Abo
  • Services:
Anzeige
In Android 5.0 gibt es eine neue Runtime und zusätzliche Energeisparfunktionen.
In Android 5.0 gibt es eine neue Runtime und zusätzliche Energeisparfunktionen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Android 5.0: Lollipop läuft schneller ohne Dalvik und länger mit Volta

In Android 5.0 gibt es eine neue Runtime und zusätzliche Energeisparfunktionen.
In Android 5.0 gibt es eine neue Runtime und zusätzliche Energeisparfunktionen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Weniger Ruckler, aber bessere Unterstützung für 64-Bit-Apps: In Android 5.0 ist die Dalvik-Engine durch Android Runtime ersetzt worden. Sämtliche Apps laufen jetzt schneller. Projekt Volta sorgt zusätzlich für eine längere Akkulaufzeit.

Anzeige

Die größte Änderung in Android 5.0 dürfte der Wechsel von der Dalvik-Engine auf die Android Runtime sein - kurz ART. Apps sollen jetzt schneller und vor allem flüssiger laufen, denn in ART wurden zahlreiche Mankos behoben, die in der Dalvik-Engine noch zu Rucklern oder Speicherengpässen führten. Lediglich bei Updates müssen Nutzer jetzt länger warten. Projekt Volta sorgt zusätzlich für längere Akkulaufzeiten.

  • Unsere Benchmarks bestätigen die Angaben von Google, dass sich beim Versionssprung von Android 4.4 auf... (Screenshots: Golem.de)
  • ...Android 5.0 die Geschwindigkeit des Systems erhöht hat, hier im Benchmark Android Bench.
  • Android-Bench-Resultate in Android 4.4
  • Android-Bench-Resultate in Android 5.0
  • Der neue Energiesparmodus in Android 5.0
  • Der neue Energiesparmodus in Android 5.0
  • Resultat von Andebench in Android 5.0
  • Resultat von Andebench in Android 4.4
  • Resultat von Caffeine in Android 4.4
  • Resultat von Caffeine in Android 5.0
Unsere Benchmarks bestätigen die Angaben von Google, dass sich beim Versionssprung von Android 4.4 auf... (Screenshots: Golem.de)

Nach unserem Test der neuen Funktionen sowie einem Hintergrundartikel zur Verschlüsselung und dem Sicherheitsframe SE Android widmen wir uns in diesem Artikel der neuen Runtime und den Energiesparmaßnahmen, die Lollipop mitbringt.

Viele Anwendungen in Android sind in Java programmiert und werden lediglich als Bytecode ausgeliefert. Damit sie laufen, wird eine entsprechende Runtime-Engine benötigt, die den Javacode kompiliert, wenn die App gestartet wird und gleichzeitig als Schnittstelle zum System dient.

Unruhe durch die Garbage Collection

Diese Runtime-Engine hieß bislang unter Android Dalvik-Engine und übernahm unter anderem die Speicherverwaltung samt der sogenannten Garbage Collection. Bei der Garbage Collection kümmert sich das System darum, dass nicht mehr benötigte Speicherbereiche wieder freigegeben werden. Dadurch unterscheidet sich Java von Programmiersprachen wie C oder C++, in denen der Programmierer seine Anwendungen so programmieren muss, dass sie selbst für eine effiziente Speicherverwaltung sorgen.

Die Garbage Collection unterbricht jedoch regelmäßig laufende Anwendungen. Bisher geschah das in zwei Phasen. Im ersten Durchlauf stoppte die Dalvik-Engine die Ausführung sämtlicher Prozesse, um die Datenverteilung im Hauptspeicher zu analysieren. Für mehrere Millisekunden brachte die Garbage Collection so sämtliche laufenden Applikationen zum Stillstand. In der zweiten Phase wurden wieder alle Prozesse angehalten, während die Garbage Collection den Hauptspeicher aufräumte.

Weniger Garbage Collection in ART

Bei der Dalvik-Engine lagen diese Unterbrechungen noch im zwei-, manchmal sogar im dreistelligen Millisekundenbereich, was zu deutlichen Aussetzern bei rechenintensiven Anwendungen führte, etwa zu ausgelassenen Einzelbildern bei Spielen. Laut Google waren es durchschnittlich 54 Millisekunden pro Aufräumzyklus.

