Sonnet hat zwei neue PCI-Express-Karten vorgestellt, die USB 3.1 Gen2 entweder per USB Typ A oder Typ C bieten. Die Karten bieten pro Anschluss 10 GBit/s und sind sowohl für Windows- als auch für Mac-Anwender gedacht. Für Linux gibt es Einschränkungen.
Seit nunmehr über 17 Jahren arbeitet ein kleines Entwickler-Team am quelloffenen Betriebssystem Haiku, das vollständig kompatibel sein soll mit dem um die Jahrtausendwende eingestellten BeOS. Seit einigen Wochen liegt endlich eine erste Betaversion vor, die BeOS ein wenig in die Moderne verhilft.
Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
17Kommentare/Ein Test von Marc Sauter,Sebastian Grüner
Der Adapter Solo 10G kann über Thunderbolt 3 eine Ethernetverbindung mit 10-Gigabit-Ethernet ermöglichen. Die Energie bezieht er direkt aus dem Bus. Die hohen Netzwerkgeschwindigkeiten sind etwa für Netzlaufwerke sinnvoll, der Adapter ist aber nicht ganz preiswert.
Die Fusion TB3 PCIe Flash Drive genannte SSD von Sonnet wird per Thunderbolt 3 angeschlossen und erreicht hohe Datenraten. Obendrein gibt es sie mit 1 TByte statt mit 512 GByte. Auch Dell arbeitet an einer ähnlichen TB3-SSD, die aber kleiner ist.
Die bisherige eGFX Breakaway Box hatte nicht genügend Leistung für Radeon RX Vega 64. Das neue eGPU-Gehäuse mit 650 Watt statt 550 Watt unterstützt AMDs Oberklasse-Karte offiziell.
Das eGFX Puck ist eine externe Radeon RX 560 oder 570, die per Thunderbolt 3 an ein Notebook passt. Das Gehäuse ist für diese Karten ungewöhnlich klein, dafür aber auch ungewöhnlich teuer.
Die eGFX Breakaway Box ist ein externes Thunderbolt-3-Grafikkarten-Gehäuse für Notebooks, das auch von Apple verwendet wird. Mit 330 Euro kostet es weniger als die meisten anderen, dafür ist das Netzteil schwächer. Es gibt aber auch eine teurere Version.
Die Entwickler des freien Audiocodecs Opus wollen die Bitrate senken und dennoch eine gute Audioqualität bieten. In der aktuellen Version 1.2 von Opus weist Musik und Sprache mit einer Bitrate von 48 KBit/s oder deutlich weniger noch eine ordentliche Qualität auf.
Die Alphabet-Tochter Deepmind will bei der Krebsbehandlung helfen und schlägt menschliche Spieler in Go. Das nun verfügbare Open-Source-Framework Sonnet soll die Forschung an maschinellem Lernen in der Öffentlichkeit vorantreiben.
Sonnets neue SSD wird per USB-Type-C-Stecker angeschlossen und überträgt mehr als 2 GByte an Daten pro Sekunde. Im Flash-Drive stecken ein Thunderbolt-3-Controller und eine M.2-SSD.
Angelehnt an die Ideen von Apples Launchd oder Systemd für Linux bekommt nun auch das freie Haiku ein modernes Init-System, das ohne Shell-Skripte auskommt. Derzeit gibt es zwar nur ein Minimum an Funktionen, das System soll aber ausgebaut werden.
Fosdem15 Der freie Videocodec Daala soll den Erfolg von Opus wiederholen. Dazu müsse Technik patentiert werden und offensiv mit anderen Patenten gearbeitet werden, sagt einer der Mozilla-Entwickler. Das helfe letztlich der Freiheit des Codecs.
Der BeOS-Nachbau Haiku soll statt einer Eigenentwicklung entweder auf Linux oder einen BSD-Kernel wechseln, wie ein Entwickler vorschlägt. Entschieden ist noch nichts, Code soll aber bald folgen.
Sonnet hat ein Serverrack für den runden Mac Pro von Apple vorgestellt, damit er auch in Rechenzentren verwendet werden kann. Das Gehäuse mit vier Höheneinheiten bietet Platz für mehrere PCIe-Erweiterungskarten.
Die erste große Überarbeitung für den Audiocodec Opus steht nun als Release Candidate der Version 1.1 bereit. Gibt es keinen gravierenden Bug mehr, wird dies die finale Version.
Der BeOS-Nachbau Haiku hat eine Paketverwaltung erhalten. Neben einem Kommandozeilenwerkzeug ist ein GUI entstanden und Nutzern ist es möglich, Haikuports zusammen mit der Paketverwaltung zu nutzen.
Die Xiph-Foundation arbeitet mit Daala ebenfalls an einem patentfreien Videocodec der nächsten Generation. Unterstützt wird das Projekt von Mozilla. Zuletzt hatte Google seinen Codec VP9 als Konkurrenz zu HEVC präsentiert.
Der Videocodec VP9 ist jetzt standardmäßig in der aktuellen Entwicklerversion des Browsers Chromium aktiviert. Die finale Veröffentlichung im August ist damit sehr wahrscheinlich.
Sonnet hat mit dem Echo 15 eine Dockingstation vorgestellt, die über Thunderbolt angeschlossen wird und über ein einziges Kabel 15 Anschlussmöglichkeiten für USB 3.0, Gigabit Ethernet, Firewire, eSATA und SATA bietet. In das Gehäuse passen ein optisches Laufwerk und eine Festplatte.
Sonnet hat mit dem XMac Mini Server 2H ein Servergehäuse vorgestellt, in das ein Mac Mini mit Thunderbolt-Schnittstelle eingebaut wird, über die zwei halblange PCIe-Karten in voller Höhe verwendet werden können.
Sonnet hat zwei PCI-Express-Karten vorgestellt, auf die bis zu zwei handelsübliche, 2,5 Zoll große SSDs gesteckt werden können. So sollen auch Rechner wie der Mac Pro mit langsamen SATA-Anschlüssen die Geschwindigkeit von 6-GBit/s-SSDs ausnutzen können, die nun auch von der Karte booten können.
Sonnet hat seine Mac-Mini-Serverlösung mit USB 3.0 ausgerüstet. Wer schon Kunde ist, kann sich einen Aufrüstsatz bestellen, mit dem auch bestehende Lösungen auf die schnelle Schnittstelle zurückgreifen können.
Das Videolan-Team hat seinen freien Mediaplayer VLC in der Version 2.0.4 veröffentlicht. Die neue Version beseitigt viele Fehler und unterstützt nun auch den neuen Audio-Codec Opus.
Der Audiocodec Opus ist von der Internet Engineering Task Force zum Internetstandard avanciert. Die Entscheidung ist im RFC 6716 festgehalten. Opus ist damit der erste freie Open-Source-Audiocodec mit diesem Status.
Die Unterstützung des freien Video-Codecs VP8 und des freien Audio-Codecs Opus soll im WebRTC-Standard festgeschrieben werden, dafür setzt sich Google ein und lehnt Codecs ab, die potenziell Lizenzgebühren verursachen.
Die IETF hat den Audiocodec Opus akzeptiert. Dieser sollte damit nach letzten minimalen Korrekturen in sechs bis acht Wochen zum Internetstandard werden. Entwickelt wurde Opus von Mozilla, Skype und Xiph.Org.
Mit ZevenOS 4.0 können auch Ubuntu-Nutzer den Desktop des Projekts installieren. Die ZevenOS-Oberfläche erinnert an BeOS. Den Unterbau von ZevenOS 4.0 bildet das kürzlich veröffentlichte Ubuntu 11.10.
Dank der Thunderbolt-Schnittstelle kann Sonnet jetzt Mac-Mini-Racks bauen, die PCIe-Karten für Apples Kleinrechner verfügbar machen. Wer will, kann eine PCIe-x16-Karte einsetzen, sie aber nicht mit voller Geschwindigkeit nutzen.
Sonnet will noch in diesem Jahr einen Adapter für Thunderbolt anbieten. Dieser ermöglicht es wiederum, Adapter aufzunehmen, die im Expresscard-Format gebaut wurden. So lässt sich ein Macbook Air etwa um Firewire 800 oder auch USB 3.0 nachrüsten. Der Preis der Lösung ist allerdings hoch.
Der BeOS-Nachbau Haiku ist nach einjähriger Entwicklungszeit in einer dritten Alphaversion erschienen. Die Entwickler sprechen von zahlreichen Verbesserungen und einer neuen IMAP-Implementierung.
Mit dem Adapter Rackmac Mini können zwei Mac Minis in einer Höheneinheit im Serverschrank untergebracht werden. Durch eine Speziallösung lassen sich die Bedienelemente der Macs weiterhin erreichen.
Der Mac Mini lässt sich mit einer Zubehörhalterung von Sonnet hinter einem handelsüblichen Display so befestigen, dass er zumindest von vorne nicht mehr zu sehen ist. Apples kleinster Rechner kann aber weiterhin mit DVDs, CDs und je nach Modell auch mit SD-Karten bestückt werden.
