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Blender 2.63: N-Polygone und versteckte Netze

Statt Drei- und Vierecke können in Blender 2.63 n-seitige Polygone zur Modellierung genutzt werden. Im Sculpt-Modus können Teile des Netzes ausgeblendet werden, um die Anwendung zu beschleunigen.
/ Sebastian Grüner
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Blender 2.63 unterstützt n-seitige Polygone. (Bild: Blender)
Blender 2.63 unterstützt n-seitige Polygone. Bild: Blender

Das neue Blender-Mesh-System, kurz BMesh(öffnet im neuen Fenster) , bringt mit Blender 2.63 die Unterstützung für n-seitige Polygone. Bisher konnten mit der freien Software nur Objekte aus Drei- oder Vierecken modelliert werden. Mit dem neuen Dissolve-Werkzeug lassen sich zudem Ecken oder Kanten entfernen, ohne dadurch Löcher in das Polygonnetz zu reißen – die angrenzenden Flächen werden stattdessen zusammengeführt.

Beim Arbeiten im Sculpt-Modus lassen sich Teile des Polygonnetzes ausblenden(öffnet im neuen Fenster) . Das soll das Modellieren beschleunigen, indem nur der zu bearbeitende Teil des Objektes dargestellt wird, was zu einer geringeren Beanspruchung der Hardware führt.

Die Render-Engine Cycles unterstützt nun Panorama-Kameras(öffnet im neuen Fenster) . Außerdem lassen sich Bilder nutzen, die von einer spiegelnden Kugel reflektiert werden – die Entwickler nennen das "Diskokugel-Projektion" . Im Motion Tracker stabilisierte das Team hauptsächlich die 2D-Funktionen. Unter Linux können außerdem Dateien per Drag-and-Drop in den Movie-Clip-Editor eingefügt werden.

Für Blender 2.63 behoben die Entwickler darüber hinaus etwa 150 Fehler. Die Software steht für Windows, Linux, Mac OS X und FreeBSD jeweils in einer 32- und einer 64-Bit-Version zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Der Quellcode(öffnet im neuen Fenster) ist ebenfalls erhältlich.


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