Bundesnetzagentur: Nutzer beklagen meist zu niedrige Datenraten

Die Bundesnetzagentur will weiter zwischen Netzbetreiber/Provider und Kunden vermitteln. Gestritten wird um Datenrate und Vertragslaufzeit.

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So stellt sich die Bundesnetzagentur die Schlichtung vor.
So stellt sich die Bundesnetzagentur die Schlichtung vor. (Bild: Bundesnetzagentur)

Die Zahl der von der Schlichtungsstelle Telekommunikation behandelten Fälle ist im Jahr 2021 auf 1.622 zurückgegangen. Das gab die Bundesnetzagentur am 4. Februar 2022 bekannt. Im Vorjahr waren es 1.844 Fälle.

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Jochen Homann, der scheidende Präsident der Bundesnetzagentur, sagte: "Wir konnten in 620 Streitfällen eine einvernehmliche Lösung zwischen Verbrauchern und Unternehmen finden."

Die Schlichtungsstelle lehnte 440 Schlichtungsanträge ab. Für 85 der abgelehnten Fälle hielt man eine Kulanzlösung für möglich und leitete dies an die Telekommunikationsunternehmen weiter. In 35 Fällen sei eine einvernehmliche Lösung mit dem Kunden erreicht worden.

Im Jahr 2021 ging es in 63 Prozent der Streitigkeiten um vertraglich zugesagte Leistungen, die nicht eingehalten wurden, Probleme bei der Beendigung von Verträgen oder Fragen zur Vertragslaufzeit. Weitere Schwerpunkte waren Rechnungsfragen (20 Prozent) und Probleme beim Umzug (4 Prozent). Die Streitfälle bezogen sich zu 54 Prozent auf Festnetz- oder Kabelanschlüsse und zu 45 Prozent auf Mobilfunkanschlüsse. Nur ein Prozent bezog sich auf Hybridanschlüsse, eine Kombination aus Festnetz und Mobilfunk über einen speziellen Router. Das bietet bisher nur die Deutsche Telekom an.

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Vom Eingang des Antrags bei der Schlichtungsstelle bis zum Abschluss des Verfahrens dauert ein Schlichtungsverfahren laut Bundesnetzagentur im Durchschnitt circa neun Wochen.

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