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Google Glass - eine Datenbrille mit dezentem Interface
Google Glass - eine Datenbrille mit dezentem Interface (Bild: Google)

EU-Verbraucherschutztag: Deutsche Telekom kritisiert Google Glass

Google Glass - eine Datenbrille mit dezentem Interface
Google Glass - eine Datenbrille mit dezentem Interface (Bild: Google)

Zum heutigen EU-Verbraucherschutztag greift die Telekom das Projekt Google Glass an, mit dem sich unbemerkt Fotos oder Videos aufnehmen und sofort online stellen ließen.

Anlässlich des Europäischen Verbraucherschutztages am 15. März 2013 hat Telekom-Vorstand Reinhard Clemens Google Glass kritisiert. Google "arbeitet an einer Brille, mit der sich unbemerkt Fotos oder Videos aufnehmen und sofort ins Internet laden lassen", erklärte Clemens.

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Der Manager kritisierte außerdem, dass die Fahrzeuge, die für das Angebot Google Street View Straßenzüge fotografierten und WLANs erfassten, Daten aus offenen WLANs abgefangen und aufgezeichnet hatten. Darunter waren auch vertrauliche Daten wie E-Mails und Passwörter. Google hatte beteuert, bei der Datensammlung habe es sich um ein Versehen gehandelt. Ein Programmierer von Google hatte aber später ausgesagt, er habe die Software absichtlich so gestaltet, dass sie Daten aus WLANs aufzeichnete. Seine Kollegen und Vorgesetzten seien darüber informiert gewesen.

Clemens forderte eine Kultur des Einverständnisses der Kunden für digitale Datenspeicherungen. "Bei allen Kaufangeboten und Social-Web-Anwendungen im Internet müssen Anbieter zuallererst ihr Einverständnis für die Nutzung der Daten einholen - nicht versteckt in seitenlangen AGB oder in den Tiefen der Website. Jeder einzelne Verbraucher muss wissen und damit einverstanden sein, dass ein Anbieter Daten über ihn erhebt, zu welchem Zweck, an welcher Stelle, wie lange und aus welchem Grund", erklärte Clemens.

Die Telekom kritisierte nur Wettbewerber. Daten des Grünen-Politikers Malte Spitz legten im Januar 2012 nahe, dass die Telekom im Mobilfunkbereich unnötig viele Kundendaten vorhält. Der einzige Unterschied zur Vorratsdatenspeicherung bestehe in der Speicherdauer, sagte Spitz vom Bundesvorstand der Partei. Die Telekom halte exakt die Datensätze aller Kunden vor, die bei der Vorratsdatenspeicherung verlangt würden, obwohl nicht alle rechnungsrelevant seien.


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chris70 21. Mär 2013

Na das mit den Rolltreppen ist ja eine eher konstruierte situation. Bei den heutigen...

Coding4Money 18. Mär 2013

Nichts anderes habe ich gesagt: Verhältnismäßigkeit. Allerdings wirft die Sache halt...

Niaxa 18. Mär 2013

Noch mal lesen noch mal verstehen und nochmal antworten. Jeder weis hier um seinen...

AdmiralAckbar 18. Mär 2013

Und die die wirklich heimlich Filmen wollen finden ein weg die LED zu deaktivieren. Ein...

Niaxa 18. Mär 2013

Darum gings nicht. Das muss dann wohl jeder selbst wissen ob er Seinen Datenschutz in...



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