Das Haiku-Team hat eine zweite Alphaversion seines Betriebssystems Haiku R1 veröffentlicht. Sie ist hauptsächlich für Entwickler gedacht, die mit einer stabilen Variante ihre eigenen Projekte für Haiku vorantreiben wollen.
Notebookeinsatz dauerhaft möglich. Sonnet hat eine eSata-Karte für den Expresscard34-Slot von Notebooks vorgestellt, die beim Transport nicht mehr abgezogen werden muss. Sie schließt fast bündig mit dem Gehäuse ab.
Qt-Framework auf BeOS-Nachfolger portiert. Mit dem Qt-Framework für die Haiku-Plattform können ab sofort KDE-SC-Programme unter dem freien Nachfolger von BeOS verwendet werden. Dazu gehört auch die KDE-Bürosoftware KOffice.
Linux-Distribution mit BeOS-Oberfläche basiert auf Xubuntu 9.10. ZevenOS 2.0 basiert auf Xubuntu 9.10, bringt aber eine speziell angepasste Benutzeroberfläche mit, die an das Betriebssystem BeOS erinnert. Entwickler haben die Distribution mit zahlreichen Multimedia-Anwendungen versehen, etwa der Videobearbeitung Avidemux.
Haiku basiert auf BeOS. Mit wenigen Tagen Verzögerung ist das freie Betriebssystem Haiku in der ersten Alphaversion erschienen. Mit der ersten offiziellen Entwicklerversion soll ein breiteres Publikum für Tests erreicht werden.
Nur essenzielle Programme werden enthalten sein. Am 9. September 2009 soll das freie Betriebssystem Haiku in einer ersten Alphaversion erscheinen. Diese erste Testversion des BeOS-Nachfolgers soll nur essenzielle Programme enthalten.
Prototyp verfügbar. Für das freie Betriebssystem Haiku haben die Entwickler jetzt den WLAN-Stack aus FreeBSD portiert. Verbindungen zu unverschlüsselten Netzwerken sind damit schon möglich.
BeOS-Nachfolger startet auf Asus' Mini-Notebook. Nach Windows und Linux läuft jetzt auch das freie Betriebssystem Haiku auf dem Eee-PC. Die Installation scheint aber umständlich zu sein und auch die Komponenten des Gerätes funktionieren noch nicht alle mit dem BeOS-Nachfolger.
Zusammenarbeit von Microsoft und TSMC bestätigt. Bereits seit Oktober 2007 wird über eine neue Version von Microsofts Xbox 360 spekuliert, mit welcher unter anderem das Hitzeproblem der Konsole endgültig gelöst werden soll. Microsoft hat inzwischen bestätigt, dass das Unternehmen mit dem taiwanischen Chiphersteller TSMC zusammenarbeitet. Andere Quellen geben auch vor zu wissen, was dort genau hergestellt werden soll.
Neue Portierungen in Arbeit. Apples HTML-Rendering-Engine wird derzeit für zwei weitere Projekte verwendet. Der Origyn Web Browser ist eine Open-Source-Anwendung die auf mobilen Linux-Geräten laufen soll. Zudem wird WebKit gerade auf den freien BeOS-Nachfolger Haiku portiert.
Kompatibilitätsschicht bringt Haiku-Netzwerktreiber. Der freie BeOS-Klon Haiku kann nun mit Netzwerktreibern für FreeBSD umgehen. Dazu hat Hugo Santos eine entsprechende Kompatibilitätsschicht implementiert und zwei erste Treiber umgesetzt.
Neues Sicherungssystem für die Konfiguration integriert. Der kommerzielle Windows-Dateimanager Directory Opus ist in der Version 9 erschienen, die nun auch Microsofts Sicherheitssystem unter Vista unterstützt, um so auf alle Teile des Dateisystems zugreifen zu können. Der Dateimanager bietet viele Funktionen zur Umbennung mehrerer Dateien und zur Foto-Synchronisation mit dem Webdienst Flickr.
Sonnet kündigt neues Modell seines Dual-Prozessor-Upgrades an. Zum Aufrüsten einiger älterer PowerMacs mit G4-Prozessoren hat Sonnet eine neue Upgrade-Karte mit Dual-Prozessor-Ausstattung vorgestellt. Die eingesetzten PowerPC-G4-7447A-CPUs werden eigentlich in Apples PowerBooks eingesetzt und sind bei Sonnet auf einer Einsteckkarte samt massiver Kühltechnik untergebracht.