• IT-Karriere:
  • Services:

Huawei: M-Net will Upload mit G.fast stark erhöhen

M-Net steckt viel Geld in den Ausbau mit G.fast. "Wir werden aber auch die Upload-Geschwindigkeit signifikant erhöhen", sagte der Firmenchef. Ausrüster ist Huawei.

Artikel veröffentlicht am ,
G.fast-Ankündigung auf der Anga Com
G.fast-Ankündigung auf der Anga Com (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

M-Net setzt in Deutschland G.fast ein. Die Technik liefert der Ausrüster Huawei. Das gaben die Partner am 8. Juni 2016 auf der Branchenmesse Anga Com bekannt. "Wir wollen immer mit der modernsten Technologie am Markt sein", sagte M-Net-Chef Jens Prautzsch. "Wir werden unsere Standardprodukte mit 50 und 100 MBit/s anbieten. Wir werden aber auch die Upload-Geschwindigkeit signifikant erhöhen. Wir haben gerade ein 300-MBit/s-Produkt gestartet, für rund 50 bis 60 Euro im Monat, ein neues Topprodukt wird etwas darüber liegen." Hier sei es noch zu früh, genaue Preise zu nennen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Stuttgart
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Würzburg

M-Net ist in Bayern und einem Teil von Hessen aktiv und ist seit rund 20 Jahren am Markt.

"Wir werden in Kürze diese Bandbreiten zur Verfügung stellen können", erklärte Walter Haas, Technikchef Huawei Deutschland. "Der Standard G.fast hat erst vor kurzem den Status 'frozen' erreicht" und ist damit erst als solcher festgelegt. M-Net stütze sich schon auf eine breite Glasfaserinfrastruktur. Größere Marktteilnehmer "hätten hier eine etwas zeitverzögerte Strategie" sagte Haas, möglicherweise mit Blick auf die Deutsche Telekom.

Die Glasfaserinfrastruktur werde bis ans Haus herausgeführt. G.fast sei eine neue Technik, bei der es sicher auch noch Überraschungen geben werde, betonte Prautzsch. Das G.fast-Projekt erfordere eine vergleichbare Investition wie andere Ausbauprojekte, die ungefähr eine Viertelmilliarde Euro gekostet hatten. Bei G.fast liege M-Net aber etwas darunter. Auf FTTH setze M-Net bei Neubauten.

In den kommenden fünf Jahren sollen 35.000 Gebäude mit über 230.000 Wohneinheiten mit G.fast erschlossen werden. Damit ist das G.fast-Projekt in dieser Art und Größe eines der ersten in Europa und in Deutschland.

Der Upload und Download lasse sich bei G.fast relativ flexibel einstellen, sagte M-net-Technikchef Michael Fränkle.

G.fast ist vergleichbar mit DSL, wobei aber wesentlich höhere Frequenzen für die Übertragung der Daten genutzt werden. Das heute handelsübliche VDSL2 der Telekom nutzt Frequenzen bis 17 MHz, bei G.fast geht es um Frequenzen bis 212 MHz. Um bei hohen Frequenzen auf ungeschirmten Leitungen das Problem des Übersprechens zu lösen, braucht G.fast Vectoring. Bis zu 150 MBit/s würden bei 250 Metern erreicht, bis zu 500 MBit/s bei 100 Metern und bis zu 1 GBit/s unter 100 Metern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 634,90€ (Bestpreis!)
  2. 369,99€ (Bestpreis!)
  3. 206,10€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  4. 789€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)

ikhaya 09. Jun 2016

Ich fand DNSSEC eigentlich ne relativ gute Idee, aber darüber hinaus wird es schwierig...

Yeeeeeeeeha 09. Jun 2016

Der Artikel bestätigt das, was ich mir gleich gedacht habe: An Trinkwasserleitungen...

Reddead 08. Jun 2016

Ich stimme Ihnen zu, bisher gibt es viele Ankündigungen, bei allen ISP's aber wirklich...

barforbarfoo 08. Jun 2016

Voll die Verschwendung!

RipClaw 08. Jun 2016

Ich würde auf FTTB tippen da G.fast nicht besonders weit reicht aber leider steht es...


Folgen Sie uns
       


Die Entstehung von Unix (Golem Geschichte)

Zwei Programmierer entwarfen nahezu im Alleingang eines der wichtigsten Betriebssysteme.

Die Entstehung von Unix (Golem Geschichte) Video aufrufen
Thinkpad Trackpoint Keyboard 2 im Test: Tolle kompakte Tastatur für Thinkpad-Fans
Thinkpad Trackpoint Keyboard 2 im Test
Tolle kompakte Tastatur für Thinkpad-Fans

Lenovos externe Thinkpad-Tastatur bietet alle Vorteile der Tastatur eines Thinkpad-Notebooks. Sie arbeitet drahtlos und mit Akkutechnik.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Thinkpad X1 Fold Das faltbare Thinkpad kommt im Oktober
  2. Thinkpad X1 Nano Lenovo macht das Carbon winzig
  3. Thinkpad E14 Gen2 (AMD) im Test Gelungener Ryzen-Laptop für 700 Euro

Tutorial: Was ein On Screen Display alles kann
Tutorial
Was ein On Screen Display alles kann

Werkzeugkasten Viele PC-Spieler schwören auf ein OSD. Denn damit lassen sich Limits erkennen, die Bildqualität verbessern und Ruckler verringern.
Von Marc Sauter


    Oneplus 8T im Test: Oneplus gutes Gesamtpaket kostet 600 Euro
    Oneplus 8T im Test
    Oneplus gutes Gesamtpaket kostet 600 Euro

    Das Oneplus 8 wird durch das 8T abgelöst. Im Test überzeugen vor allem die Kamera und die Ladegeschwindigkeit. Ein 8T Pro gibt es 2020 nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Bloatware Oneplus installiert keine Facebook-Dienste mehr vor
    2. Smartphone Oneplus 8 und 8 Pro bekommen Android 11
    3. Mobile Neues Oneplus-Smartphone für 200 US-Dollar erwartet

      •  /