Abo
  • Services:

Canonical: Auf Ubuntu Core laufen Docker-Anwendungen

Canonical stellt mit Ubuntu Core eine minimale Version seines Betriebssystems bereit. Damit sollen beispielsweise Docker-Anwendungen genutzt werden können. Die erste unterstützte Cloud-Plattform ist Microsofts Azure.

Artikel veröffentlicht am ,
Canonical stellt mit Ubuntu Core ein minimalistisches Betriebssystem bereit, in dem Docker-Anwendungen laufen.
Canonical stellt mit Ubuntu Core ein minimalistisches Betriebssystem bereit, in dem Docker-Anwendungen laufen. (Bild: Canonical)

Ubuntu Core ist die neue Variante von Canonicals Linux-basiertem Betriebssystem Ubuntu. Die minimale Version stellt die Basis etwa für Docker-Anwendungen bereit. Ubuntu Core ist in erster Linie für den Einsatz in Cloud-Umgebungen gedacht, als erste Plattform wird Microsofts Azure unterstützt. Versionen für Amazons AWS, die Google Cloud Platform oder Openstack sollen folgen.

Stellenmarkt
  1. Derby Cycle Werke GmbH, Cloppenburg
  2. Interhyp Gruppe, München

In seinem Blog beschreibt Canonical-Gründer Mark Shuttleworth Ubuntu Core als eine noch schlankere Kombination aus Chrome OS und Core OS. Vorbild sei das Kernsystem von Ubuntu Phone. Die Basis bildet ein etwa 120 MByte-großes Image, das auf lokalen Rechnern mit Qemu-KVM gestartet werden kann. Das gestartete System meldet einen Speicherverbrauch von etwa 300 MByte.

Das minimale Betriebssystem lässt sich nicht erweitern. Stattdessen wird es als eine Art Hypervisor im schreibgeschützten Modus starten. Als Paketmanager dient Snappy, mit dem auch Updates des Kernsystems vorgenommen werden können. Darüber lässt sich auch die Containerverwaltung Docker installieren. Docker bildet dann ein Framework, in dem weitere Anwendungen oder Apps installiert werden können. Sämtliche Apps laufen in eigenen abgeschotteten Umgebungen, wie auch in anderen Betriebssystemen üblich, die Docker unterstützen, etwa Red Hats Atomic Host oder auch direkt in Googles Cloud Platform.

Um die Anwendungen vom Betriebssystem getrennt zu halten, werden lediglich zwei Verzeichnisse mit Schreibrechten versehen. Unter /var/apps werden systemweite Anwendungen abgelegt, während im Home-Verzeichnis die Apps installiert werden, die nur von einem Anwender genutzt werden. Updates für Apps und das Basissystem können unabhängig voneinander eingespielt werden.

In der als Beta bezeichneten aktuellen Version von Ubuntu Core laufen bereits Owncloud oder ein in Go geschriebene experimentelle Webserver in einem Docker Container. Eine ausführliche Beschreibung bietet die Webseite des Projekts. Dort gibt es auch eine erste Anleitung, wie Apps für Ubuntu Cores Paketverwaltung Snappy erstellt werden können.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 15% auf ausgewählte Monitore, z. B 27xq QHD/144 Hz für 305,64€ statt 360,25€ im...
  2. (u. a. DOOM für 6,99€, Assassin's Creed Odyssey für 49,99€ und Civilization VI - Digital...
  3. (u. a. UE65NU7409 für 849€ statt 1.039,98€ im Vergleich)
  4. 39,98€ (Vergleichspreis ca. 72€)

Nebucatnetzer 11. Dez 2014

Kann mir evtl jemand sagen was Docker eigentlich ist? Und wäre das evtl für private auch...

Anonymaus 10. Dez 2014

Ist ne Weile her, dass ich JeOS das letzte Mal angefasst hatte, daher ist die Frage ernst...

jt (Golem.de) 10. Dez 2014

Danke für den Hinwies. Ist korrigiert.


Folgen Sie uns
       


Tolino Shine 3 - Hands on

Der Shine 3 ist der neue E-Book-Reader der Tolino-Allianz. Das neue Modell bietet einen kapazitiven Touchscreen und erhält die Möglichkeit, die Farbtemperatur des Displaylichts zu verändern. Der Shine 3 ist für 120 Euro verfügbar.

Tolino Shine 3 - Hands on Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Skydio R1 Apple Watch zur Drohnensteuerung verwendet
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  3. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen

    •  /