Abo
  • IT-Karriere:

Sonnet: Zwei PCIe-Steckkarten mit schnellen USB-Anschlüssen

Sonnet hat zwei neue PCI-Express-Karten vorgestellt, die USB 3.1 Gen2 entweder per USB Typ A oder Typ C bieten. Die Karten bieten pro Anschluss 10 GBit/s und sind sowohl für Windows- als auch für Mac-Anwender gedacht. Für Linux gibt es Einschränkungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Allegro hat vier Typ-C-Anschlüsse.
Die Allegro hat vier Typ-C-Anschlüsse. (Bild: Sonnet)

Die Allegro Pro USB 3.1 PCIe und Allegro USB-C 4-Port PCIe sind Sonnets neue Steckkarten für PCI Express, um schnelles Superspeed Plus USB nachzurüsten. Auch wenn nur eine Karte als Pro-Version verkauft wird, bieten sie grundsätzliche sehr ähnliche Funktionen, unterscheiden sich aber vom Steckertyp, der unterstützt wird.

Stellenmarkt
  1. neubau kompass AG, München
  2. BWI GmbH, Bonn / mehrere Standorte

Die Allegro Pro setzt auf USB-Buchsen des Typs A, die Nicht-Pro-Variante hingegen auf den moderneren USB Typ C. Alle anderen Daten sind gleich. Die Steckkarte braucht einen PCIe 2.0 x4-Steckplatz. Eine separate Stromversorgung ist nicht nötig. Entsprechend fehlt aber auch eine Unterstützung von USB Power Delivery. Stattdessen wird USB Battery Charge 1.2 mit maximal 7,5 Watt unterstützt. Für Datenspeicher ist das in der Regel genug.

  • Die neue USB-Steckkarte gibt es mit Typ-A-Buchsen ... (Bild: Sonnet)
  • ... und Typ-C-Buchsen. (Bild: Sonnet)
Die neue USB-Steckkarte gibt es mit Typ-A-Buchsen ... (Bild: Sonnet)

Insgesamt stecken zwei ASMedia 1142 Chips auf der Platine, die jeweils zwei USB-Anschlüsse ansteuern. Jeder USB-Anschluss kann mit maximal 10 GBit/s betrieben werden. Laut Datenblatt sind allerdings nur 20 GBit/s kombinierter Datendurchsatz möglich.

Als Betriebssysteme werden offiziell Windows 7, 8.1 und 10 und viele MacOS-Versionen unterstützt. 10.11 wird laut Hersteller betont ausgeschlossen. Dafür funktionieren der Vorgänger 10.10, der Nachfolger 10.12 sowie neuere Versionen. Mac-Nutzer werden die Karte häufig mit einer Thunderbolt-Box betreiben. Das wird von Sonnet explizit unterstützt, wenn der Anschluss per Thunderbolt 2 oder 3 erfolgt. Eine Einschränkung optischer Natur gibt es bei Macs zusätzlich. Laut Sonnet meldet das Betriebssystem nur eine Datenrate von 5 GBit/s, obwohl in der Praxis das Doppelte erzielt wird.

Die neuen Karten lassen sich laut Hersteller auch auf Linux-Systemen verwenden. Doch Sonnet betont, dass derzeit die Karten unter Linux nur Superspeed, also 5 GBit/s, bieten. Eine Garantie, dass sich dies in Zukunft ändert, gibt Sonnet nicht.

Sonnet zufolge werden die beiden neuen Karten bereits ausgeliefert und für einen Preis von rund 145 Euro zu haben sein.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 34,99€
  2. 4,19€
  3. (-78%) 11,00€
  4. (-79%) 12,50€

Ford Prefect 06. Feb 2019

**Eine** PCIe 2.0 Lane erreicht eine effektive Datenrate von 4 Gbit/s. Diese Karte hat...

NeoCronos 06. Feb 2019

Wenns wenigstens Thunderbolt auf USB-C wäre, so das man auch Displays dranhängen könnte...

Hotohori 06. Feb 2019

Jo, bei dem Preis würde ich mir eher ein neues Mainboard mit entsprechendem USB Support...

Neuro-Chef 05. Feb 2019

Bei vier Anschlüssen und der nutzbaren Übertragungsrate würde ich eher von 30 bis 40...


Folgen Sie uns
       


Ancestors - Fazit

Mehre Millionen Jahre in einem Spiel: Dieses mutige Ziel hat sich das Indiegame Ancestors - The Humankind Odyssee gesetzt.

Ancestors - Fazit Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

    •  /