Die Bundesnetzagentur hat ihre Zeitplanung zum Ende der Doppelstellung von 1&1 festgelegt. Der vierte Mobilfunkbetreiber darf nicht länger zugleich MVNO sein.
Einige Wochen hat es gedauert, bis 1&1 Mobilfunk eine klare Schuldzuweisung gemacht hat. Doch Vantage Towers verteidigt seine Position im Gespräch mit Golem.de.
Der neue Mobilfunkbetreiber 1&1 kritisiert, dass die Bundesnetzagentur zu sehr auf der Seite von Vodafone, Telekom und Telefónica stehe. Eine erste Bilanz aus dem Markt.
Die nächste Frequenzauktion soll im Jahr 2023 oder 2024 abgehalten werden. Die Bundesnetzagentur versucht nun, die Interessen alter und neuer Netzbetreiber zu versöhnen.
Beim Versuch, eine neue Frequenzauktion zu verhindern, findet Telefónica ungewöhnliche Argumente. 1&1 sei mit der vergangenen Auktion noch lange nicht fertig.
In unterversorgten Regionen sollte nur ein Netzbetreiber die Versorgung sicherstellen und den anderen Betreibern Zugang über passives Infrastruktursharing geben.
Update Wegen schlechter Verfügbarkeit hat das Landgericht Koblenz eine Werbung von 1&1/United Internet untersagt. Auch würden die Preisversprechen für 5G nicht eingehalten.
Wenn ein Vertrag mit Telefónica für nationales Roaming steht, will United Internet gleich loslegen. Ein viertes Mobilfunknetz könnte bereits ab Mai entstehen.
1&1 Drillisch wirft der Telekom Verzögerungen bei den Verhandlungen über National Roaming vor. Die Befürchtung ist, dass die etablierten Betreiber darauf hoffen, Drillisch könne die eigenen Netzpläne frustriert aufgeben und die Frequenzen weiterverkaufen.
Der Netzbetreiber 1&1 Versatel bietet Unternehmen in Essen Glasfaserzugänge mit bis zu 100 GBit/s. Das dort vorhandene Netz wird genutzt und erweitert.
1&1 Glasfaser bietet erstmals einen Gigabit-Tarif für Privatkunden an. Für die regionalen Glasfaseranbieter ist United Internet ein harter Verhandlungspartner, der aber hilft, die Netze auszulasten.
Anfragen von Golem.de an deutsche Provider zeigen, dass diese die Einführung von DNS-over-HTTPS (DoH) durch Google und Mozilla zwar ähnlich kritisieren wie internationale Provider, sich aber noch eher in der Beobachterrolle sehen. Und die Deutsche Telekom sieht das Geschäft mit Daten in Gefahr.
Es würde erhebliche Kosten sparen und Glasfaser für Hannover schneller ermöglichen. Doch die Entwässerungsbetriebe wollen keine Leerrohre von 1&1 Versatel mit Glasfaser im Abwasserkanal.
Eine Einigung zwischen 1&1 Drillisch und Telefónica über die Lage der 5G-Frequenzblöcke gelang nicht. Die Bundesnetzagentur musste die Zuordnung festlegen.
Am Mittwoch wird die Bundesnetzagentur den Termin für die Vergabe der 5G-Frequenzbereiche offiziell mitteilen. Dann können die ersten Frequenzen eingesetzt werden.