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WebRTC: Google will VP8 und Opus zur Pflicht machen

Die Unterstützung des freien Video-Codecs VP8 und des freien Audio-Codecs Opus soll im WebRTC-Standard festgeschrieben werden, dafür setzt sich Google ein und lehnt Codecs ab, die potenziell Lizenzgebühren verursachen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google wirbt für freie Codecs.
Google wirbt für freie Codecs. (Bild: WebRTC)

Die Entwicklung von WebRTC sei eine beispiellose Chance, eine neue Plattform zur Echtzeitkommunikation zu etablieren, die wie das Web auf frei verfügbaren Komponenten basiert und allen Entwicklern Technik auf dem aktuellen Stand der Technik zur Verfügung stellt, ohne dass dafür Lizenzen notwendig sind, schreibt Justin Uberti von Google in der Mailingliste RTCWeb der IETF. In Sachen Web habe dieser Ansatz Wunder bewirkt und Google hoffe auf ähnliche Ergebnisse mit WebRTC.

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Daher sollte der einzige Video-Codec, den der WebRTC-Standard verpflichtend vorschreibt, Googles eigener Codec VP8 sein, denn das sei die einzige lizenzfreie Option. Google sei überzeugt davon, dass VP8 eine überlegene Qualität biete, weshalb der Codec immer häufiger in Googles eigenen Produkten eingesetzt werde. Zudem investiere Google in großem Umfang in die Weiterentwicklung von VP8 und habe in der Vergangenheit gezeigt, dass es seine Technologien kompromisslos verteidige. Mit dieser Darstellung spielt Uberti auf die Gefahr an, dass Google oder andere wegen möglicher Patentverletzungen in VP8 verklagt werden könnten.

In Sachen Audio sollte Opus als Standard-Codec verpflichtend vorgeschrieben werden. Der von Mozilla, Skype, Xhiph.org entwickelte Audio-Codec steht kurz davor, zum Internetstandard zu werden. Zudem sollte G.711 in den Pflichtenkatalog aufgenommen werden, um für Kompatibilität zu herkömmlichen Telefonen zu sorgen.

"Angesichts der Möglichkeit, eine lizenzfreie Plattform ohne Kompromisse in Sachen Qualität anzubieten, sehen wir keinen Grund lizenzabhängige Codecs verpflichtend aufzunehmen", so Uberti.

Mit WebRTC hat Google zusammen mit Mozilla und Opera ein HTML5-Framework für Echtzeitkommunikation unter einer BSD-ähnlichen Lizenz veröffentlicht. Damit lassen sich Webapplikationen für VoIP, Chat und Videotelefonie umsetzen. Google will mit WebRTC einen freien Standard für Echtzeitkommunikation schaffen, da alle bisherigen Echtzeitkommunikationslösungen auf proprietären Technologien basieren. Daher soll WebRTC durch IETF und W3C standardisiert werden.



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Lala Satalin... 31. Jul 2012

4k vielleicht nicht, aber FullHD VP8 wird auf einem Core2Duo X86 eine Tortour. Da wäre...

Lala Satalin... 31. Jul 2012

Wurde es nicht, die Programme können das meines Wissens nicht, die er verwendet hat. Au...

Lala Satalin... 31. Jul 2012

Also je nach Inhalt kann ich den Klang ab 256 kbps nicht mehr vom original unterscheiden...

triplekiller 30. Jul 2012

Das wäre das Ende aller brauchbaren Eigenschaften des Internets. Bis zur...

dsleecher 30. Jul 2012

Ich hatte gerade vor einigen Tagen das Problem, ein Online-Meeting (Telefonkonferenz...


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