• IT-Karriere:
  • Services:

Project Photofly 2.0

Software erstellt 3D-Modelle aus Fotos

Project Photofly 2.0 heißt ein Cloud-basiertes System von Autodesk, welches es ermöglicht, aus normalen Digitalfotos hochaufgelöste 3D-Modelle zu erstellen. Diese können anschließend auch auf einem 3D-Drucker ausgegeben werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Photofly: 3D-Modell aus Digitalfotos
Photofly: 3D-Modell aus Digitalfotos (Bild: Screenshot)

Das Softwareunternehmen Autodesk hat das Project Photofly 2.0 bekanntgegeben. Mit diesem System können 3D-Objekte aus Fotos erstellt werden.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. DIEBOLD NIXDORF, Aalen

Project Photofly besteht aus der Software Photo Scene Editor und einer Cloud-Anwendung. Zunächst fotografiert der Nutzer ein Objekt von allen Seiten, etwa eine Skulptur oder den Kopf eines Menschen. Dazu kann jede beliebige Digitalkamera eingesetzt werden. Die Fotos lädt er in den Photo Scene Editor, der die Bilder auf die Cloud-Server überträgt, wo sie zu einem 3D-Modell zusammengesetzt werden. Der Nutzer kann auf das Ergebnis warten oder sich einen Downloadlink per E-Mail schicken lassen. Anschließend besteht die Möglichkeit, das 3D-Bild zu bearbeiten, etwa eventuell verzerrte Winkel auszugleichen oder störende Details wegzuretuschieren.

Triangulation

Das System berechnet zunächst die Position, von der aus ein Foto aufgenommen wurde. Dazu vergleicht es die verschiedenen Ansichten unterschiedlicher charakteristischer Details auf den Bildern und bestimmt dann per Triangulation die Kamerapositionen. Im nächsten Schritt wird dann anhand der verschiedenen Blickwinkel eine 3D-Ansicht aller auf den Bildern sichtbaren Gegenstände erzeugt.

Das 3D-Modell kann als ganz einfaches Gittermodell oder mit der realen Oberfläche ausgegeben werden. Der Nutzer kann die Datei in einem Viewer betrachten, er kann sie aber auch bearbeiten: Zeigt das 3D-Bild beispielsweise eine Landschaft, kann der Nutzer ein Video mit einem virtuellen Flug durch diese produzieren. Auch die Ausgabe auf ein iPhone ist möglich, wenn darauf der Inventor Publisher Mobile Viewer installiert ist. Schließlich kann er das 3D-Modell an einen 3D-Drucker exportieren, der das fotografierte Objekte dann nachbaut.

Photosynth und Photofly

Das Autodesk-System ist nicht die erste Software, die 3D-Modelle aus 2D-Bildern erzeugt. Microsoft bietet seit einigen Jahren das Programm Photosynth an. Der Unterschied sei allerdings die Genauigkeit, sagte Brian Mathews, Leiter der Autodesk Labs, dem US-Wissenschaftsmagazin Technology Review. Photofly sei die erste Software für Endkunden, die 3D-Modelle erzeugen kann, die präzise genug sind für einen 3D-Druck.

Autodesk will Project Photofly 2.0 in Kürze kostenlos zur Verfügung stellen. Einen genauen Termin nennt das Unternehmen nicht. Laut Technology Review soll die Software im Laufe der kommenden Woche erhältlich sein. Die Software läuft nur unter Windows (XP mit Service-Pack 3 und 7, Vista wird in den Systemvoraussetzungen nicht genannt). Der Computer sollte mindestens über einen Core2Duo-Prozessor von Intel und 1 GByte Arbeitsspeicher verfügen. Auf der Festplatte sollte 1 GByte Speicherplatz frei sein. Die Grafikkarte muss OpenGL-kompatibel (empfohlen ist Version 1.3) sein und braucht mindestens 256 MByte Speicher.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. Nach Gratiszeitraum 12,99€/Monat bzw. 14,99€/Monat ohne Prime - jederzeit kündbar
  2. (aktuell u. a. Corsair Gaming Void Pro Headset für 49,99€, Transcend JetFlash 32 GB USB-Stick...
  3. (u. a. Red Dead Redemption 2 für 47,99€, Sid Meier's Civilization 6 für 16,99€, The Outer...
  4. (u. a. The Crew 2 für 14,99€, Total War Rome 2 - Spartan Edition für 7,99€ und ARK: Survival...

repet 27. Mai 2011

Fotos haben höhere Auflösung

Shimitsu 27. Mai 2011

<°))))))))><


Folgen Sie uns
       


Macbook Pro 16 Zoll - Test

Das Macbook Pro 16 stellt sich in unserem Test als eine echte Verbesserung dar. Das liegt auch daran, dass Apple einen Schritt zurückgeht, das Butterfly-Keyboard fallenlässt und die physische Escape-Taste zurückbringt.

Macbook Pro 16 Zoll - Test Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
  2. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  3. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad

    •  /