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Blender Foundation: Filmprojekt Mango dreht sich um Science-Fiction

Mit "Mango" startet das vierte Open-Movie-Projekt der Blender Foundation. Für den geplanten Science-Fiction-Kurzfilm soll auch die freie 3D-Software Blender für den Einsatz in professionellen Produktionen verbessert werden.
/ Christian Klaß
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Mango-Regisseur Ian Holmes spielt auch bei Project London mit. (Bild: Project London/Spiral Productions)
Mango-Regisseur Ian Holmes spielt auch bei Project London mit. Bild: Project London/Spiral Productions

Die Blender Foundation startet ein neues Open-Source-Filmprojekt(öffnet im neuen Fenster) namens Mango(öffnet im neuen Fenster). Ziel ist die Produktion eines 3 bis 5 Minuten langen Science-Fiction-Kurzfilms, der mit echten Schauspielern in einem Amsterdam der Zukunft spielen soll. Die Blender Foundation sitzt selbst in Amsterdam, was auch die Wahl der Stadt als Kulisse erklärt.

Sintel – Kurzfilm
Sintel – Kurzfilm (14:47)

Wie bei den anderen Open-Movie-Projekten wird beim Project Mango mit der 3D-Rendering-Software Blender gearbeitet. Diesmal geht es jedoch darum, mit der Kamera aufgenommene Szenen um Spezialeffekte und 3D-Grafik zu erweitern und die Open-Source-Videoeffekt-Pipeline mit Blender zu verbessern. Bei den vorhergehenden Blender-Filmprojekten Orange (Elephants Dream), Peach (Big Buck Bunny) und Durian (Sintel) ging es um reine Computergrafik.

Team mit Science-Fiction-Erfahrung

An der Produktion des geplanten Science-Fiction-Kurzfilms ist auch Ian Hubert als Regisseur und Drehbuchautor beteiligt. Hubert hat bereits mit der privat gedrehten, durchgeknallten Web-TV-Serie Spacemen Belong in the Future Probably (SBFP)(öffnet im neuen Fenster) auf sich aufmerksam gemacht. Hubert ist außerdem einer der führenden Köpfe von Project London(öffnet im neuen Fenster), einem mit Crowd-Funding finanzierten und wohl bald fertigen(öffnet im neuen Fenster), abendfüllenden Science-Fiction-Film – bei dem auch Blender eingesetzt wird.

Project London – Multiply-Trailer
Project London – Multiply-Trailer (01:25)

Einige weitere Teammitglieder wurden bereits genannt, darunter die Grafiker Jeremy Davidson und Sebastian Koenig. Koenig hatte bereits als Animationsexperte bei Sintel mitgewirkt und liebt laut Projektbeschreibung verrückte Roboter. Noch ist das Mango-Team aber nicht komplett, es werden noch weitere Grafiker gesucht(öffnet im neuen Fenster). Wer bei dem Open-Movie-Projekt mitmachen will, kann sich also noch bei der Blender Foundation bewerben.

Wie die anderen Blender-Filmprojekte soll auch der Mango-Kurzfilm durch Sponsoren, darunter auch Google, durch die Filmförderung und durch DVD- und Blu-ray-Verkäufe finanziert werden. Der fertige Film wird wieder kostenlos über das Internet verbreitet. Noch muss aber gewartet werden, laut Mango-Zeitplan(öffnet im neuen Fenster) soll ab März/April 2012 gedreht und der Film dann im August/September 2012 veröffentlicht werden. Regisseur Hubert arbeitet derzeit an dem Konzept und an einem vorläufigen Drehbuch.


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