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Cinema 4D Release 13 vereinfacht Stereoskopie

Maxon hat die Cinema 4D Release 13 (R13) angekündigt. Die neue Version der 3D-Software für Mac OS X und Windows erleichtert die Charakteranimation, bietet eine bessere 3D-Stereo-Unterstützung und einen physikalischen Renderer.

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Cinema 4D R13 mit durchgängiger Stereoskopie-Unterstützung
Cinema 4D R13 mit durchgängiger Stereoskopie-Unterstützung (Bild: Maxon)

Maxons für September 2011 angekündigte Cinema 4D Release 13 (R13) erleichtert das Erzeugen fotorealistischer Renderings. Ein neuer physikalischer Renderer kann Eigenschaften realer Kameras wie Brennweite, Blende und Belichtungszeit simulieren, um 3D-Bewegungs- und Tiefenunschärfe sowie Linsenverzerrungen physikalisch korrekt nachzubilden. Ein neuer Subsurface Shader vereinfacht zudem das Erzeugen transluzenter Materialien (Subsurface Scattering) wie z.B. Milch, Haut oder Wachs.

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Ein gemeinsamer Sampler verringert die Rechenzeit, da er das Sampling für verschiedene Effekte wie Tiefen- und Bewegungsunschärfe, Flächenschatten, Ambient Occlusion und unscharfe Reflektionen und Transparenzen kombiniert. Neu hinzugekommene Kantenglättungsalgorithmen (Mitchell und Gauss) sollen eine bessere Antialiasing-Qualität ermöglichen.

  • Cinema 4D Release 13 - mit durchgängiger Stereoskopieunterstützung (Bild: Maxon)
  • Cinema 4D Release 13 - verbessertes Subsurface Scattering (Bild: Maxon)
  • Cinema 4D Release 13 - Depth of Field (Bild: Maxon)
Cinema 4D Release 13 - mit durchgängiger Stereoskopieunterstützung (Bild: Maxon)

Mehr 3D

Die Erstellung stereoskopischer Renderings wird ab der neuen Version der 3D-Software durchgängig unterstützt. So ist beispielsweise ein einfaches Konvertieren jeder Kamera zu einer parallelen, On-Axis-, Off-Axis- oder radialen stereoskopischen Kamera möglich. In der Vorschau kann die räumliche Darstellung überprüft werden, wobei die Darstellungsmethoden Anaglyph, Interlaced, Shutter oder Side-by-Side unterstützt werden. Beim Rendering ist es möglich, kombinierte stereoskopische Bilder oder die beiden stereoskopischen Kanäle einzeln zu herauszurechnen.

Neue Werkzeuge zur Charakteranimation vereinfachen laut Maxon komplexe Prozesse wie das Erstellen von Rigs (Skeletten) und das Erzeugen von zyklischen Bewegungen. Mit dem Freiform-Muskelsystem können Muskeln nun an verschiedenen Joints verankert werden und dann das Modell verformen. Ein neuer Kollisionsdeformer verformt Oberflächen anhand von Kollisionen und ermöglicht die Einwirkung von Objekten auf Oberflächen. Als Beispiel nennt Maxon das Hinterlassen von Abdrücken.

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Laut Maxon wird Cinema 4D R13 auch die Teamarbeit mit Workflow-Erweiterungen und Werkzeugen erleichtern. Generell soll zudem die Bedienung vereinfacht werden, etwa bei der Kameranavigation.

Verfügbarkeit

Als Systemvoraussetzungen nennt Maxon mindestens einen PC mit Windows XP, Vista oder Windows 7 mit SSE2-fähiger CPU oder ein Mac OS X ab Version 10.5.8 auf einem Intel-Mac.

Die Cinema 4D Release 13 und Bodypaint 3D Release 13 werden voraussichtlich im September 2011 ausgeliefert. Preise der einzelnen Varianten mit ihrem unterschiedlichen Funktionsumfang nannte Maxon noch nicht - sie dürften aber denen der R12 entsprechen. Kunden mit gültigem Maxon Service Agreement (MSA) erhalten das Upgrade automatisch. Wer die Vorgängerversion Cinema 4D R12 im August 2011 erwirbt, kann das MSA für ein Jahr lang kostenlos nutzen und damit auch kostenlos auf die R13 upgraden. Die Einsteigerversion Cinema 4D Prime R12 kostet 833 Euro. Mit 3.570 Euro am teuersten ist das Komplettpaket Cinema 4D Studio R12.

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