Anders als bei der DVB-T-Abschaltung können an einer Docsis-3.1-Line-Card Modems für den neuen und den Vorgängerstandard gleichzeitig arbeiten. "Wir haben einen Migrationsprozess", sagte der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber.
Prysmian hat der Deutschen Telekom vor vielen Jahrzehnten die Kupferkabel verkauft. Diese nutzt der Konzern noch immer. Die Nachfrage nach Glasfaser ist in Deutschland noch gering.
Der neue Standard Docsis 3.1 läuft in den TV-Kabelnetzwerken ohne Probleme. Doch die veraltete Hardware habe beim Endnutzer zu unerwarteten Schwierigkeiten geführt, sagte ein renomierter Experte von Cisco.
Unitymedia möchte, dass die deutschen Netz- und Programmanbieter gegen Netflix und Amazon zusammenarbeiten. Auf einer Streamingplattform sollten die Inhalte gebündelt werden.
Was Telekom, Vodafone und Mnet im Bereich Glasfaser bis zum Endnutzer, Docsis 3.1 und Vectoring machen, ist nicht alles: Kleine Betreiber sind hier aktiv, werden aber wenig beachtet. Golem.de hat zusammengetragen, wer sonst noch Glasfaser ausbaut und was 2017 passiert.
Die Netzallianz konnte sich wie erwartet nicht auf ein Gigabitnetz für Deutschland bis zum Jahr 2025 einigen. Stattdessen versuchen Dobrindt und die Telekom sich in Ausreden.
Deutschland soll flächendeckend bis zum Jahr 2025 gigabitfähige Anschlüsse erhalten. Das wollen alle in der Netzallianz, in der Betreiber und das Bundesinfrastrukturministerium zusammenarbeiten. Alle, außer der Deutschen Telekom, die eine solche Einigung ablehnt. Der Betreiber findet die Ziele nicht realistisch.
Eine Datenrate wie in Glasfasernetzen soll in wenigen Monaten im Kabelnetz möglich sein. Der größte Verband der TV-Kabelnetzbetreiber hat die Zeitplanung für die Einführung von Docsis 3.1 bekanntgegeben. Das soll künftig über 70 Prozent der deutschen Haushalte erreichen.
Der Verkehrsminister hat die Ausgaben für den Breitbandausbau noch einmal kräftig erhöht. Dennoch kritisiert der Bundesverband Glasfaseranschluss die kurzfristigen Bandbreitenziele der Politik.
Wenn es um Gewerbegebiete geht, gibt es schon mal 350 Millionen von der Regierung für den direkten Glasfaseranschluss. Die Netzallianz verständigte sich auch auf ein neues Kursbuch, das laut einer Kritikerin keine neuen Ansätze liefert.
Verkehrsminister Dobrindt soll nicht bei dem Ziel 50 MBit/s stehenbleiben, sondern eine Strategie für Gigabit-Netze überall in Deutschland vorlegen. Dafür haben sich die Kabelnetzbetreiber gemeinsam mit anderen Verbänden ausgesprochen.
Super Vectoring ist ab nächstem Jahr auf dem Markt, wie Huawei auf der Anga Com erklärte. Die Telekom will die Technik einsetzen, mit der Datenraten von 300 MBit/s im Kupfernetz möglich werden.
Bevor sich die Docsis-3.1-Ausrüstung verbreiten kann, muss sie zunächst preiseffizienter werden. Im Jahr 2016 gibt es erste Testläufe, Bereitstellungen von 10 GBit/s im TV-Kabelnetz folgen dann laut Cisco im Jahr 2017. Erst danach geht es richtig los.
M-Net steckt viel Geld in den Ausbau mit G.fast. "Wir werden aber auch die Upload-Geschwindigkeit signifikant erhöhen", sagte der Firmenchef. Ausrüster ist Huawei.
XG-Cable aus den berühmten Bell Labs von Nokia soll das TV-Kabelnetz gleichwertig mit dem Glasfasernetz machen und dabei erheblich billiger sein als Docsis 3.1. Doch XG-Cable ist Proof-of-Concept-Technologie, also noch vor dem Stadium eines Prototyps.
Der neue Kabelnetzstandard soll die Schwäche im Upstream ausgleichen. Auch wenn Engpässe durch viele Haushalte im Shared Medium entstehen, soll Docsis 3.1 helfen.
Der neue Kabelnetzstandard Docsis 3.1. kommt bald im Netz von Unitymedia zum Einsatz - allerdings vorerst in einer Light-Version. Weil die Hardware schon weitgehend implementiert ist, ist der Start durch ein Softwareupdate möglich.
Das TV-Kabelnetz wird bald fast so schnell sein wie das Glasfasernetz. Huawei stellte auf seinem Forum Docsis 3.1 eine fertige Docsis-3.1-Plattform vor.
Höhere Datenraten im TV-Kabelnetz hat der Chef des Branchenverbandes Anga angekündigt. Das hybride Glasfaser-Koaxialkabel der Kabelnetzbetreiber sei der dünnen Kupferdoppelader rein physikalisch überlegen.
Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia zeigt ab morgen, dem 7. Juni 2016, Docsis 3.1 mit 2 GBit/s. So "würden den Kunden Gigabit-Geschwindigkeiten" ermöglicht, sagte Technikchef Dieter Vorbeck.
