Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Fusion 3 PCIe Flash Drive: Externe SSD überträgt 2 GByte pro Sekunde per Thunderbolt

Sonnets neue SSD wird per USB-Type-C -Stecker angeschlossen und überträgt mehr als 2 GByte an Daten pro Sekunde. Im Flash-Drive stecken ein Thunderbolt-3-Controller und eine M.2-SSD.
/ Marc Sauter
10 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Fusion 3 PCIe Flash Drive (Bild: Sonnet)
Fusion 3 PCIe Flash Drive Bild: Sonnet

Der für Mac-Zubehör bekannte Hersteller Sonnet Technologies hat eine externe SSD vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) , die per USB-Type-C-Stecker verbunden wird und per Thunderbolt-3-Schnittstelle arbeitet. Das Solid-State-Drive weist eine Kapazität von 512 GByte auf, es überträgt laut Sonnet Technologies über 2 GByte an Daten pro Sekunde und ist mit Mac- und Windows-PCs kompatibel.

Technische Details zum Fusion 3 PCIe Flash Drive konnte uns der Hersteller kurzfristig nicht zu Verfügung stellen. Das Gehäuse allerdings misst 10,4 x 7,1 x 3,2 cm und ist mit Kühlrippen bestückt, damit die innenliegende SSD nicht überhitzt. Dabei handelt es sich um ein Modell in M.2-Bauweise, vermutlich im 2280-Format. Angesichts der Geschwindigkeit tippen wir auf eine Samsung-SSD, eventuell eine 950 Pro oder die für OEMs gedachte SM951-NVMe.

Angeschlossen wird das Fusion 3 PCIe Flash Drive über ein Kabel mit USB-Type-C-Stecker, als Schnittstelle wird Thunderbolt 3 verwendet. Folgerichtig muss im Host-System ein TB3-Controller stecken, was derzeit bei diversen Notebooks wie Dells XPS 15 und einigen Mainboards wie Asus' Z170-Premium oder Gigabytes GA-Z170X-Gaming 7 der Fall ist. Apple-Systeme mit Thunderbolt 3 gibt es noch nicht, das Macbook 12 nutzt einen anderen Controller.

Die Thunderbolt-3-Schnittstelle schafft bis zu 40 GBit pro Sekunde, was 5 GByte pro Sekunde entspricht. Die von Sonnet Technologies genannten 2 GByte pro Sekunde für das Fusion 3 PCIe Flash Drive dürften aber nur bei sequenziellen Datentransfers eintreffen. Preis und Verfügbarkeit der externen SSD liegen derzeit nicht vor, der Vorgänger kostet etwas über 1.000 Euro.


Relevante Themen