Apple habe mit seinem Kopierschutz in iTunes und dem iPod nicht gegen Wettbewerbsregeln verstoßen. Das haben die Geschworenen in einem Zivilprozess entschieden. Die Kläger wollen in Berufung gehen.
Die Betreiber der Torrent-Seite The Pirate Bay haben noch keine Pläne, ihre Webseite neu aufzusetzen. Sie begrüßen die diversen Ausgründungen ihrer Plattform, warnen aber vor unseriösen Kopien.
Dass sich Datendiebe Zugriff auf die Server von Sony Pictures verschafft haben, war dem Unternehmen seit einem Jahr bekannt. Es besteht offenbar auch ein direkter Zusammenhang mit dem Einbruch in Sonys Playstation-Netzwerk 2011.
Bittorrent will das Internet dezentralisieren: Künftig sollen auch Webseiten über Torrents ausgeliefert werden. Unter dem Projektnamen Maelstrom will das Unternehmen dafür einen Browser bereitstellen.
Mit der Portionskaffeemaschine Keurig 2.0 lässt sich Kaffee nur mit speziellen Kapseln brauen. Drittanbieter haben durch eine eingebaute Sperre das Nachsehen. Das hat einen Hacker auf den Plan gerufen.
Ein Cyber-Angriff soll 2008 die Explosion einer Ölpipeline in der Türkei verursacht haben, wie anonyme Quellen berichten. Es gibt dafür aber nur Indizien.
Eine neue Angriffswelle mit gezielten Attacken droht: Cloud Atlas soll die nächste digitale Spionagekampagne sein. Die Malware sei eine aktualisierte Variante von Roter Oktober, sagen IT-Sicherheitsexperten.
Die Cyberspionagekampagne gegen Regierungen und das Militär in Europa und dem Mittleren Osten wurde auch mit Hilfe von Malware durchgeführt, die unter Linux läuft. Auch dort ist sie sehr schwer aufzuspüren.
Mit Fedora 21 wird die Linux-Distribution in drei Varianten aufgeteilt. Damit können Nutzer und auch die Fedora-Entwickler besser fokussieren, wie unser Kurztest zeigt.
Canonical stellt mit Ubuntu Core eine minimale Version seines Betriebssystems bereit. Damit sollen beispielsweise Docker-Anwendungen genutzt werden können. Die erste unterstützte Cloud-Plattform ist Microsofts Azure.
Die Hackergruppe Guardians of Peace fordert offenbar eine "finanzielle Entschädigung" von Sony Pictures. Die am Wochenende aufgetauchten Drohmails an Sony-Mitarbeiter seien jedoch nicht von ihr, schreibt die Gruppe in einer neuen Mitteilung.
In Microsofts Internet Explorer ist eine gefährliche Sicherheitslücke, für die es noch keinen Patch gibt. Durch diese kann Code auf einer infizierten Webseite ausgeführt und das System kompromittiert werden.
Neue Spuren der Sony-Hacker führen zu einem Hotel in Thailand. Von dort sollen die Daten von den Servern von Sony Pictures Entertainment ins Netz gestellt worden sein. Außerdem soll es wieder Hinweise darauf geben, dass die Hacker aus Nordkorea stammen.
Trotz eines noch nicht lokalisierten Fehlers hat Linus Torvalds den Linux-Kernel 3.18 freigegeben. Neben kleinen Änderungen an den Grafiktreibern und Dateisystemen gibt es vor allem Neuerungen im Netzwerkstack.
Update Unter Mac OS X 10.10 werden sämtliche Eingaben im Browser Firefox protokolliert. Mozilla spricht von einer schweren Schwachstelle, die in der aktuellen Version des Browsers geschlossen ist. Die Protokolldateien sind allgemein zugänglich und sollten gelöscht werden.
Um die Sicherheit in der IT-Infrastruktur bei Sony soll es bereits seit längerem schlecht bestellt gewesen sein. Die Malware, vor der das FBI im Zuge des Sony-Hacks gewarnt hat, wurde von Kaspersky analysiert und hat jetzt einen Namen.
