• IT-Karriere:
  • Services:

Docsis 3.1: Gigabit-Datenraten scheitern noch an alter Kunden-Hardware

Der neue Standard Docsis 3.1 läuft in den TV-Kabelnetzwerken ohne Probleme. Doch die veraltete Hardware habe beim Endnutzer zu unerwarteten Schwierigkeiten geführt, sagte ein renomierter Experte von Cisco.

Artikel veröffentlicht am ,
Ron Hranac von Cisco
Ron Hranac von Cisco (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Standard Docsis 3.1 funktioniere in den ersten TV-Kabelnetzen weit besser als erwartet. Das sagte Ron Hranac, Technical Leader Engineering bei Cisco Systems, am 31. Mai 2017 auf der Branchenmesse Anga Com in Köln. "Probleme bereiten jedoch ältere Computer, Tablets und Wifi-Hotspots beim Kunden, die mit der hohen Datenrate nicht umgehen können." Dies habe sich bei vielen frühen Installationen gezeigt.

Stellenmarkt
  1. Leopold Kostal GmbH & Co. KG, Lüdenscheid
  2. über duerenhoff GmbH, Heidelberg

Die Tests für Docsis 3.1 könnten ohne Bedenken während des Tages gemacht werden, nicht in einem Wartungsfenster in der Nacht, weil die Performance des Netzwerks dadurch nicht gestört werde, erklärte Hranac, der ein anerkannter Experte für den Kabelnetzwerkstandard ist.

Router und Switches sind das Kerngeschäft von Cisco. Die Cable-Access-Sparte ist ein kleinerer, aber wichtiger Konzernbereich.

Ayham Al-Banna, Engineering Fellow bei Arris, sagte, dass die Netzwerkbetreiber im Vorfeld bestimmen sollten, ob sie den Kunden 500 MBit/s oder 1 GBit/s bieten wollten. Denn darauf müssten die Planungen für den Ausbau ausgerichtet werden.

Was Docsis kann

Arris ist ein US-amerikanischer Ausrüster für Kabelnetzbetreiber mit Hauptsitz in Suwanee, im Bundesstaat Georgia. Arris stellt Modems, Set-Top-Boxen, Cable Modem Termination Systems (CMTS) und Converged Cable Access Platforms (CCAP) her.

Bei G.fast teilt sich die Datenrate von 1 GBit/s auf den Download und Upload auf. Auf Grund des genutzten Frequenzbandes ist der Einsatz optimiert für kurze Leitungsdistanzen bis rund 250 Meter. Mit voll ausgebautem Docsis 3.1 lassen sich in Koaxialnetzen Datenraten von bis zu 10 GBit/s im Downstream und bis zu 1 GBit/s im Upstream erzielen.

Docsis 3.1 arbeitet mit Kanalbandbreiten von 192 MHz im Downstream und 96 MHz im Upstream, die aber bei Bedarf skaliert werden können. Die Obergrenze liegt bei 1.794 MHz, der Upstream wurde bisher auf 5 MHz bis 204 MHz erweitert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,99€
  2. 13,49€
  3. 7,29€
  4. Gratis

chefin 01. Jun 2017

Es geht um die Modulation des Signals. Normal sollte ein Gerät wenn am WAN Eingang ein...

M.P. 01. Jun 2017

Außerdem ist die Schlussfolgerung zurück auf die Unnötigkeit von Gigabit-Anschlüssen auch...

M.P. 31. Mai 2017

Die Router, PCs und anderen Internet-Devices mögen beim Kunden nicht auf Gigabit...


Folgen Sie uns
       


Xiaomi MiTV Q1 im Test

Für das Streamen von Serien oder den Filmeabend zu Hause reicht der preiswerte Fernseher locker aus.

Xiaomi MiTV Q1 im Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /