LTE, 5G: 1&1 stellt Zusammenarbeit mit Vodafone ein

Überraschend hat United Internet (1&1) die Vermarktung seiner Tarife im Netz von Vodafone eingestellt. Der Grund wird nicht offen genannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Online können die Tarife nicht mehr gebucht werden.
Online können die Tarife nicht mehr gebucht werden. (Bild: 1&1 Drillisch)

United Internet (1&1) bietet keine Tarife mehr im Netz von Vodafone an. Das hat der Mobilfunkprovider in einem Schreiben an seine Handelspartner mitgeteilt. Online können die Tarife nicht mehr gebucht werden.

Stellenmarkt
  1. Trainee (w/m/d) - IT Consulting (Datacenter)
    Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte
  2. (Junior) IT Consultant / Unternehmensberater (w/m/d)
    UCG United Consulting Group GmbH, Frankfurt am Main
Detailsuche

Firmensprecher Wolfgang Wölfle sagte Golem.de auf Anfrage: "1&1 konzentriert sich in der aktiven Vermarktung auf leistungsstarke Mobilfunk-Tarife. Dabei stehen moderne LTE- und 5G-Tarife mit mobilen Datengeschwindigkeiten von bis zu 225 MBit/s beziehungsweise 300 MBit/s im Fokus." Für Bestandskunden mit D-Netz-Verträgen habe dies bis auf weiteres keine Auswirkungen. Sie könnten die Dienste wie gewohnt ohne Einschränkungen nutzen. Über die Kundenhotline seien die D-Netz-Tarife auch weiterhin buchbar.

Die Onlinemagazine Teltarif und Mobiflip hatten zuerst über die Streichung der Angebote unter Berufung auf ein Schreiben von 1&1 an seine Handelspartner berichtet. Laut den Informationen von Mobiflip sind die Tarife 1&1 All-Net-Flat, 1&1 All-Net-Flat Young, 1&1 All-Net-Flat Business und 1&1 Daten-Flat betroffen.

LTE und 5G: Streit zwischen United Internet, Vodafone, Telefónica und Telekom

Durch die bisher erfolglosen Verhandlungen von United Internet um LTE-Roaming bei der Deutschen Telekom und Vodafone sind die Beziehungen belastet. United Internet will mit seiner Tochterfirma 1&1 Drillisch nur dann ein 5G-Netz aufbauen, wenn es nationales Roaming in den bestehenden 4G-Netzen der Konkurrenten gibt. Rund zwei Jahre verhandelte Firmenchef Ralph Dommermuth mit den drei Netzbetreibern, aber ohne Ergebnis.

Golem Akademie
  1. Netzwerktechnik Kompaktkurs
    8.-12. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Zudem beklagte Dommermuth im Januar 2021, dass seit der Fusion von O2 und E-Plus keiner der drei etablierten Anbieter dem Weiterverkäufer "freiwillig Netzkapazitäten zu marktgerechten Preisen" mehr anbiete. Nur darum habe man sich entschieden, die 5G-Frequenzen zu ersteigern und ein Netz zu bauen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


MarcusK 20. Jan 2021

wo habe ich das suggeriert? hat keiner behauptet. Sie würde aber alle Geld sparen wenn...

Roman123 20. Jan 2021

das Problem mit dem eigenen Netzausbau liegt ja in den noch fehlenden Frequenzen. Die...

Inori-Senpai 19. Jan 2021

Warum sollte man die Anbieter zwingen? Es gibt keinen Marktbeherrschenden Anbieter im...

Pornstar 19. Jan 2021

Kündige doch einfach milthifle des messprktolls der Bundesnetzagentur, breitbandmessung...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kooperation
Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt

Während der ADAC seine Kunden bereits informiert hat, schweigt Amazon Deutschland noch zum Ende der Kooperation mit der Landesbank Berlin.

Kooperation: Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt
Artikel
  1. Social-Media-Plattform: Paypal will Pinterest kaufen
    Social-Media-Plattform
    Paypal will Pinterest kaufen

    Der Zahlungsabwickler Paypal soll bereit sein, 45 Milliarden US-Dollar für den Betreiber digitaler Pinnwände zu bezahlen.

  2. Pixel 6 (Pro): Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung
    Pixel 6 (Pro)
    Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung

    Viel Samsung, wenig Google: Der Chip kombiniert extreme Computational Photography mit einem kuriosen Design zugunsten der Akkulaufzeit.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  3. Apple, Amazon, Facebook: New World erlaubt Charaktertransfers
    Apple, Amazon, Facebook
    New World erlaubt Charaktertransfers

    Sonst noch was? Was am 20. Oktober 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /