Der Petent Malte Götz zieht nach drei Kampagnenmonaten gegen die DSL-Drosselungspläne der Telekom eine Zwischenbilanz: "Ich bin begeistert und enttäuscht zugleich." Immerhin sei die Senkung auf eine Datenübertragungsrate von 2 MBit/s erreicht worden.
Ein Vertrag zwischen der Telekom in den USA und dem FBI zeigt: Schon vor den Terroranschlägen 2001 ließ die US-Regierung in großem Ausmaß Daten sammeln.
Die Telekom startet das mobile Fernsehen Entertain to go. Die iPad-Version ist im App Store verfügbar. Versionen für das iPhone und Android sind in Arbeit. Für einen Monat kann der Dienst kostenlos getestet werden.
Mit Spareinlagen in einen Bürgerfonds soll der Ausbau schneller Internetzugänge mitfinanziert werden. Das plant die SPD laut einem Bericht. Telekom-Deutschland-Chef van Damme sagte, man wolle "kein Glasfaserkabel bis zur letzten Jagdhütte" verlegen.
Von Netzneutralität keine Spur: Nach dem Willen der EU-Kommission sollen die Internetprovider freie Hand für die Bevorzugung von Inhalten bestimmter Anbieter bekommen.
Wegen Benachteiligung beim Peering durchsuchte die EU-Kommission Standorte der Deutschen Telekom, Telefónica und Orange. Beschwert hat sich der US-Konzern Cogent Communications.
Der Vectoring-Ausbau in Deutschland kann beginnen. Nach Vorlage eines Kompromisspapiers der Bundesnetzagentur wollen als Erste Ewe Tel und DNS:NET jetzt die Vectoring-Karten in den Kabelverzweiger schieben.
Die Telekom beklagt, dass der Vertrauensverlust durch den NSA-Skandal Prism schlecht fürs Geschäft sei. Unternehmensintern sei die Telekom "natürlich mit sehr viel sichereren Methoden unterwegs" als ein Privatmensch mit seinem E-Mail-Account sein könne.
Mit einem Grundsatzurteil wollen Verbraucherschützer mehr Planungssicherheit für Kunden erreichen: Die Telekom soll zusagen, bei ihren Datentarifen künftig auf das sehr starke Drosseln zu verzichten, wie es ursprünglich geplant war.
Ein Techniker von Alcatel-Lucent erklärt, was G.Fast ist und warum die Technologie noch stärker auf Vectoring angewiesen ist. Statt VDSL2, das Frequenzen bis 17 MHz nutzt, sind bei G.Fast Frequenzen bis 212 MHz im Gespräch.
In einem aufwendigen Test der Sprach- und Datenverbindungen großer wie lokaler Provider der Zeitschrift Connect gewinnen die Großunternehmen. Vor allem Kabelnetze sind abends oft überlastet, und die NGN-Strukturen wirken sich auch auf Telefonie aus.
Der Patentverwerter IPCom hat eine Vereinbarung mit der Telekom erreicht, bei der es möglicherweise um Lizenzgebühren in Millionenhöhe geht. Sie gewährt der Telekom Zugriff auf das gesamte Patentportfolio von IPCom.
Alcatel-Lucent und Telekom Austria haben zusammen einen Übertragungsrekord mit Kupferkabel aufgestellt. Die eingesetzte Technologie wird G.fast genannt. G.fast wurde mit Vectoring kombiniert.
Während es in Palo Alto und Tel Aviv sogar kostenloses WLAN in Linienbussen gibt, kritisieren Startups in Berlin-Mitte zu geringe Bandbreiten und schleichenden Netzausbau. Kommt die DSL-Drosselung, werde Deutschland für Startups unattraktiv.
Der Bitkom nennt das Lex-Telekom zur Netzneutralität "einen massiven, unnötigen und kontraproduktiven Eingriff in den Wettbewerb". Telekom-Chef René Obermann ist Vizepräsident des IT-Verbandes.
Die Bundesregierung will keine "Lex Telekom". Im Petitionsausschuss des Bundestages hat sie ihre Pläne zur Festschreibung der Netzneutralität verteidigt.
Die Deutsche Telekom bietet Vertragskunden demnächst den Travel & Surf Wochenpass ohne Aufpreis an. Außerdem erhält der Wochenpass ein höheres Datenvolumen und der Preis für den Travel & Surf Day Pass M wird verringert.
Die Verordnung der Regierung zur Netzneutralität geht Johannes Scheller nicht weit genug. Am Montag will der 19-jährige Initiator einer überraschend erfolgreichen Onlinepetition im Bundestag seine eigenen Ideen erläutern.
Der künftige Telekom-Chef hat weitere Zugeständnisse bei der umstrittenen DSL-Drosselung angekündigt. Der Videoboom könne bis 2016 noch viel verändern, sagte Timotheus Höttges.
Update Die Bundesnetzagentur senkt den monatlichen Mietpreis für die letzte Meile ab dem Schaltverteiler der Deutschen Telekom. Dies sei gut für die Breitbandversorgung, so die Behörde.
Ein kleines Dorf leistet Widerstand - nicht gegen die Drosselungspläne der Telekom, sondern gegen Römer: Ab sofort können Fans von Asterix und Obelix in einem Free-to-Play-Browsergame ihre eigene gallische Siedlung aufbauen.
Auf der International Supercomputing Conference in Leipzig zeigen Telekom und Partnerfirmen eine Datenverbindung mit 400 GBit/s zwischen Dresden, München und Hamburg.
Update Wirtschaftsminister Philipp Rösler will offenbar noch vor der Bundestagswahl einen Vorstoß zur Regelung der Netzneutralität einbringen. Auch der Routerzwang mancher Anbieter soll künftig fallen.