Google hat ART deutlich effizienter gestaltet. Die Garbage Collection springt nicht nur weniger häufig an, sondern läuft auch noch schneller durch. Dafür sorgen mehrere Neuerungen in ART. Zum einen wurden einige Funktionen zur Speicherverwaltung in die Applikation selbst ausgelagert. Die Funktion Pre-Cleaning sorgt bereits vorab für eine bessere Verteilung der Daten im Hauptspeicher. Die verbleibenden Pausen, die noch durch ARTs Garbage Collection verursacht werden, hat Google von durchschnittlich 10 auf 3 Millisekunden reduziert. Dabei wird meist nur noch der freigegebene Speicherbereich überprüft.

Just-In-Time-Compiler fällt weg 

eye home zur Startseite
RedaktionMahl 07. Dez 2014

Hallo guten Tag, habe ein xperia Z1 und seit dem letzten Update ist er nicht mehr zu...

Lala Satalin... 30. Nov 2014

Deshalb roote ich und "slap google right in their face" :D

Lala Satalin... 29. Nov 2014

Wie soll sie denn beschleunigen, wenn bei jedem Zugriff auf den internen...

DNAofDeath 27. Nov 2014

Da is der Anteil von NSA-Traffic, der ist Geheim, die Energie dafür ist auch geheim, wird...

chrulri 23. Nov 2014

Wirst du deine Freundin trotz Schwiegermutter heiraten? <3



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Harvey Nash GmbH, Stuttgart
  2. TARGIS GmbH, Oldenburg
  3. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin
  4. Vodafone GmbH, Düsseldorf, Unterföhring


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Underworld Awakening 9,99€, Der Hobbit 3 9,99€ und Predestination 6,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. MWC Shanghai

    LTE-Technologie erreicht Latenz von unter zwei Millisekunden

  2. Landkreis Plön

    Tele Columbus bringt Gigabit-Zugänge in 15.000 Haushalte

  3. Innovation Days

    Ericsson liefert Basisstation an 5G Lab Germany

  4. Für Lokalsender

    Kabelnetzbetreiber wollen 250 Millionen Euro Rundfunkgebühr

  5. Linux-Kernel-Security

    Torvalds bezeichnet Grsecurity als "Müll"

  6. Zolo Liberty Plus

    Drahtlose Ohrstöpsel auf Kickstarter für nur 100 US-Dollar

  7. Eckpunkte

    Bundesnetzagentur sieht 5G bei 2 GHz und 3.400 bis 3.700 MHz

  8. Internet sofort

    Das Warten auf den Festnetzanschluss kann teuer werden

  9. Ransomware

    Petya-Kampagne nutzt Lücke in Buchhaltungssoftware

  10. 10 GBit/s

    Erste 5G-Endgeräte sind noch einen Kubikmeter groß



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Dirt 4 im Test: Vom Fahrschüler zum Rallye-Weltmeister
Dirt 4 im Test
Vom Fahrschüler zum Rallye-Weltmeister

Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis: Mehr WLAN-Access-Points, mehr Spaß
Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis
Mehr WLAN-Access-Points, mehr Spaß
  1. Aruba HPE Indoor-Tracking leicht gemacht
  2. Eero 2.0 Neues Mesh-WLAN-System kann sich auch per Kabel vernetzen
  3. BVG Fast alle Berliner U-Bahnhöfe haben offenes WLAN

Mobile-Games-Auslese: Ninjas, Pyramiden und epische kleine Kämpfe
Mobile-Games-Auslese
Ninjas, Pyramiden und epische kleine Kämpfe
  1. Ubisoft Chaoshasen, Weltraumaffen und die alten Ägypter
  2. Monument Valley 2 im Test Rätselspiel mit viel Atmosphäre und mehr Vielfalt
  3. Mobile-Games-Auslese Weltraumkartoffel und Bilderbuchwanderung für mobile Spieler

  1. Re: Selber schuld...

    Kleba | 19:10

  2. Re: Zielgruppe....

    Ach | 19:09

  3. Re: Meh

    firstwastheblub | 19:08

  4. Re: Nonchalant? Echt jetzt?

    /mecki78 | 19:07

  5. Re: Kinoreife Zwischensequenzen?

    körner | 18:59


  1. 18:23

  2. 17:10

  3. 16:17

  4. 14:54

  5. 14:39

  6. 14:13

  7. 13:22

  8. 12:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel