• IT-Karriere:
  • Services:

Drosselung: Piratenchef fordert Verstaatlichung der Netze der Telekom

Piratenchef Schlömer holt die alte Forderung "Netze in Nutzerhand" wieder hervor und will das Festnetz der Deutschen Telekom wegen der DSL-Drosselungspläne verstaatlichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Merkel und Obermann
Merkel und Obermann (Bild: Johannes Simon/Getty Images)

Der Chef der Piratenpartei tritt wegen der Drosselungspläne der Telekom für eine Wiederverstaatlichung der Telekommunikationsnetze ein. "Wenn die Deutsche Telekom so mit der Infrastruktur umzugehen denkt, muss man prüfen, ob die Netze nicht zurück in öffentliche Hände geführt werden", sagte Bernd Schlömer der Wirtschaftswoche.

Stellenmarkt
  1. Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont
  2. Landeshauptstadt Wiesbaden, Wiesbaden

"Netze in Nutzerhand" sei schon seit langem eine Forderung der Piratenpartei. Die Forderung hatte die Partei beispielsweise im August 2011 zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin breit plakatiert. Die Partei schaffte mit 8,9 Prozent der Stimmen den Einzug in das Berliner Abgeordnetenhaus.

Die Telekom kündigte am 22. April 2013 an, ihre Flatrate-Produkte nicht mehr für Neukunden anzubieten und ab 2016 die Drosselung umzusetzen. Später wurde bekannt, dass die Beschränkung auch Bestandskunden bei einem Vertragswechsel trifft. Bei Anschlüssen bis 16 MBit/s sind 75 GByte enthalten, dann wird auf 384 KBit/s gedrosselt, bei VDSL-Anschlüssen mit 25 oder 50 MBit/s sind es 200 GByte. Glasfaseranschlüsse mit 100 MBit/s werden ab 300 GByte gedrosselt, bei 200 MBit/s gilt dies ab 400 GByte.

"Da wird Marktmacht missbraucht", sagte Schlömer zu den Drosselungsplänen. Problematisch sei es vor allem, dass die Telekom eigene Dienste wie ihr IP-TV von der Drosselung ausnehmen möchte. "Wir fordern eine grundgesetzliche Garantie auf freien, ungehinderten Zugang ins Internet", sagte Schlömer. Laut Paragraf 41a des Telekommunikationsgesetzes könne die Regierung schon jetzt aktiv werden und "eine Rechtsverordnung erlassen, damit die Netzneutralität durchgesetzt wird".

Mit 32 Prozent ist der Bund größter Telekom-Aktionär.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. (-10%) 26,99€
  3. 29,99€

Chris- 21. Mai 2013

http://www.funkfeuer.at/

Trollfeeder 21. Mai 2013

Sozialistenpack! ;) Wenn man einem anderen TO hier glauben darf.^^

Trollfeeder 21. Mai 2013

+1 Es ist genau dasselbe mit dem Outsourcing Wahnsinn der Behörden, weil die Industrie...

bofhl 21. Mai 2013

Das Netz, dass der Telekom überlassen wurde und das Netz heute sind aber zwei paar...

hw75 21. Mai 2013

... und wählt alle 4 Jahre dieselben Politiker.


Folgen Sie uns
       


Command and Conquer Remastered - Test

Nach Desastern wie Warcraft 3: Reforged ist die gelungene Remastered-Version von C&C eine echte Erfrischung.

Command and Conquer Remastered - Test Video aufrufen
UX-Designer: Computer sind soziale Akteure
UX-Designer
"Computer sind soziale Akteure"

User Experience Designer schaffen positive Erlebnisse, wenn Nutzer IT-Produkte verwenden. Der Job erfordert Liebe zum Detail und den Blick fürs große Ganze.
Ein Porträt von Louisa Schmidt

  1. Coronapandemie Viele IT-Freelancer erwarten schlechtere Auftragslage
  2. IT-Fachkräftemangel Es müssen nicht immer Informatiker sein
  3. Jobporträt IT-Produktmanager Der Alleversteher

Norbert Röttgen: Kandidat für CDU-Vorsitz streut alternative Fakten zu 5G
Norbert Röttgen
Kandidat für CDU-Vorsitz streut alternative Fakten zu 5G

In der explosiven Situation zwischen den USA und China zündelt Norbert Röttgen, CDU-Politiker mit Aspirationen auf den Parteivorsitz und die Kanzlerschaft, mit unrichtigen Aussagen zu 5G und Huawei.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Handelskrieg Australiens Regierung greift Huawei wegen Rechenzentrum an
  2. 5G Verbot von Huawei in Deutschland praktisch ausgeschlossen
  3. Smartphone Huawei gehen die SoCs aus

Golem on Edge: Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet
Golem on Edge
Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet

Mehr schlecht als recht arbeiten zu können und auch nur dann, wenn die Nachbarn nicht telefonieren - das war keine Dauerlösung. Wie ich endlich Internet in meine Datsche bekommen habe.
Eine Kolumne von Sebastian Grüner

  1. Anzeige Die voll digitalisierte Kaserne der Zukunft
  2. Keine Glasfaser, keine IT-Kompetenz Schulen bemühen sich vergeblich um Geld aus dem Digitalpakt
  3. Kultusministerien Schulen rufen kaum Geld aus Digitalpakt ab

    •  /