Über die Ruinenstadt Palmyra in Syrien wurde in den vergangenen Jahren oft berichtet, nachdem Islamisten dort antike Kulturdenkmäler gesprengt hatten. Archäologen in Berlin machen in einem neuen Open-Source-Informationssystem die Daten über diese und künftig auch andere Ruinenstätten online zugänglich.
Das hauseigene Animationsstudio des Publishers Ubisoft nutzt künftig die freie 3D-Grafiksuite Blender. Ubisoft unterstützt das Open-Source-Projekt dafür finanziell und will eigene Entwickler an der Software arbeiten lassen.
In Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation Cyark hat Google das Projekt Open Heritage gestartet: Im Rahmen der Anwendung Google Arts & Culture können Nutzer 25 weltberühmte Bauwerke von innen und außen erkunden - auch das Brandenburger Tor in Berlin.
Cebit 2015 Einen 3D-Scanner zum Selbstbauen stellen zwei Wissenschaftler aus Kaiserslautern vor: Sie haben eine Software entwickelt, die zwei Kameras und einen Beamer steuert, um 3D-Scans zu erstellen.
Erst scannen, dann graben: Moderne Archäologen brauchen moderne Technik. Sie sondieren damit ihre Grabungsgebiete, dokumentieren Stätten, bevor sie für immer verschwinden - und werden dabei immer mehr zu Naturwissenschaftlern und Informatikern.
Mit der aktuellen Version von Blender können Handzeichnungen und ganze Storyboards animiert werden. Der Renderer unterstützt neue Geforce-Karten, und die Oberfläche enthält einige Neuerungen.
Prinz Charles wird nachgebaut: US-Forscher rekonstruieren Gesichter aus beliebigen Youtube-Videos. Daraus erzeugen sie eine dreidimensionale Animation, in der sich das Gesicht genau wie das im originalen Video verhält.
Wegen angeblicher Copyright-Verletzungen ist der Open-Source-Film Sintel weltweit bei Youtube gesperrt gewesen. Als Urheber wird Sony genannt. Die Sperre trat wohl versehentlich in Kraft.
Das neue GUI von Blender soll die Arbeit mit der freien Animationssoftware vereinfachen. Zudem soll das Rendern mit Cycles schneller sein, das Modellieren von Objekten bietet einige verbesserte Optionen.
Die aktuelle Blender-Version kann das proprietäre FBX-Dateiformat importieren und verbessert den Export dafür. Außerdem hat das Team den Cycles-Renderer und die Modellierungswerkzeuge überarbeitet.
Ifa 2013 Lust, die Wohnung neu zu gestalten, aber keine Ahnung wie? Das US-Unternehmen Matterport hat einen 3D-Scanner entwickelt, der ein 3D-Modell von einem Raum erstellt, an dem die neue Einrichtung geplant werden kann.
Nach den Haaren kommt die Kleidung: Die US-Wissenschaftler, die für "Rapunzel - neu verfönt" die Haaranimationen beschrieben haben, widmen sich nun der Lichtbrechung bei Stoffen. Das Verfahren ist so einfach, dass es sowohl für Kinofilme als auch für Computerspiele genutzt werden kann.
Verschiedene neue Mesh-Modellierungswerkzeuge und ein schnelleres Rendering vor allem unter Windows bietet Blender 2.68. Ebenso soll Rauch besser simuliert werden.
Eine Gruppe junger Wissenschaftler aus Texas hat auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter ein Projekt für eine 3D-Kamera vorgestellt. Mit dem Gerät, das äußerlich einem Tablet ähnelt, lassen sich Personen, Räume und auch Bewegungen scannen.
Das Team der Blender Foundation hat eine erste Alpha von Sintel the Game nach dem gleichnamigen Open-Source-Film freigegeben. Die Hauptdarstellerin Sintel muss sich durch Garway kämpfen.
Statt Drei- und Vierecke können in Blender 2.63 n-seitige Polygone zur Modellierung genutzt werden. Im Sculpt-Modus können Teile des Netzes ausgeblendet werden, um die Anwendung zu beschleunigen.
Google verkauft seine 3D-Modellierungssoftware Sketchup an Trimble, einen Spezialisten für Ortungssysteme. Google hat die Software 2006 übernommen und kurz danach kostenlos angeboten. Heute zählt Sketchup zu den am häufigsten genutzten 3D-Modellierungslösungen.
Cebit 2012 Mit einer am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken entwickelten Software sollen sich beliebige 3D-Modelle automatisch animieren lassen - wie in manchem Hollywood-Film. Bisher war dafür Handarbeit nötig.
In Blender 2.61 lassen sich künftig Ozeane samt Wellen und Schaumkronen simulieren. Mit Motion Tracking lassen sich Bewegungssequenzen aus realen Filmen übernehmen. Die neue Rendering Engine Cycles ist als Vorschau integriert.
Mit "Mango" startet das vierte Open-Movie-Projekt der Blender Foundation. Für den geplanten Science-Fiction-Kurzfilm soll auch die freie 3D-Software Blender für den Einsatz in professionellen Produktionen verbessert werden.
Maxon hat die Cinema 4D Release 13 (R13) angekündigt. Die neue Version der 3D-Software für Mac OS X und Windows erleichtert die Charakteranimation, bietet eine bessere 3D-Stereo-Unterstützung und einen physikalischen Renderer.
Google Maps zeigt nun mehr Städte mit 3D-Gebäuden. Zu den Neuzugängen zählen London, Paris und Barcelona. Außerdem wurden elf Städte in Südafrika mit 3D-Ansichten versehen.
