• IT-Karriere:
  • Services:

Kabelnetz: Medienanstalten schalten sich bei Analogabschaltung ein

Die Medienanstalten der Länder wollen die Analogabschaltung im TV-Kabel nicht einfach den Netzbetreibern überlassen. Doch Unitymedia ist schon längst dabei.

Artikel veröffentlicht am ,
Anga Com 2015: Abschaltung bekanntgegeben
Anga Com 2015: Abschaltung bekanntgegeben (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Medienanstalten wollen bei der bundesweiten Abschaltung für das analoge Kabelfernsehen mitreden. Sie wollten die unterschiedlichen Interessen von TV-Veranstaltern, Netzbetreibern, Wohnungswirtschaft und Mediennutzern zusammenbringen, teilten die Medienanstalten der Länder am 24. Juni 2015 mit.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Würzburg
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (Anga) erwartet, dass spätestens zum Ende des Jahres 2018 die Einstellung der analogen Fernsehverbreitung in den deutschen Kabelnetzen möglich sein werde. Das gab der Verband am 9. Juni 2015 auf der Branchenmesse Anga Com in Köln bekannt. Rund 90 Prozent der etwa 17 Millionen Kabelfernsehkunden nutzten dann das digitale Programmangebot, lautet die Prognose.

Jürgen Brautmeier, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), sagte: "Es ist wichtig, dass ein Abschalttermin bundesweit einheitlich ausfällt, und er muss entsprechend gut vorbereitet werden. Damit nimmt der Umstieg vom analogen auf das digitale Fernsehen einen letzten großen Entwicklungsschritt hin zu einer vollständigen Digitalisierung. "

Durch die Einstellung der analogen Verbreitung werden laut Anga umfangreiche Übertragungskapazitäten frei, die für zusätzliche digitale Fernsehprogramme in HD und schnelle Internetzugänge genutzt werden könnten.

Am 1. Juli 2015 leitet Unitymedia als erster großer Kabelnetzbetreiber nach eigenen Angaben "die Volldigitalisierung des Fernsehens ein". Die Reduzierung der analogen Sender ab Juli schafft freie Kapazitäten für die Ausstrahlung neuer Sender in HD-Technik. Mit BBC World News HD, Einsfestival HD, ZDFneo HD und 3sat HD erweitert Unitymedia das frei empfangbare Angebot. Damit stünden allen Kabelkunden vom 1. Juli 2015 an elf unverschlüsselte HD-Programme zur Verfügung. Um die neuen HD-Sender zu empfangen, sei kein Sendersuchlauf notwendig. Die Umstellung erfolge jeweils nachts zwischen dem 29. Juni und 1. Juli 2015.

In den nächsten Monaten schaltet Unitymedia zusätzliche digitale und HD-Programme auf. Das analoge Fernsehen im Kabelnetz werde schrittweise eingestellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 3er Pack Lüfter LL120 RGB für 102,90€, Crystal 680X RGB Gehäuse für 249,90€)

/mecki78 25. Jun 2015

Im Falle eines Krieges kannst du froh sein, wenn analoges Radio auf Langwelle empfangen...

TC 25. Jun 2015

aber nur einige Stunden pro Monat, dann gehts in die Drosselung ;)

Keridalspidialose 25. Jun 2015

Meine Eltern haben im Gästezimmer für mich noch 'nen blilligen alten TFT der nur analog...

limasign 25. Jun 2015

Oh, ich glaube, die haben vergessen zu erwähnen, das arte HD dabei ist.


Folgen Sie uns
       


Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020)

Der fast unsichtbare Rand des Q950TS hat anscheinend nicht nur Vorteile.

Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020) Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Generationenübergreifend arbeiten: Bloß nicht streiten
Generationenübergreifend arbeiten
Bloß nicht streiten

Passen Generation Silberlocke und Generation Social Media in ein IT-Team? Ganz klar: ja! Wenn sie ihr Wissen teilen, kommt am Ende sogar Besseres heraus. Entscheidend ist die gleiche Wertschätzung beider Altersgruppen und keine Konflikte in den altersgemischten Teams.
Von Peter Ilg

  1. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  2. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  3. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig

    •  /