Der Klang des Tastendrucks und die Wärmespuren unserer Finger hinterlassen Spuren unserer Passwörter auf der Tastatur. Sicherheitsforscher haben die beiden Informationen kombiniert, um Passwörter zu erraten. Viel Zeit haben sie dafür nicht.
Die Bundesrechtsanwaltskammer sucht einen neuen Betreiber für das von Sicherheitspannen geplagte besondere elektronische Anwaltspostfach. Die Verträge mit dem bisherigen Betreiber Atos laufen 2019 aus.