iPhone: Lücke in iOS ermöglichte Angriff via Textnachricht

Apple hat in iOS 12.3 eine Lücke geschlossen, die es Angreifern ermöglicht hat, mit einer einzigen iMessage ein iPhone oder iPad vorübergehend unbrauchbar zu machen.

Artikel veröffentlicht am ,
iPhones können durch Textnachrichten Probleme bekommen.
iPhones können durch Textnachrichten Probleme bekommen. (Bild: Pexels/CC0 1.0)

In iMessage hat es bis iOS 12.3 einen Fehler gegeben, der beim Empfang einer Textnachricht eine Endlosschleife erzeugte, die das iOS-Gerät unbenutzbar machte. Dazu war nichts weiter nötig, als die Nachricht zu verschicken. Der Angreifer konnte den Bug allerdings nicht nutzen, um Daten zu erbeuten.

Der Fehler ließ den Prozess Springboard abstürzen, der für die Benutzeroberfläche von iOS verantwortlich ist. Stürzt diese ab, ist das Benutzerinterface nicht mehr vorhanden und somit nicht mehr nutzbar. Ein Neustart des iOS-Gerätes brachte nichts, nach der Eingabe der PIN begann das Problem von neuem. Die einzige bisher bekannte Lösung war das Löschen des iPads oder iPhones aus der Ferne via iCloud oder die Aktivierung des DFU-Modus von iTunes und das Wiederherstellen aus einem Backup.

Mit iOS 12.3 ist der Angriff nicht mehr möglich. Die Entdecker der Lücke meldeten diese schon im April 2019 an Apple. Sie wurde aber bisher nicht veröffentlicht, damit Apple Zeit hatte, eine Lösung zu finden und Nutzer das Betriebssystemupdate installieren können.

Das Update auf iOS 12.3 erschien im Mai 2019. Mit MacOS 10.14.5 gibt es ebenfalls einen Patch für das Problem auf Macs, das dort wohl kein Neuaufsetzen des Rechners erfordert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
T-1000
Roboter aus Metall kann sich verflüssigen

Ein Team aus den USA und China hat einen Roboter entwickelt, der seinen Aggregatzustand von fest zu flüssig und zurück ändern kann.

T-1000: Roboter aus Metall kann sich verflüssigen
Artikel
  1. Militär: China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen
    Militär
    China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen

    Das Shanghai Institute of Mechanical and Electrical Engineering hat einen Durchbruch bei der Erforschung eines Abwehrsystems für Hyperschallwaffen erzielt.

  2. Trotz Exportverbot: Chinesische Kernforscher nutzen weiter US-Hardware
    Trotz Exportverbot
    Chinesische Kernforscher nutzen weiter US-Hardware

    An Chinas wichtigstes Kernforschungszentrum darf seit 25 Jahren keine US-Hardware geliefert werden. Dennoch nutzt es halbwegs aktuelle Xeons und GPUs.

  3. Virtualisieren mit Windows, Teil 3: Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V
    Virtualisieren mit Windows, Teil 3
    Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V

    Hyper-V ist ein Hypervisor, um VMs effizient verwalten zu können. Trotz einiger weniger Schwächen ist es eine gute Virtualisierungssoftware, wir stellen sie in drei Teilen vor. Im letzten geht es um Betrieb und Pflege der VMs.
    Eine Anleitung von Holger Voges

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PCGH Cyber Week - Rabatte bis 50% • Acer Predator 32" WQHD 170Hz 529€ • MindStar-Tiefstpreise: MSI RTX 4090 1.982€, Sapphire RX 7900 XT 939€ • Philips Hue bis -50% • Asus Gaming-Laptops bis -25% • XFX Radeon RX 7900 XTX 1.199€ • Kingston 2TB 112,90€ • Nanoleaf bis -25% [Werbung]
    •  /