Die Routerhersteller wie AVM wollen sich nicht vorschreiben lassen, welche ihrer Geräte für welche Kabelnetze geeignet sind. Die Kabelnetzbetreiber schließen eine "freiwillige Zertifizierung" jedoch nicht aus.
Wenige Monate vor Abschaffung des Routerzwangs gibt es immer noch keine Schnittstellenbeschreibung für die Kabelnetze. Nun befürchten die Routerhersteller offenbar, dass Netzbetreiber nur zertifizierte Geräte zulassen könnten.
Internetkunden der TV-Kabelnetzbetreiber wollen hohe Datenübertragungsraten, die im Koaxialnetz oft preisgünstig angeboten werden. Die Branche erwartet, dass Docsis 3.1 im Jahr 2017 kommt.
Die deutschen Kabelnetzbetreiber wehren sich dagegen, alles zu erneuern und auf Glasfaser zu setzen. "Wir können nicht die komplette Infrastruktur ändern", sagte ein Vertreter des Branchenverbands Anga. Doch manches andere Land beginnt damit.
Im September 2016 ist Schluss mit analogem TV in Österreich: Dann wollen auch die Kabelnetzbetreiber auf digital übertragene Signale umstellen. Deutsche Fernsehfans müssen wohl noch bis 2018 warten - nur ein Anbieter ist schon vorgeprescht.
Kabelnetzbetreiber und Internet-Provider wollen keine Abgabe für die Filmförderung bezahlen. Stattdessen sollten geförderte Filme anders verbreitet werden, etwa über Streamingplattformen und nicht nur in den Kinos, fordert ein Gutachten.
Streamingdienste wie Netflix und Amazon Video sowie digitale Videorekorder verdrängen zunehmend das lineare Fernsehen. Das ergab eine Studie, die die TV-Kabelnetzbetreiber bezahlt haben.
Die Medienanstalten der Länder wollen die Analogabschaltung im TV-Kabel nicht einfach den Netzbetreibern überlassen. Doch Unitymedia ist schon längst dabei.
Die Deutsche Telekom und die TV-Kabelnetzbetreiber wollen ihren Kunden Smart-Home-Gateways und dazugehörige Services bieten. Besonders die hohe Einbruchszahl in Deutschland sei ein Grund, warum Menschen sich für Smart Home interessierten.
Amazon bekennt sich zum Verleih von Filmen auf Datenträgern mit seiner Tochter Lovefilm. Es gäbe trotz des Streamings sehr viele treue Kunden, sagte der Chef von Amazon Instant Video Germany.
Damit sich HD-Inhalte stärker verbreiten, sollen die Fernsehsender und Filmstudios nicht immer neue Verschlüsselungen und DRM-Vorrichtungen einsetzen. Dafür treten die Kabelnetzbetreiber ein.
In Nutzerforen gibt es einige Berichte über Probleme beim Empfang der am 30. April gestarteten neuen HD-Sender der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Die ARD sagte Golem.de, ihre Datenströme seien standardkonform. Daher will die ARD nun mit den Receiverherstellern zusammenarbeiten.
Im Zuge der Analogabschaltung nutzt SES Astra die frei gewordenen Frequenzen für zehn frei empfangbare HD-Sender von ARD und ZDF. Auch die Kanäle für Das Erste HD und Arte HD ändern sich. Golem.de zeigt alle neuen Frequenzen.
Der Countdown läuft: Am 30. April 2012 wird die analoge Ausstrahlung deutscher Fernsehsender über die Astra-Satelliten beendet. Die ARD rät zum Umstieg auf digitalen Empfang, die Kabelbetreiber wollen ihre analogen Dienste aber noch länger anbieten.
DOCSIS 3.0 plus Kanalbündelung bringt den Sprung nach vorn. Internetzugänge mit Downloadgeschwindigkeiten von 300 MBit/s sind im TV-Kabelnetz bereits möglich. DOCSIS 3.0 plus Kanalbündelung erlaubt den Sprung, doch das Marketing der Kabelnetzbetreiber ist bislang eher vorsichtig.
Anga legt Forderungen an die neue Bundesregierung vor. Wenn es nach dem Willen der TV-Kabelnetzbetreiber geht, könnte digitales Free-TV bald verschlüsselt werden. Die neue Regierung soll die medienrechtlichen Vorschriften ändern, so der Branchenverband Anga.
Zukünftig Angebote mit 100 MBit/s. Obwohl die TV-Kabelnetzbetreiber pro Monat 58.000 neue Breitbandkunden gewinnen können, bleibt die Branche im einstelligen Prozentbereich. Es soll aber verstärkt auf Angebote mit 100 MBit/s gesetzt werden.
Zwei Gutachten warnen vor massiven Beeinträchtigungen. Die Bundesregierung will den Funkfrequenzbereich, der durch die Digitalisierung der Rundfunkübertragung frei geworden ist, für breitbandige Internetversorgung auf dem Land öffnen. Doch erste Tests der Kabelnetzbetreiber haben erhebliche Beeinträchtigungen des Empfangs von TV-Programmen und die Übertragung von Datensignalen über die Kabelnetze ergeben.
Konjunkturpaket-II-Förderung für Breitbandausbau soll nicht nur in DSL fließen. Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber ANGA will das Geld zum Breitbandausbau aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung nicht auf DSL-Betreiber beschränkt wissen. Per TV-Kabel und DOCSIS 3.0 könnten bis Mitte 2009 circa 60 Prozent aller deutschen Haushalte mit 100 MBit/s angeschlossen werden.