Ausgespähte Mitarbeiter von Mobilfunkanbietern und die Unterwanderung der Branchenvereinigung GSMA - die NSA lässt nichts unversucht, um sich Zugang zu Mobilfunknetzen zu verschaffen. Bis 2012 soll der Dienst Informationen über mehr als 700 Mobilfunknetzwerke gesammelt haben.
Hacker aus Nordkorea und eine gefährliche Malware: Im Netz kursieren allerlei Gerüchte über den jüngsten Hack auf Sonys Server. Einige sind schlicht falsch, andere nur Mutmaßungen. Ein erster Überblick.
Hat Apple mit seinem Kopierschutz auf iPods Kunden und Konkurrenten geschadet? Diese Frage müssen Geschworene in einem Zivilprozess in den USA beantworten.
Die Predictive-Policing-Software PRECOBS soll auch in Berlin eingesetzt werden. In Bayern soll sie bereits erfolgreich getestet worden sein. Kritiker befürchten einen Missbrauch von Personendaten.
Incenser, Windstop oder Nigella: Die Codenamen der Geheimdienste erschweren einen Überblick über ihre Abhörmaßnahmen. Mit aktuellen Informationen lässt sich die Abhörkette nachbilden.
Device Fingerprinting im Browser soll nicht mehr ohne Wissen des Anwenders geschehen dürfen. Der Informationssammlung sollen Nutzer ebenso zustimmen müssen, wie es bei Cookies der Fall ist. Das empfiehlt die EU-Arbeitsgruppe Article 29.
Der angedrohte Debian-Fork soll Realität werden: Devuan will eine Version der Linux-Distribution ohne die Abhängigkeit von Systemd bereitstellen. Damit eskaliert der Streit um die kontroverse Startumgebung erneut.
Textsecure-Nutzer werden auch künftig nicht mit Whatsapp-Anwendern kommunizieren können. Textsecure soll als eigenständiges Produkt bestehen bleiben. Eine weitere Zusammenarbeit soll es dennoch geben.
Er sollte den Patriot Act reformieren, doch der USA Freedom Act scheiterte überraschend im US-Senat. Die Senatoren argumentieren mit der Bedrohung durch die Terrorgruppe Islamischer Staat.
Weniger Ruckler, aber bessere Unterstützung für 64-Bit-Apps: In Android 5.0 ist die Dalvik-Engine durch Android Runtime ersetzt worden. Sämtliche Apps laufen jetzt schneller. Projekt Volta sorgt zusätzlich für eine längere Akkulaufzeit.
Das Rooten von Android-Geräten wird mit Android 5 deutlich schwieriger. Google hat das Sicherheitsframework SE Linux systemweit aktiviert. Nutzer müssen jetzt noch mehr zwischen der Kontrolle über ihr Gerät und der Sicherheit des Systems abwägen.
Philaes Akkus sind fast leer, und die Solarzellen bekommen nicht genügend Sonnenlicht. Deshalb wurde das Landefahrzeug in den Tiefschlaf versetzt. Zuvor konnten zumindest wichtige Daten übermittelt werden. Ob Philae wieder aufwacht, ist ungewiss.
Chinesische Behörden haben die Verhaftung dreier Männer gemeldet. Sie sollen die Malware Wirelurker programmiert und verbreitet haben. Außerdem wurde der Maiyadi App Store vom Netz genommen.
Angriffe über die jüngst entdeckte Schwachstelle Masque Attack seien bisher nicht registriert worden, sagt Apple. Nutzer werden jedoch davor gewarnt, Software aus nicht vertrauenswürdigen Quellen zu installieren.
Mehr Sicherheit für persönliche Daten: Ab Android 5.0 aktiviert Google die automatische Verschlüsselung. Es ist nur eine von vielen zusätzlichen Sicherheitsfunktionen in Lollipop.
US-Marshals setzen Imsi-Catcher in Flugzeugen ein, um Mobiltelefone großflächig zu erfassen. Die mit der Technik ausgestatteten Kleinflugzeuge sind auf mindestens fünf Standorte in den USA verteilt.
Weite Teile von Microsofts .Net werden unter die MIT-Lizenz gestellt und sogar auf Linux und Mac OS X portiert. Das Framework soll zudem in zwei verschiedenen Zweigen weiterentwickelt werden.
Für eine schwere Sicherheitslücke in sämtlichen Windows-Versionen hat Microsoft einen Patch veröffentlicht. Betroffen sind Windows-Rechner, die einen Web- oder auch einen FTP-Server betreiben.
Die Sicherheitslücken reichen von XSS-Fehlern über unsichere Formulare bis hin zu SQL-Injection-Schwachstellen: In drei weit verbreiteten E-Mail-Marketing- und Newsletter-Diensten haben IT-Sicherheitsexperten zahlreiche Schwachstellen entdeckt. Sie sind in Absprache mit den Herstellern inzwischen behoben worden.
Das umstrittene Anonabox-Projekt hat eine neue Crowdfunding-Kampagne bei Indiegogo gestartet. Kickstarter hatte einen ersten Finanzierungsversuch des Projekts beendet - mangels Innovation.
Unbekannte nutzen offene Netzwerke im Hotel, um gezielt die Rechner hochrangiger Gäste anzugreifen. Sie nutzen dabei mehrere Angriffsmöglichkeiten, darunter 0-Days, und laden Spionagesoftware über P2P-Netzwerke herunter.
Der Administrator der Webseite Doxbin hat seine Konfigurations- sowie Log-Dateien veröffentlicht. Damit soll analysiert werden, wie das FBI versteckte Webseiten im Tor-Netzwerk ausfindig machen konnte. Die US-Bundespolizei korrigierte derweil die Zahl der gesperrten Webseiten deutlich nach unten.
Neben Silk Road 2.0 wurden auch zahlreiche weitere illegale Handelsplattformen im Tor-Netzwerk gesperrt. Die Razzia war eine koordinierte Aktion zwischen europäischen und US-Behörden.
Menschen zu Hause in ihrem Fernsehsessel oder bei der Arbeit am Rechner: Das zeigt eine Webseite - ohne dass die Betroffenen davon wissen. Die unbekannten Betreiber haben dafür weltweit Tausende Webcams angezapft.
Update Der Onlineshop des Elektronikhändlers Conrad.de war von einer Datenpanne betroffen. Nach Hinweisen eines Kunden und später von Golem.de behob das Unternehmen umgehend die Schwachstelle.
Der Whistleblower Edward Snowden steht exemplarisch für den harten Umgang mit Whistleblowern durch die US-Regierung. Laura Poitras' neuer Dokumentarfilm Citizenfour zeigt ihn ganz persönlich in der spannenden Phase kurz vor und nach den ersten Enthüllungen.
Eine Bank für Bitcoin und andere Kryptowährungen plant die Münchner Direktbank Fidor. Die Bitcoin-Plattform Kraken soll einer der Partner werden. Die Bank soll Fidors offene Handelsplattform FidorOS nutzen.
Mit etwas Verspätung ist Version 13.2 der Linux-Distribution Opensuse freigegeben worden. Die Verzögerung war nicht Bugs im System geschuldet, sondern einer strukturellen Umorganisation.
In Mac OS X 10.10 und 10.8.5 befindet sich eine Sicherheitslücke, die die Übernahme des gesamten Systems ermöglicht. Details hat ihr Entdecker noch nicht veröffentlicht - in Absprache mit Apple.
Das soziale Netzwerk Facebook hat jetzt eine Adresse im Tor-Netzwerk. Darüber sollen sich Nutzer auch anonymisiert anmelden können. Das klappt bei unserem ersten Versuch noch nicht richtig.
Wer seine Drupal-Installation nicht innerhalb von sechs Stunden nach Bekanntgabe der kürzlich entdeckten Sicherheitslücke gepatcht hat, sollte sein System als kompromittiert betrachten, warnt das Drupal-Team.
Die Datenpakete der Kunden des US-Mobilfunkanbieters Verizon enthalten eine eindeutige Identifikationsnummer. Damit sollen einzelne Personen von Verizons Werbekunden identifiziert werden können. Die Aktion läuft bereits seit zwei Jahren, wurde jedoch erst jetzt aufgedeckt.