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TV-Kabelnetz: Cisco sieht Docsis 3.1 nicht vor 2017 beim Kunden

Bevor sich die Docsis-3.1-Ausrüstung verbreiten kann, muss sie zunächst preiseffizienter werden. Im Jahr 2016 gibt es erste Testläufe, Bereitstellungen von 10 GBit/s im TV-Kabelnetz folgen dann laut Cisco im Jahr 2017. Erst danach geht es richtig los.

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Docsis 3.1 Hardware am Messestand von Cisco
Docsis 3.1 Hardware am Messestand von Cisco (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der neue TV-Kabelnetzstandard Docsis 3.1 werde sich in den nächsten Jahren durchsetzen, sagte Daniel Etman, Director, Product Management Cable Access bei Cisco, zu Golem.de am 9. Juni 2016 auf der Branchenmesse Anga Com in Köln. "Wir erwarten erste Bereitstellungen im Jahr 2017 und breite Angebote für den Endkunden im Jahr 2018."

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Die Netzausrüstung müsse erst noch "preiseffizienter werden", betonte Etman. Dann werde sich Docsis 3.1 mehr verbreiten. Der Ausbau mit dem neuen Standard sei "keine unbedeutende Investition", antwortete Etman auf die Frage nach den Kosten für den Netzbetreiber.

Nach den Worten von Sean Welch, Vice President Cable Access von Cisco, hat Docsis eine große Zukunft. Kabelnetze könnten 10-GBit/s-full-Duplex fähig werden, also die Datenrate im Upload und im Download anbieten. Der Upstream ist traditionell der Schwachpunkt der Kabelnetzbetreiber. "Und warum mit 10 GBit/s aufhören? Nichts kann uns daran hindern, mehr zu erreichen", betonte Welch.

Bei Cisco sind das Kerngeschäft Router und Switches. Die Cable-Access-Sparte ist ein Konzernbereich, der laut Welch "viele Mitarbeiter" habe. Genau sei das nicht zu beziffern, weil es viele Überschneidungen mit anderen Konzernbereichen gebe. Konkurrent Huawei hat im Docsis-Bereich 600 Entwickler. Cisco stellt keine eigenen Kabelmodems her, Huawei ist selbst in dem Bereich aktiv.

Welche Hardware ersetzt werden muss

Altice hat in Frankreich einen Feldtest mit Docsis-3.1 gestartet, gab der Ausrüster Cisco auf der Anga Com bekannt. Dabei kamen Cisco cBR-8 Router zu Einsatz. Altice ist ein niederländischer Netzbetreiber. Bei dem Feldtest im Netz von SFR wurden 3 GBit/s pro Endnutzer erreicht, durch Aggregation waren über 7 GBit/s in einem Kabelsegment möglich.

Hauptsächlich müssen Betreiber das Headend CMTS (Cable Modem Termination System) und das Kabelmodem des Heimnetzwerks ersetzen, um Docsis-3.1-Dienste zu implementieren. Darüber hinaus sind Änderungen am Netzaußenbereich zu erwarten, um Docsis 3.1 vollständig verwenden zu können.

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Ovaron 10. Jun 2016

Diesen lächerlichen Unsinn hast Du tatsächlich geglaubt?

M.P. 09. Jun 2016

Ich denke nicht, daß irgendwann 3 Gigabit/s Verträge als Flatrate in einem für...


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