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Anthropic: KI-Chatbot Claude 3 soll besser als GPT-4 sein

Anthropic hat mit Claude 3 seinen neuen KI-Chatbot vorgestellt, der auch Bilder verarbeiten kann und GPT-4 von OpenAI übertreffen soll.
/ Andreas Donath
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Claude 3 (Bild: claude.ai)
Claude 3 Bild: claude.ai

Anthropic hat Claude 3 präsentiert(öffnet im neuen Fenster) , genauer gesagt drei verschiedene Leistungsstufen: Claude 3 Haiku, Claude 3 Sonnet und das fortschrittlichste Modell, Claude 3 Opus.

Alle drei Chatbots weisen dem Unternehmen zufolge im Vergleich zu Konkurrenzmodellen wie ChatGPT und GPT-4 (mit Ausnahme von GPT-4 Turbo) sowie Googles Gemini 1.0 Ultra (aber nicht Gemini 1.5 Pro) verbesserte Fähigkeiten bei der Analyse, Vorhersage und Leistung auf(öffnet im neuen Fenster) .

Claude 3 ist zudem Anthropics erster Vorstoß in die multimodale GenAI. So können auch Bilder analysiert werden.

Fortschritte und Beschränkungen

Claude 3 soll bis zu 20 Bilder in einer einzigen Anfrage verarbeiten können. Der Hersteller deaktivierte jedoch die Funktionen zur Personenerkennung und räumte ein, dass die Modelle mit Bildern von geringer Qualität, räumlichen Schlussfolgerungen und dem Zählen von Objekten Probleme haben könnten.

Anthropic führte bei Claude 3 Verbesserungen durch, was die Textlänge betrifft. Das sogenannte Kontextfenster kann zwischen 200.000 und 1 Million Token umfassen.

Auch Claude 3 sei allerdings nicht vor Problemen wie Verzerrungen und Halluzinationen geschützt, hieß es. Seine Wissensbasis ist auf Daten vor August 2023 beschränkt. Das Unternehmen plant in den kommenden Monaten aber häufige Aktualisierungen.

Die Preise für die Claude-3-Modelle mit API-Zugriff variieren, wobei Opus mit 15 US-Dollar pro eine Million Input-Token und 75 US-Dollar pro eine Million Output-Token am teuersten ist, gefolgt von Sonnet und Haiku. Die Modelle sind auf verschiedenen Plattformen verfügbar, darunter Anthropics Web-Interface und API, Amazons Bedrock und Googles Vertex AI.

Die Webversion Claude Pro gibt es weiterhin für 20 US-Dollar im Monat.


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