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Transfer: Dropbox startet eigenen Dienst zum Datenversand

Mit Dropbox Transfer können Nutzer künftig sogar große Dateien einfach verschicken - auch an Empfänger, die nicht bei Dropbox angemeldet sind. Der Dienst kopiert mehr oder weniger direkt Wetransfer, bietet aber mehr Speicherplatz und erweiterte Optionen.

Artikel veröffentlicht am ,
Dropbox wildert in den Gefilden von Wetransfer.
Dropbox wildert in den Gefilden von Wetransfer. (Bild: Drew Angerer/Getty Images)

Dropbox hat mit Transfer einen eigenen Dienst zum Versand von großen Datenmengen angekündigt. Nutzer können bis zu 100 GByte an Daten versenden, indem sie diese in eine Cloud hochladen. Der Empfänger erhält dann einen Link, über den er die Dateien herunterladen kann.

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Das Konzept hat Dropbox mehr oder weniger direkt von Wetransfer übernommen, die vor kurzem ein recht massives Datenleck zugeben mussten. Allerdings ist bei Dropbox Transfer die maximale Datenmenge weitaus größer als bei Wetransfer: Bis zu 100 GByte lassen sich verschicken. Bei Wetransfer können kostenlos 2 GByte verschickt werden, mit einem Bezahlkonto 20 GByte.

Dropbox Transfer scheint kostenfrei zu sein - zumindest erwähnt das Unternehmen in seiner Ankündigung keine Kosten. Dann würde der Dienst verglichen mit Wetransfer einen starken Wettbewerbsvorteil haben. Verschickt werden können Dateien, die auf einem PC gespeichert sind, sowie Dateien, die bereits bei Dropbox gespeichert wurden.

Zusatzfunktionen wie Passwörter und ablaufende Links

Neben der möglichen Datengröße hat Dropbox sein neues Angebot noch mit weiteren Extras versehen. So kann ein Passwort hinzugefügt werden, das der Empfänger des Download-Links eingeben muss. Außerdem kann dem Link ein Ablaufdatum hinzugefügt werden: Ab diesem lassen sich die Inhalte nicht mehr herunterladen. Versender werden nicht nur benachrichtigt, wenn die Inhalte heruntergeladen wurden, sondern auch darüber informiert, wie oft ein Download erfolgte.

Die Download-Seite, die über den Link versendet wird, lässt sich mit einem Hintergrundbild personalisieren - beispielsweise mit einem Firmenlogo. Zunächst wird Dropbox Transfer in einer Betaversion getestet, für die sich Nutzer anmelden können. Später soll das Werkzeug für alle Dropbox-Nutzer verfügbar sein.

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