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3D-Animation: Blender 2.70 mit veränderter Oberfläche

Das neue GUI von Blender soll die Arbeit mit der freien Animationssoftware vereinfachen. Zudem soll das Rendern mit Cycles schneller sein, das Modellieren von Objekten bietet einige verbesserte Optionen.

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Blender 2.70 hat eine leicht veränderte Oberfläche.
Blender 2.70 hat eine leicht veränderte Oberfläche. (Bild: Blender 2.70)

Für die aktuelle Version 2.70 von Blender hat das Entwickler-Team die Oberfläche überarbeitet, was die Arbeit mit der Software vereinfachen soll. So ist etwa die Werkzeugleiste nun vertikal in Tabs sortiert, wobei zusammengehörige Werkzeuge in den Tabs gruppiert zur Verfügung stehen. Darüber hinaus lassen sich die Header-Menüs einklappen, um etwa Platz zu sparen.

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In den verschiedenen Werkzeugen lassen sich neben Maßangaben auch einfache Python-Ausdrücke zur Berechnung verwenden. Dazu zählen etwa Längeneinheiten oder auch Grad- und Bogenmaß ebenso wie die Grundrechenoperationen und mathematische Konstanten wie Pi oder trigonometrische Funktionen.

Schneller rendern

Mit dem Volume-Rendering ist eine noch nicht vollständige Möglichkeit zum Cycles Renderer hinzugekommen, die es erlaubt, Volumengrafikeffekte zu berechnen. Dies sind Effekte, die sich durch ein einfaches Oberflächennetz nur sehr schlecht darstellen lassen, wie zum Beispiel Feuer, Rauch oder die Lichtabsorption von Glas. Derzeit existieren drei sogenannte Shader-Knoten, über die sich das Verhalten der Effekte steuern lässt.

Durch ein Update auf die Open-Shading-Language-Version 1.4 sollen sich damit geschriebene Shader um bis zu 30 Prozent schneller berechnen lassen. Für eine Beschleunigung des Renderns sorgt ebenfalls die Verwendung von SSE-Befehlen für bestimmte Texturen oder das Berechnen von Haar.

Neue Modellier-Modifier

Um modellierte Objekte einfach zu bewegen, lässt sich nun der Laplacian Deform Modifier benutzen. Dabei werden nur einzelne Teile wie etwa Füße und Hände ausgewählt, die als sogenannte Anker bewegt werden. Der Rest der Oberfläche behält seine geometrischen Details bei, wobei eventuelle notwendige Veränderungen bestmöglich berechnet werden sollen. Mit Wireframe kann aus dem Netz eines Objekts schnell ein Drahtgitter-Modell erstellt werden.

Bei der Überführung von Polygonen in Dreiecke wird nun ebenfalls ein neues Verfahren verwendet. Dabei werden Löcher vermieden, wie sie bisher eventuell entstanden sind, das Ausfüllen ist unabhängig von der Ausrichtung des Objektes und für Polygone mit weniger als 100 Kanten soll das neue Verfahren auch schneller arbeiten. Mit dem neuen Werkzeug Bevel lassen sich außerdem Kanten mit konkaven und konvexen Rundungen oder schräge Ebenen statt der Kanten erstellen.

Das Team hat zudem das Python API Freestyle so verändert, dass einige existierende Module wohl neu an das API angepasst werden müssen, da diese nicht wie bisher funktionieren. Für Spieledesigner, die Blender verwenden, ist es nun möglich, mit der typischen Tastaturbelegung von Ego-Shootern durch ein Level zu navigieren. Das Dateiformat von Photoshop PSD wird ebenso unterstützt wie abnehmende Details, abhängig von der Objektentfernung.

Eine Liste weiterer Funktionen findet sich in den Release Notes. Für Blender 2.70 behoben die Entwickler darüber hinaus über 560 Fehler. Die Software steht für Windows, Linux und Mac OS X jeweils in einer 32- und einer 64-Bit-Version zum Download bereit. Der Quellcode ist ebenfalls erhältlich.



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