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Prysmian: Glasfaser wird knapp

Prysmian hat der Deutschen Telekom vor vielen Jahrzehnten die Kupferkabel verkauft. Diese nutzt der Konzern noch immer. Die Nachfrage nach Glasfaser ist in Deutschland noch gering.

Artikel veröffentlicht am ,
Prysmian-Kabel
Prysmian-Kabel (Bild: Prysmian)

Derzeit gibt es auf dem Weltmarkt nicht genügend Glasfaserkabel. Das sagte Philippe Vanhille, Senior Vice President Telecoms Business, bei der Prysmian Group auf dem Branchenmesse Anga Com im Gespräch mit Golem.de. "Wir bauen unsere Produktion aus, es bleibt also nicht für immer so." Weiterhin gingen immer noch 60 Prozent der Fertigung nach China. Die Prysmian Group ist der weltgrößte Kabelhersteller und hat vor Jahrzehnten der Deutschen Telekom auch die Kupferkabel verkauft, die der Konzern beim Vectoring weiterhin nutzt.

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Bei der Versorgung mit Glasfaseranschlüssen belegt Deutschland im OECD-Vergleich Platz 28 von 32. Deutschland sei daher immer noch ein sehr kleiner Markt für Glasfaser, erklärte Vanhille. "Der deutsche Markt hat die Hälfte des Volumens des französischen. Das macht den Unterschied deutlich." Das Land liege hier stark zurück, was aber noch aufgeholt werden könne.

Nach den Worten von Vanhille sei der Flaschenhals beim Kapazitätsausbau, zuerst die Genehmigungen zu erhalten und dann der Tiefbau. Daher müsse Deutschland den Glasfaserausbau sorgfältig planen.

Beitrag zum Ausbau in Deutschland

Prysmian besitzt wichtige Patente für Glasfaser und produziert diese in sechs verschiedenen Fabriken. Die Kabelherstellung erfolgt in 25 Niederlassungen weltweit.

Prysmian zeigt auf der Messe neben Weiterentwicklungen der Mini- und Mikrokabel insbesondere die Flextube-Technologie, die Vorteile bei Faserdichte, Modulabmessung und Anschlusstechnologie verspricht. Mit 2.112 Glasfasern soll sie den höchsten Faseranteil eines flexiblen, mikromodulbasierten Kabels bieten. Die Mikromodule ermöglichen eine schnellere Installation.

"Wir arbeiten daran, eine neue, fortschrittlichere FTTH-Technologie höchster Qualität zu entwickeln, mit der wir die benötigte Spleißzeit verringern können." Dies leiste einen Beitrag zum schnellen und wirtschaftlichen Breitbandausbau in Deutschland.



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Ovaron 03. Jun 2017

Da kann man nachlesen dass das Ausbaugebiet mit Kupfer versorgt wird. Bisher ging es...

Ovaron 02. Jun 2017

Haben also die Ludwigsburger sich dazu geäußert? Wann war das bitte und wie sah die Äu...

OhYeah 02. Jun 2017

Doch, den örtlichen Grammar Nazi interessiert das sehr wohl! "Aufwendiger" ergibt einfach...

Dethlef 01. Jun 2017

Die Frage ist auch, ob der Bedarf schon eingepreist ist in den Aktien oder nicht. Darüber...

h4z4rd 01. Jun 2017

Jetzt wo Trump erfolgreich das ICBM-Abwehr-System getestet hat, könnte in der Tat ein...


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