Statt mit 1.000 Antennenstandorten bis Ende 2022 startet das Netz von 1&1 deutlich kleiner. Die Open-RAN-Technik sei aber erfolgreich, sagt der Anbieter.
Fast keine eigenen Antennenstandorte, schwaches Open RAN, steigende Zinsen und Energiekosten: Ralph Dommermuth soll den Ausstieg bei 1&1 prüfen lassen. Das Unternehmen dementiert dies klar.
1&1 Mobilfunk hat für sein geplantes Open-RAN-Netzwerk bereits einen Partner für weltweites Roaming gefunden. Orange, ehemals France Télécom, bietet die Dienste an.
Die Bundesnetzagentur hat ihre Zeitplanung zum Ende der Doppelstellung von 1&1 festgelegt. Der vierte Mobilfunkbetreiber darf nicht länger zugleich MVNO sein.
Einige Wochen hat es gedauert, bis 1&1 Mobilfunk eine klare Schuldzuweisung gemacht hat. Doch Vantage Towers verteidigt seine Position im Gespräch mit Golem.de.
Der neue Mobilfunkbetreiber 1&1 kritisiert, dass die Bundesnetzagentur zu sehr auf der Seite von Vodafone, Telekom und Telefónica stehe. Eine erste Bilanz aus dem Markt.
Die nächste Frequenzauktion soll im Jahr 2023 oder 2024 abgehalten werden. Die Bundesnetzagentur versucht nun, die Interessen alter und neuer Netzbetreiber zu versöhnen.
Beim Versuch, eine neue Frequenzauktion zu verhindern, findet Telefónica ungewöhnliche Argumente. 1&1 sei mit der vergangenen Auktion noch lange nicht fertig.
In unterversorgten Regionen sollte nur ein Netzbetreiber die Versorgung sicherstellen und den anderen Betreibern Zugang über passives Infrastruktursharing geben.
Update Wegen schlechter Verfügbarkeit hat das Landgericht Koblenz eine Werbung von 1&1/United Internet untersagt. Auch würden die Preisversprechen für 5G nicht eingehalten.
Wenn ein Vertrag mit Telefónica für nationales Roaming steht, will United Internet gleich loslegen. Ein viertes Mobilfunknetz könnte bereits ab Mai entstehen.