DSL: Telekom hat 120.000 unzufriedene Kunden

Telekom-Kunden sind über die Drosselung sauer, und sie kritisieren, dass die versprochene DSL-Datenübertragungsrate bereits heute nicht erreicht wird.

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Beschäftigte im T-Systems-Rechenzentrum in Magdeburg
Beschäftigte im T-Systems-Rechenzentrum in Magdeburg (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat in Deutschland 120.000 Kunden, die mit ihrem DSL- oder Telefonanschluss unzufrieden sind. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus. Kritisiert würden zu langsame Internetverbindungen, die der versprochenen Datenübertragungsrate nicht entsprechen, und allgemeine technische Probleme. Zudem sind Kunden verärgert darüber, dass auch Tarifwechsler künftig von der Drosselung betroffen sind.

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Die Telekom hatte am 22. April 2013 angekündigt, ihre Flatrate-Produkte nicht mehr für Neukunden anzubieten und ab 2016 die Drosselung umzusetzen. Später wurde bekannt, dass die Beschränkung auch Bestandskunden bei einem Vertragswechsel trifft. Bei Anschlüssen bis 16 MBit/s sind 75 GByte enthalten, dann wird auf 384 KBit/s gedrosselt, bei VDSL-Anschlüssen mit 25 oder 50 MBit/s sind es 200 GByte. Glasfaseranschlüsse mit 100 MBit/s werden ab 300 GByte gedrosselt, bei 200 MBit/s ab 400 GByte.

Über 177.000 Menschen haben eine Petition gegen die Drosselungspläne unterzeichnet.

Später erklärte Telekom-Chef René Obermann, der Konzern werde auf die massive Kritik reagieren und "auch in Zukunft Flatrates" anbieten. Diese Flatrates für Intensivnutzer, die ein unbegrenztes Datenvolumen beinhalten, würden "dann aber auch ein paar Euro teurer sein - aus heutiger Sicht zwischen 10 und 20 Euro im Monat."

Datenrate wird nicht erreicht

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Obermann, der das Unternehmen Ende 2013 verlassen wird, äußerte sich im Gespräch mit der Tageszeitung Die Welt bereits vorsichtiger über die Drosselungspläne: "Der Wettbewerb ist aber so hart, dass wir ohnehin nur das verkaufen können, was sich am Markt durchsetzen lässt." Die Zielsetzung bleibe, Kunden zu halten und vor allem neue zu gewinnen. "Jeden Kunden. Und lassen sie es mich noch einmal klar sagen: Flatrates wird es weiterhin geben."

Die Bundesnetzagentur hatte im April 2013 die Ergebnisse einer Studie zur tatsächlichen Geschwindigkeit von Internetanschlüssen veröffentlicht. Bei den DSL-Anschlüssen hatten jene der untersten Bandbreitenklasse von unter 2 MBit/s und von 2 bis 8 MBit/s das beste Ergebnis. Hier erreichten 80,1 beziehungsweise 42,5 Prozent die vermarkteten Übertragungsraten, während es im Bereich 8 bis 18 MBit/s nur 63,4 Prozent beziehungsweise 4,5 Prozent waren.

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M.Kessel 14. Mai 2013

Das sind die, die sich melden. Die anderen Unzufriedenen kündigen einfach still und...

Baldunin 14. Mai 2013

Ah hey danke für die Info. Das klingt in der Tat plausibel ;) und ich hab schon...

BilboNeuling 14. Mai 2013

Ich schau mir nicht so viele Videos auf YouTube an, aber gestern wollte ich das noch mal...

Endwickler 14. Mai 2013

Es sind fast 50kByte. Da ist 400 ganz weit weg.



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