Die Telekom reagiert auf die Kritik an ihrem neuen Gebührenmodell und erhöht die Geschwindigkeit gedrosselter Anschlüsse von 384 KBit/s auf 2 MBit/s. An der grundsätzlichen Strategie ändert sich nichts.
Update Die Telekom versucht, die Proteste gegen die DSL-Drosselung mit einem Zugeständnis zu beenden. Die Datenübertragungsrate soll nicht so stark reduziert werden wie bisher angekündigt, so ein unbestätigter Bericht.
Die Telekom verspricht sich offenbar hohe Einnahmen durch die rechtsverbindliche De-Mail. Sie hat einen Dienstleister für kostenloses Home-Ident beauftragt. Die Gesellschaft für Informatik kämpft weiter für End-to-End-Verschlüsselung.
Ohne die DSL-Drosselungspläne der Telekom direkt zu benennen, hat die Bundesregierung erklärt, sie werde die Netzneutralität wahren und notfalls den rechtlichen Rahmen ändern, falls Geschäftspraktiken das freie Internet gefährdeten.
Die Vizepräsidentin der EU-Kommission hat sich in einer Rede für Nutzer eingesetzt, die "ständig nur Videos auf ihrem Tablet sehen wollen und dabei ein hohes Datenvolumen verbrauchen". Sie hätten ein Recht auf die schnellsten Telekommunikationsnetzwerke und Netzneutralität per Gesetz.
Die Telekom bringt ihren neuen Router Speedport W 724V auf den Markt. Er unterstützt als erstes Gerät des Herstellers WLAN To Go, die Telekom integriert dazu die Fon-Software in ihre Router.
Ob auch Videoload von der DSL-Drosselung ausgenommen werde, sei noch nicht entschieden, hat die Telekom der Bundesnetzagentur mitgeteilt. Bisher wurde das Gegenteil behauptet.
Update Die Deutsche Telekom hat eine Sicherheitslücke im WLAN-Router Speedport LTE II gefunden. Angreifer könnten dadurch die Bandbreite einschränken. Ein dringend empfohlenes Update zur Behebung des Problems steht bereit.
Die Deutsche Telekom bereitet die Gründung einer Spezialabteilung gegen Cyberangriffe vor. Sie soll Sicherheitsprodukte und -dienstleistungen für Unternehmen aller Größen anbieten.
Die DSL-Drosselungspläne der Telekom haben eine Diskussion darüber ausgelöst, wie viel Traffic im Internet eigentlich kostet. Aber sind die hohen Traffic-Kosten überhaupt das Problem?
In nur vier Tagen hat eine Petition für Netzneutralität und gegen DSL-Drosselung die nötige Zahl der Mitzeichner gefunden. Jetzt will der Petent 100.000 erreichen.
Update Trailer von gewalthaltigen Spielen und andere Inhalte mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren unterliegen ab Juni 2013 keiner Sendezeitbeschränkung mehr. Stattdessen können die Anbieter nach einem Beschluss von Jugendschützern das Age-de-Label verwenden.
Linuxtag 2013 Die Telekom hat Lizenzratgeber für den Einsatz von Open-Source-Software erstellt. Oslic sammelt die Bedingungen freier Lizenzen, Oscad fasst das ausführliche Regelwerk kompakt zusammen.
Eine Petition auf der Plattform des Bundestages will die DSL-Drosselungspläne der Telekom durch ein Gesetz stoppen. Sie fordert die Gleichbehandlung von Datenpaketen unabhängig von ihrem Inhalt und ihrer Herkunft.
Update Das mobile Internet der Deutschen Telekom ist bundesweit gestört. Nicht alle Anschlüsse sind betroffen. Laut Telekom ist das Softwareproblem inzwischen behoben, es dauere aber einige Zeit, bis alle Verbindungen wieder laufen.
Piratenchef Schlömer holt die alte Forderung "Netze in Nutzerhand" wieder hervor und will das Festnetz der Deutschen Telekom wegen der DSL-Drosselungspläne verstaatlichen.
Vodafone hat einen Kooperationsvertrag mit der Telekom geschlossen, um auch 100 MBit/s durch Vectoring anzubieten. In der zweiten Hälfte 2014 beginnt die Telekom mit dem Ausbau von Vectoring.
Die Deutsche Telekom muss wegen der Drosselung von DSL-Verbindungen Fragen der Wettbewerbsbehörde beantworten. Zuvor hatte bereits die Bundesnetzagentur nachgefragt und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eine Abmahnung zugestellt.
Über 175.000 Menschen haben eine Petition gegen die DSL-Drosselungspläne der Telekom unterzeichnet. Nun soll es auch auf der Straße Proteste dagegen geben.
Die Telekom will wegen des massiven Unmuts der Nutzer und Drucks von Verbraucherschützern und Bundesnetzagentur weiter Flatrates anbieten, nur eben teurer. Die Telekom ignoriere die Kritik an ihrer DSL-Drosselung nicht, verspricht Obermann.
Noch im Jahr 2013 will die EU den Mitgliedstaaten Empfehlungen zum Schutz eines freien Internetzugangs zu allen Angeboten machen. Ein Sprecher äußerte sich dabei zu den Drosselplänen der Telekom aber sehr vorsichtig.
Die Telekom darf ihre Flatrate-Verträge nicht so drosseln, dass eine "zeitgemäße Nutzung des Internets unmöglich wird", meinen Verbraucherschützer. Sie haben den Netzbetreiber abgemahnt und wollen gegen die neuen Vertragsbedingungen klagen.
Update Dem Focus hat die Telekom bestätigt, dass bald noch mehr DSL-Kunden des Unternehmens als bisher angenommen von den neuen Drosselverträgen betroffen sein sollen. Schon der Wechsel des Tarifs reicht aus.