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WLAN To Go: Telekom verspricht 2,5 Millionen neue WLAN-Hotspots

Cebit 2013
Die Telekom kooperiert mit Fon, um ihren Kunden ein weltweites Netz von 8 Millionen WLAN-Hotspots anzubieten. Allein in Deutschland sollen Telekom-Kunden bis 2016 auf 2,5 Millionen Hotspots zugreifen können.
/ Jens Ihlenfeld
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Kooperation mit Fon angekündigt (Bild: Telekom)
Kooperation mit Fon angekündigt Bild: Telekom

Das größte WLAN-Netz Deutschlands kündigt die Telekom auf der Cebit 2013 an. Dazu kooperiert die Telekom mit dem WLAN-Netzbetreiber Fon. Bei dem von Martin Varsavsky gegründeten Unternehmen teilen die Nutzer ihr heimisches WLAN mit anderen Nutzern und erhalten weltweit kostenlosen Zugang zu Millionen WLAN-Spots.

Die Telekom will ab Sommer 2013 Fon unter dem Produktnamen "WLAN To Go" anbieten. Sie integriert dazu im Juli 2013 die Fon-Software in ihre eigenen Router. Künftig soll so jeder Router, den die Telekom ausliefert, Fon unterstützen, so dass der Router neben dem privaten WLAN auch ein halböffentliches WLAN für registrierte Nutzer von WLAN To Go anbieten kann. Der eigene Breitbandanschluss wird so geteilt, soll aber nicht langsamer werden, da die fremden WLAN-Kunden nur freie Kapazitäten nutzen.

Auch in anderen Ländern will die Telekom WLAN To Go anbieten: In diesem Jahr soll es auch in den Telekom-Ländergesellschaften in Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Slowakei und Ungarn starten und seine Kunden zu Fon-Mitgliedern machen. Bis 2016 sollen allein in Deutschland auf diesem Weg 2,5 Millionen neue Hotspots entstehen. Derzeit verfügt Fon über rund 8 Millionen Hotspots weltweit, darunter etwa 5.000 in Deutschland.

Dabei gilt: Alle Kunden von WLAN To Go können künftig neben den eigenen WLAN-Hotspots der Telekom auch die neuen WLAN-To-Go-Hotspots sowie sämtliche Fon-Hotspots verwenden. Fon-Mitglieder erhalten ebenfalls Zugriff auf die WLAN-To-Go-Hotspots, nicht aber auf die Telekom-eigenen Hotspots. Telekom-Kunden, die WLAN To Go nicht verwenden, erhalten auch keinen Zugriff auf die entsprechenden Hotspots.

Das neue WLAN-Angebot soll die bisher verfügbaren mobilen Angebote ergänzen. So will die Telekom dem steigenden Bedarf an mobiler Bandbreite gerecht werden. Ohne WLAN wäre es notwendig, die Zahl der Mobilfunkzellen in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen, um den wachsenden mobilen Traffic abzuwickeln.


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