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3D-Animation: Neue Modellierungswerkzeuge in Blender 2.68

Verschiedene neue Mesh-Modellierungswerkzeuge und ein schnelleres Rendering vor allem unter Windows bietet Blender 2.68. Ebenso soll Rauch besser simuliert werden.
/ Sebastian Grüner
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Blender 2.68 bietet neue Werkzeuge und rendert schneller. (Bild: Blender)
Blender 2.68 bietet neue Werkzeuge und rendert schneller. Bild: Blender

Für das nun erschienene Blender 2.68(öffnet im neuen Fenster) hat das Entwicklerteam einige Modellierungswerkzeuge überarbeitet(öffnet im neuen Fenster) oder neu erstellt. So ist etwa das Verbindungswerkzeug, das Bridge-Tool, neu geschrieben worden, um erweiterte Funktionen zu unterstützen.

Ebenso können etwa mehrere Schleifen gleichzeitig zu einem Objekt verbunden werden und darüber hinaus auch Schleifen mit unterschiedlicher Anzahl an Eckpunkten. Mit dem neuen Werkzeug Grid Fill lässt sich der Raum zwischen zwei verbundenen Kantenschleifen automatisch ausfüllen. Mittels Vertex Connect lässt sich der direkte Pfad zwischen zwei Eckpunkten auf Gesichtern leicht auswählen.

Schneller rendern

Insbesondere Windows-Nutzer können sich über eine bis zu 30-prozentige Leistungssteigerung des Cycles-Renderers(öffnet im neuen Fenster) freuen. Davon sollen vor allem Szenen mit sehr viel Geometrie profitieren. An die Leistung unter Linux oder Mac OS X reicht die Windows-Variante aber dennoch nicht heran.

Cycles unterstützt nun auch Cuda in Version 5.0 sowie die Nvidia-Grafikkarten Tesla K20, GTX Titan und GTX 780. Die Nutzung von Cuda soll das Rendern auf bestimmter Hardware nun um bis zu 25 Prozent beschleunigen. Außerdem können nun einige neue Nodes benutzt werden, wie der Wavelength-Node, der die Wellenlänge von Licht in RGB-Werte umrechnen kann. Mit Mist-Pass lassen sich weiter entfernte Objekte in einer Art Nebel langsam ausblenden.

Auch die Darstellung von Feuer und Rauch(öffnet im neuen Fenster) hat das Blender-Team verbessert. So sollen mit der "Full-Sample"-Option in Kombination mit hoher Auflösung Block-Artefakte an der Emissionsquelle verhindert werden. Mit der Subframes-Option lassen sich Zwischenschritte zwischen den Frames berechnen, was die Darstellung sich schnell bewegender Feuerquellen natürlicher aussehen lassen soll.

Mit dem neu hinzugekommenen Addon(öffnet im neuen Fenster) Texture Atlas können Schatten oder Lightmaps für ganzen Szenen festgelegt werden. Zudem können verlinkte Bibliotheken nun einfacher editiert werden. Das Team hat auch die Nutzerführung überarbeitet(öffnet im neuen Fenster) und Blender soll Python-Skripte sicherer ausführen.

Für Blender 2.68 behoben die Entwickler darüber hinaus etwa 280 Fehler. Die Software steht für Windows, Linux und Mac OS X jeweils in einer 32- und einer 64-Bit-Version zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Der Quellcode(öffnet im neuen Fenster) ist ebenfalls erhältlich.


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