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Ein Stück Glasfaser von der Deutschen Telekom
Ein Stück Glasfaser von der Deutschen Telekom (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Dobrindt: 1,3 Milliarden Euro mehr für Breitbandausbau in Deutschland

Ein Stück Glasfaser von der Deutschen Telekom
Ein Stück Glasfaser von der Deutschen Telekom (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Verkehrsminister hat die Ausgaben für den Breitbandausbau noch einmal kräftig erhöht. Dennoch kritisiert der Bundesverband Glasfaseranschluss die kurzfristigen Bandbreitenziele der Politik.

Das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau erhält weitere 1,3 Milliarden Euro. Das gab Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am 1. Juli 2016 bekannt.Bislang stehen 2,7 Milliarden Euro bereit.

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Dobrindt sagte: "Wir investieren in die Entwicklung der Gigabit-Gesellschaft. Dafür benötigen wir überall in Deutschland superschnelles Internet für alle. Damit stehen insgesamt 4 Milliarden Euro im BMVI für das schnelle Internet zur Verfügung."

Das Geld werde in unterversorgte Regionen investiert, in denen sich der Netzausbau nicht schnell in hohe Gewinne für die Konzerne umwandeln lasse.

Buglas ist unzufrieden mit dem Bundesförderprogramm

Jürgen Grützner, Chef des VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) sagte: "Grundsätzlich ist eine Erhöhung der Fördermittel für den Breitbandausbau sehr zu begrüßen. Wir müssen aber sicherstellen, dass mit Geld die richtigen Ausbaumaßnahmen unterstützt und nachhaltige Ziele erreicht werden, die bislang von der Bundesregierung nicht ausreichend definiert worden sind."

Der Präsident des Bundesverbands Glasfaseranschluss (Buglas), Jens Prautzsch, hatte den kurzfristigen Bandbreitenzielen der Politik schon zuvor eine klare Absage erteilt. Diese würden nicht nur den Blick auf die Notwendigkeiten der Gigabitgesellschaft verstellen, sondern durch ihren Einfluss auf Regulierungsentscheidungen wie die zum Vectoring dazu führen, dass sich die Rahmenbedingungen für den FTTB/FTTH-Ausbau deutlich verschlechterten, erklärte Prautzsch auf dem Sommerfest des deutschen Glasfaserverbands am 28. Juni in Norderstedt.

Die im Buglas organisierten Unternehmen hätten dennoch den Glasfaserausbau bis in die Gebäude und Haushalte in der ersten Jahreshälfte 2016 weiter vorangetrieben und dabei die Ausbaugeschwindigkeit teilweise noch erhöht. Der Buglas hält an seiner Prognose fest, dass die Verbandsunternehmen in diesem und den beiden folgenden Jahren insgesamt etwa eine weitere Million Haushalte und etliche tausend Unternehmen über die leistungsfähigste Anschlusstechnologie mit Internet versorgen werden.


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manitu 05. Jul 2016

Also in NRW werden nur drei Kreise gefördert (meiner ist einer davon \o/), bei uns gibt...

RipClaw 03. Jul 2016

Ländliche Regionen schon aber auch nicht überall. Die Deutsche Glasfaser muss für ihre...

RipClaw 02. Jul 2016

Da müsste man alle Förderprogramme mal zusammenrechnen aber das als Antwort würde nicht...

spezi 01. Jul 2016

Weil in Städten solche Versorgungslücken derzeit relativ schnell von den Anbietern...



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