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Der scheidende Telekom-Chef René Obermann
Der scheidende Telekom-Chef René Obermann (Bild: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Deutsche Telekom: Offenbar auch Bestandskunden von der Drosselung betroffen

Der scheidende Telekom-Chef René Obermann
Der scheidende Telekom-Chef René Obermann (Bild: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Wenn die Telekom bis 2016 komplett auf IP-Produkte umstellt, bedeutet das für alle Bestandskunden wohl einen Vertragswechsel und damit auch die Drosselung auf 384 KBit/s. Wem die Inklusivvolumina nicht ausreichen, der könne "für ein paar Euro weiterhin Highspeed nutzen", sagte ein Sprecher.

Die Deutsche Telekom will die Frage nicht klar beantworten, ob bestehende Kunden, die auf IP-Telefonie-Verträge wechseln, auch von der DSL-Drosselung betroffen sein werden.

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Bei auslaufenden DSL-Verträgen wird den Kunden sogenanntes All IP angeboten, bei dem die Sprachtelefonie auf VoIP-Produkte umgestellt wird. Telekom-Sprecher Niels Hafenrichter hatte im Februar 2013 Heise Online gesagt, dass alle Produkte "in den kommenden Jahren sukzessive auf vollständig IP-basierte Angebote" umgestellt würden. Dies soll 2016 abgeschlossen sein.

Telekom-Sprecher Philipp Blank betonte im Gespräch mit Golem.de, dass die Umstellung noch freiwillig sei. "Niemand wird 'umgestellt'. Der Kunde entscheidet, ob er einen neuen Vertrag möchte oder nicht. All IP hat entscheidende Vorteile, beispielsweise bessere Sprachqualität wie HD-Voice sowie zwei Leitungen und bis zu zehn Rufnummern wie bei ISDN zum Preis eines analogen Anschlusses."

"Selbst wenn die neuen Leistungsbeschreibungen", also die Drosselung von DSL-Internetzugängen auf eine Datenübertragungsrate von 384 KBit/s, "ab 2016 faktisch umgesetzt wird, würden die Inklusivvolumina den meisten Kunden völlig ausreichen. Und wenn nicht, können die Kunden ihren Anschluss für ein paar Euro weiterhin mit Highspeed nutzen", erklärte Blank. Preise nannte die Telekom hier bisher nicht.

Auf unsere Nachfrage, ob Kunden, die bei der Vertragsverlängerung auf All IP wechseln, von der Drosselung betroffen seien, sagte Blank nur: "Neue Call-&-Surf- und Entertain-Verträge enthalten ab dem 2. Mai 2013 die neuen AGB." Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen beinhalten die Drosselung. Bisher hatte die Telekom immer behauptet, nur Neukunden seien betroffen.


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jrome 26. Jun 2014

Es gibt mittlerweile genügend andere VoIP-Anbieter die gewisse Standards auf jedenfall...

Webby 17. Mai 2013

Bei 75 GB im Monat wird ein AD Blocker gleich noch mal um so bedeutender. Es tut mir...

Webby 17. Mai 2013

"Wir haben Kunden, die saugen mit einer 16M Leitung, 4 TB im Monat. " Wie machen die das...

Ovaron 02. Mai 2013

Hört sich gut an. Und...was macht man damit in einem Land das diese...

AshkanVilla 01. Mai 2013

Vielen Dank für den Link.



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