Mit Blender 2.58 sind Funktionen nachgereicht worden, die es in die erste stabile Version der 2.5er Reihe nicht geschafft haben, darunter ein effizienteres Render Baking. Insgesamt haben die Entwickler nach eigenen Angaben 200 Fehler korrigiert.
Project Photofly 2.0 heißt ein Cloud-basiertes System von Autodesk, welches es ermöglicht, aus normalen Digitalfotos hochaufgelöste 3D-Modelle zu erstellen. Diese können anschließend auch auf einem 3D-Drucker ausgegeben werden.
Futuremark verschiebt die Veröffentlichung des 3DMark 11 - voraussichtlich nur um ein paar Tage. Die 3D-Benchmarking-Software für Windows wird also nicht mehr wie angekündigt im November 2010 erscheinen.
Aus acht wurden 15 Minuten, so lange braucht die Heldin Sintel, um ihren Freund den Drachen zu retten. Das ist der Plot des neuen Werks des mit Blender erstellten Durian-Projekts. Der Film hatte vor wenigen Tagen auf dem Filmfest in Den Haag Premiere und ist jetzt als Download erhältlich.
US-Wissenschaftler haben ein System entwickelt, das einen Raum im Durchgehen erfasst und aus den Daten ein 3D-Modell davon erstellt. Das System ist tragbar und sieht aus wie ein etwas unhandlicher Rucksack.
Maxons Cinema 4D Release 12 ist fertig. Die 3D-Modelling-, Animations- und Renderingsoftware soll in der neuen Version unter anderem ein verbessertes Rendering, eine komplett neue Physiksimulation und OpenGL-3.0-Unterstützung bieten.
Vor 25 Jahren entdeckten Forscher das Wrack des 1912 gesunkenen Passagierschiffes Titanic. Derzeit findet eine neue Expedition zu dem Schiff statt: Tauchroboter nehmen die Titanic mit modernster 2D- und 3D-Kameratechnik auf. Ziel ist, die gesamte Fundstelle, die sich über mehrere Quadratkilometer erstreckt, zu dokumentieren.
Die aktuelle Version 2.53 Beta von Blender bringt eine Vorschau auf die neue Benutzeroberfläche mit, die in der endgültigen Version 2.6 verwendet werden soll. Über die neue Addon-Schnittstellen können künftig Python-Skripts direkt eingebunden werden.
Google hat Teile von Stuttgart und Berlin als 3D-Modelle in Google Earth integriert. So können Nutzer bekannte Gebäude der beiden Städte besser virtuell erkunden.
Der Open-Source-Film Sintel soll auch als Rollenspiel erscheinen. Sechs Entwickler präsentierten jetzt die Geschichte und zeigten den Entwicklungsstand des vor einem knappen Jahr gegründeten Projekts.
Futuremark hat den 3DMark 11 offiziell für den Sommer 2010 angekündigt. Ein erstes Video zeigt Szenen aus dem in Entwicklung befindlichen DirectX-11-Benchmark.
Nach Big Buck Bunny und Elephant Dreams soll nun der Film Sintel zeigen, welche Möglichkeiten Open-Source-Software im Animationsbereich bietet. Das Resultat soll ein Kurzfilm in digitaler Kinoqualität werden. Einen ersten Trailer haben die Macher jetzt veröffentlicht.
2011er Versionen bringen neue Funktionen mit. Autodesk legt seine 3D-Software neu auf und präsentiert 3ds MAX, Softimage und Maya in neuen Versionen. Die 2011er Ausgaben sollen Arbeitsabläufe beschleunigen, Interoperabilität verbessern und die Produktivität optimieren.
Darpa entwickelt 3D-Karte der Erdkruste. Unter der Erde gibt es allerhand zu entdecken: tektonische Formationen, Bodenschätze und vor allem Bunkeranlagen. Um dem auf den Grund zu gehen, entwickelt die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) ein System, mit dem sich eine dreidimensionale Karte der obersten Schicht der Erdkruste in Echtzeit erstellen lässt.
Computerdarstellungen vermitteln ein besseres Bild vom Tatort. In vielen 3D-Computerspielen hat der Spieler die Möglichkeit, sich die Szenerie aus verschiedenen Perspektiven anzuschauen. Die Polizei in Großbritannien will diese Technik künftig zur Aufklärung von Verbrechen nutzen. Vor allem vor Gericht sollen die digitalen Rekonstruktionen eingesetzt werden.
Neue Blender-Generation soll Mitte 2010 fertig sein. Die Blender Foundation hat eine erste Alphaversion (Alpha 0) der neuen Entwicklerserie Blender 2.5 veröffentlicht. Sie bringt zahlreiche grundlegende Veränderungen an der 3D-Software mit und soll zu der stabilen Version 2.6 führen, die für Mitte 2010 geplant ist.
Virtuelle Tour durch den Körper auf dem iPhone. Eine virtuelle Reise durch den menschlichen Körper ermöglichen die Programme ImageVis3D und BodyViz. Sie bieten Medizinern und Laien dreidimensionale Ansichten des menschlichen Innnenlebens. Für die Reise in den Körper braucht der Nutzer lediglich einen PC oder ein iPhone.
Europäisches Projekt erstellt digitales Archiv von Kunstschätzen. Im Rahmen eines EU-Projektes erstellen Forscher dreidimensionale Modelle von wichtigen Kunstwerken. Sie sollen in einem Archiv zusammengefasst werden, das Wissenschaftlern für ihre Arbeit zur Verfügung stehen wird.
Neue Version von Photosynth erstellt 3D-Modelle von Städten aus Flickr-Fotos. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut? Das reale vielleicht. Ein digitales kann eine neue Version der Software Photosynth in einem Tag am Computer erstellen. Als Datenbasis dienten 150.000 Fotos von Flickr.