• IT-Karriere:
  • Services:

TV-Kabelnetzbetreiber: Sender sollen sich bei technischen Restriktionen zügeln

Damit sich HD-Inhalte stärker verbreiten, sollen die Fernsehsender und Filmstudios nicht immer neue Verschlüsselungen und DRM-Vorrichtungen einsetzen. Dafür treten die Kabelnetzbetreiber ein.

Artikel veröffentlicht am ,
Technik im Kabelnetz
Technik im Kabelnetz (Bild: Unitymedia Kabel BW)

Die Fernsehsender und Filmstudios sollen sich mit technischen Beschränkungen zurückhalten, um die Verbreitung von HD-Inhalten nicht zu behindern. Das sagte Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) am 9. September 2014.

Stellenmarkt
  1. embeX GmbH, Freiburg im Breisgau, Unna
  2. L-Bank, Karlsruhe

Die vollständige Umstellung auf Digitalempfang könne "nur erfolgreich sein, wenn die Fernsehsender und Rechteinhaber bei den technischen Restriktionen und Vergütungsforderungen an das klassische Fernsehen Maß halten und die Medienpolitik den passenden Rechtsrahmen setzt. Das gilt besonders in Zeiten, in denen der Wettbewerb mit online-basierten Unterhaltungsangeboten tagtäglich zunimmt", erklärte Braun.

Der Aufruf des Anga-Chefs gegen technischen Restriktionen kommt überraschend. Das Bundeskartellamt hatte im Dezember 2012 Strafen in Höhe von 55 Millionen Euro gegen die beiden TV-Sendergruppen ProSiebenSat.1 und RTL verhängt, weil diese bei der Grundverschlüsselung "wettbewerbswidrige Absprachen getroffen" hätten. Die Sender mussten sich verpflichten, ihre wesentlichen Programme in SD-Qualität für einen Zeitraum von zehn Jahren unverschlüsselt über Kabel, Satellit und IPTV anzubieten. Nicht eingeschlossen war die Verschlüsselung von HD-Programmen. Dennoch hatten die Kabelnetzbetreiber die SD-Grundverschlüsselung wegen der zusätzlichen Einnahmen nur sehr schleppend beendet.

Laut Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten nutzten im Juni 62,9 Prozent der deutschen Kabelhaushalte digitale Fernsehprogramme. Dies entspricht einem Wachstum von 7 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Die Kabelunternehmen verzeichneten zur Jahresmitte rund 3 Millionen zahlende Abonnenten, die auch die HD-Programme der werbefinanzierten Privatsender empfingen.

Insgesamt empfangen nach den Angaben 17,85 Millionen Haushalte das Fernsehprogramm über einen Kabelanschluss. Erstmals seit mehreren Jahren ist die Zahl der Kabelfernsehanschlüsse damit nicht mehr gefallen, sondern hat leicht zugelegt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. für PC, PS4/PS5, Xbox und Switch
  2. 6,99€
  3. 21,99€
  4. 9,99€

Tuxraxer007 09. Sep 2014

Sehe ich genauso, Unitymedia in NRW ist ja nicht besser ( weils ja der selbe Laden...

Nomis est 09. Sep 2014

Ich lass seit 2 Jahren die GLotze einfach aus. Abends zum Einschlafen lass ich mir nur...

Himmerlarschund... 09. Sep 2014

Ich bin da erst vor kurzem drauf gestoßen, als wir hier nach Möglichkeiten gesucht haben...

Gormenghast 09. Sep 2014

In einer Welt leben, wo man legal mit seinem XBMC Content streamen kann (TV-Programm...


Folgen Sie uns
       


Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte)

Intel leistete in den 70ern Pionierarbeit und wäre dennoch fast gescheitert. Denn ihren bahnbrechenden 4-Bit-Mikroprozessor wurden sie erst gar nicht los.

Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /