Abo
  • Services:
Anzeige
Computerkabel (Symbolbild): Richtlinie der EU-Kommission greift zu kurz.
Computerkabel (Symbolbild): Richtlinie der EU-Kommission greift zu kurz. (Bild: Kacper Pempel/Reuters)

Offenes Internet: EU arbeitet an Empfehlungen zur Netzneutralität

Computerkabel (Symbolbild): Richtlinie der EU-Kommission greift zu kurz.
Computerkabel (Symbolbild): Richtlinie der EU-Kommission greift zu kurz. (Bild: Kacper Pempel/Reuters)

Noch im Jahr 2013 will die EU den Mitgliedstaaten Empfehlungen zum Schutz eines freien Internetzugangs zu allen Angeboten machen. Ein Sprecher äußerte sich dabei zu den Drosselplänen der Telekom aber sehr vorsichtig.

In einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung hat Ryan Heath, Sprecher der Vizepräsidentin der EU-Kommission Neelie Kroes, Pläne der EU zum Schutz der Netzneutralität erläutert. Das Gremium sieht ein Problem darin, dass "die Netzneutralität in Europa rechtlich nur wenig geschützt" sei.

Anzeige

Dies soll sich durch eine Empfehlung der Kommission ändern, die noch 2013 den Mitgliedstaaten vorgelegt werden soll. Ob daraus auch eine EU-Richtlinie wird, die in nationales Recht umgesetzt werden muss, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Ein offenes Internet, auf das jeder zugreifen kann, sieht Heath als essenziell für Freiheit und Wirtschaft an. Zu der Drosslung von DSL-Anschlüssen, welche die deutsche Telekom 2016 umsetzen will, äußerte sich der Sprecher vorsichtig: Das sei vor allem eine Frage der Vertragsbeziehung von Provider und Kunde.

Schwieriger zu klären sei dagegen die Frage, ob ein Provider eigene Inhalte bevorzugen darf, was die Pläne der Telekom mit sogenannten "Managed Services" so vorsehen. "Es ist essenziell, dass jeder Zugang zum gesamten und offenen Internet bekommen kann, wenn er es wünscht", sagte Ryan Heath. Es dürfe, so betonte der Sprecher weiter, keine Spaltung des Internets für die Reichen und die Armen geben.

Heath erkannte aber auch an, dass die Provider für den Breitbandausbau Geld brauchen - das hatte die Telekom als einen der Gründe für die Drosselung angegeben. Dabei sei es in Ordnung, zu verschiedenen Preisen "Premium-Service und einen begrenzten Service" anzubieten. Dabei müssten aber die Provider ihre Vertragsbedingungen klar und transparent machen, um die Verbraucher zu schützen.


eye home zur Startseite
Moe479 08. Mai 2013

nein das ist eine Volumenrate oder wie erwähnt auch Kontingenttarif, flat heisst 'flach...

tingelchen 07. Mai 2013

Hast du die fertige Empfehlung denn schon gelesen um diese Aussage zu tätigen? Ausgebaut...

David64Bit 07. Mai 2013

Die EU sollte alles als Empfehlung vorhalten...aber das wird wohl nicht funktionieren...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. IT4IPM GmbH, Berlin
  3. über JobLeads GmbH, München
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. (u. a. Forrest Gump 9,97€, Gods of Egypt 9,97€, Creed 8,99€, Cloud Atlas 8,94€)
  3. (u. a. Supernatural, True Blood, Into the West, Perry Mason, Mord ist ihr Hobby)

Folgen Sie uns
       


  1. Blackberry Key One

    Android-Smartphone mit Hardware-Tastatur kostet viel

  2. Arrow Launcher 3.0

    Microsofts Android-Launcher braucht weniger Energie und RAM

  3. Die Woche im Video

    Angeswitcht, angegriffen, abgeturnt

  4. Hardlight VR Suit

    Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen

  5. Autonomes Fahren

    Der Truck lernt beim Fahren

  6. Selektorenaffäre

    BND soll ausländische Journalisten ausspioniert haben

  7. Kursanstieg

    Bitcoin auf neuem Rekordhoch

  8. Google-Steuer

    Widerstand gegen Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene

  9. Linux-Kernel

    Torvalds droht mit Nicht-Aufnahme von Treibercode

  10. Airbus A320

    In Flugzeugen wird der Platz selbst für kleine Laptops knapp



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: sehr clever ... MS

    FreiGeistler | 01:33

  2. Re: Erklärung für einen Kryptodepp

    freebyte | 01:28

  3. Ich habe es natürlich verkackt.

    __destruct() | 01:28

  4. Re: First World Problems

    picaschaf | 01:21

  5. Re: Anscheinend gibt es keine gesetzlichen Vorgaben.

    picaschaf | 01:17


  1. 20:21

  2. 11:57

  3. 09:02

  4. 18:02

  5. 17:43

  6. 16:49

  7. 16:21

  8. 16:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel